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Luxuriös und extravagant: Gefährliche Parallelen zu Diana: Meghan Markles Babyparty und die Nachwirkungen

Herzogin Meghan wollte in New York mit Freunden eine Babyparty feiern. Was in den USA üblich ist, stößt den Briten offenbar übel auf. Ein Privatsekretär Dianas sieht gefährliche Parallelen zwischen den Frauen.

Meghan Markle und Abigail Spencer bei der Babyparty in New York

Herzogin Meghan und ihre "Suits"-Kollegin Abigail Spencer bei der Babyparty in New York

DPA

Sie ist die Amerikanerin, die das angestaubte britische Königshaus revolutionieren sollte. Das waren zumindest die Hoffnungen, die viele Royal-Fans hatten, als bekannt wurde, dass Prinz Harry und die Schauspielerin Meghan Markle ein Paar sind. Ein Hauch von Hollywood wehte plötzlich durch den Kensington Palast. 

Meghan Markle: Skandal um Babyparty wird sie noch lange begleiten

Seit der romantischen Hochzeit von Harry und Meghan im Mai 2018 hat sich der Wind allerdings gedreht. Zuletzt feierte die schwangere Herzogin in New York eine extravagante und luxuriöse Babyparty. Gemeinsam mit Freundinnen wie Amal Clooney und Serena Williams zelebrierte sie in einer Luxussuite im Hotel "The Mark" und flog anschließend mit einem Privatjet zurück nach Großbritannien. Die Reaktionen der Menschen dort: wütend. Dabei vergessen viele Steuerzahler: Die Reise wurde keineswegs von offiziellen Geldern finanziert. Nicht ganz klar ist, ob Meghans Freundinnen die über 300.000 Dollar übernommen haben. Sicher ist allerdings, dass die Reise eine Privatangelegenheit war, also nicht von Steuergeldern bezahlt wurde. 

Trotzdem sorgte die Extravaganz der Babyparty (übrigens eine amerikanische Tradition) für Unmut. Auch deshalb, weil Meghan sich immer wieder für den Umweltschutz einsetzt. Wie das mit einer Reise im Privatjet zusammenpasst, können ihre Kritiker nicht verstehen. Ein ehemaliger Privatsekretär von Prinzessin Diana, Patrick Jephson, zieht in der britischen "Daily Mail" einen Vergleich zwischen den berühmten Frauen. Für ihn sind Meghans Freunde die Schlüsselfiguren in der Debatte.

Sie steht an einem Scheideweg

Erst kürzlich sorgte ein Bericht in der amerikanischen Zeitschrift "People" für Aufsehen. Dort verteidigten enge Vertraute der 37-Jährigen sie und schossen scharf gegen ihre Halbschwester und ihren Vater. Und auch jetzt zeigten sich Serena Williams, Amal Clooney, Abigail Spencer und andere bekannte Freundinnen in New York. Die Babyparty war so öffentlich wie sie nur sein konnte. Jephson sieht darin ein Problem: Er vermutet, dass Meghan ihre eigentlichen PR-Beauftragten über viele Dinge im Dunkeln lässt. Stattdessen nutze sie die Bekanntheit ihres "Inner Circles", um sich in einem guten Licht dastehen zu lassen, so Jephson. "Ich muss es wissen: Harrys Mutter hat mit mir das Gleiche gemacht", sagt er in Bezug auf Diana und ihren offensiven Umgang mit den Medien. 

Gefährlich wird es allerdings, wenn ihre Freunde das Rampenlicht der Herzogin gezielt suchen und nutzen, erklärt Jephson. "Sie hat die Wahl, sich zwischen dem Weg der Berühmtheit und dem Weg der Pflicht zu entscheiden. (...) Dieser Scheideweg ist so alt wie die Monarchie selbst", sagt Jephson. Welchen Weg sie in Zukunft gehe, könnte entscheiden, wie beliebt sie beim britischen Volk ist. 

Quelle: "Daily Mail"

Herzogin Meghan
ls