HOME

Bananen-Botschaft: Darum wird Meghan Markle jetzt von einer Prostituierten kritisiert

Irgendwie kann Meghan Markle es vielen Menschen nicht recht machen. Selbst eine gut gemeinte Geste wird zerpflückt und kritisiert. Schuld sind jetzt Bananen.

Meghan Markle

Diese Bananen beschriftete Meghan Markle

DPA / AFP

Alles fing mit einer Banane an. Beziehungsweise zwei. Vor fast drei Jahren postete die damalige "Suits"-Darstellerin Meghan Markle ein Bild der zwei Früchte auf ihrem Instagram-Profil. Auf die Bananenschalen hatte sie Augen und Arme gemalt, sodass es aussah, als würden sich die beiden umarmen. Gerüchte, Markle sei mit Prinz Harry zusammen, hatten damals schon die Runde gemacht. Und die kuschelnden Bananen wurden als Indiz für eine Liebesbeziehung gesehen.

Meghan Markle: Bananen-Botschaft wird kritisiert

Jetzt hat Meghan erneut Bananen mit einem Filzstift bekritzelt - und erntet dafür Kritik. Am vergangenen Freitag besuchte die Herzogin von Sussex die Charity "One25" in Bristol. Die Wohltätigkeitsorganisation unterstützt Frauen, die auf der Straße leben oder als Prostituierte arbeiten, indem sie unter anderem Essen verteilt. Während Meghan die Helfer beobachtete, wie sie Essenspakete packten, kam der 37-Jährigen eine Idee. Sie zückte einen Filzstift und schrieb positive Botschaften auf die Bananen in den Kartons. "Du bist toll", "Du bist mutig", "Du wirst geliebt" - Nachrichten, die die Frauen aufheitern sollten. 

"Ich habe mal von diesem Projekt gehört, das eine Frau in den USA während des Lunch in Schulen gestartet hat. Auf jede der Bananen hat sie eine Affirmation geschrieben, um die Kids zu ermutigen. Das war eine unglaubliche Idee und so eine kleine Geste", erklärte Meghan ihre Botschaften. Doch die kommen nicht bei allen gut an.

Prostituierte beschweren sich

Eine Prostituierte äußerte sich jetzt in der britischen "Sun" abfällig über die Aktion. "Menschen haben Schwierigkeiten Essen oder einen Schlafplatz zu finden. Und sie gibt uns ein paar Worte auf einer Frucht", sagte sie. Und andere Prostituierte sollen sich bei der Zeitschrift beschwert haben, "in ihrer Lage" könne "sie mehr tun". Meghans Bananen seien "eine Beleidigung". 

Und auch der umstrittene britische Moderator Piers Morgan hat sich mittlerweile zu Wort gemeldet. Bei Twitter schrieb er: "Warum beschriftet Meghan Bananen für Sexarbeiterinnen, um sie zu 'bestärken'?"

Während Meghans kuschelnde Früchten vor fast drei Jahren für Entzückung sorgten, finden einige ihre jüngste Aktion Banane. 

Quelle: "The Sun"

Vorschrift der Queen: Warum die Royals immer ein Beerdigungs-Outfit im Koffer haben
ls