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US-Musiker Jay-Z schaltet landesweit Anzeigen für getöteten George Floyd - mit Worten eines berühmten Redners

Beyoncé mit Video-Botschaft: "Wir brauchen Gerechtigkeit für Floyd"
Sehen Sie im Video: Beyoncé mit Video-Botschaft – "Wir brauchen Gerechtigkeit für Floyd!".




Zitat: „Wir brauchen Gerechtigkeit für George Floyd. Wir alle haben seinen Mord am helllichten Tag miterlebt. Wir sind kaputt und angewidert. Wir können diesen Schmerz nicht normalisieren.“ 
US-Sängerin Beyoncé hat eine Anti-Rassismus-Petition gestartet, in der sie Gerechtigkeit für George Floyd fordert. Der Afroamerikaner Floyd war vergangene Woche nach einem Polizeieinsatz gestorben. Sein Tod hat für heftige Unruhen in vielen Teilen der USA gesorgt. In ihrem Instagram-Video fordert sie alle US-Amerikaner auf, unabhängig von ihrer Hautfarbe, bei rassistisch motivierten Morden gegen Schwarze nicht mehr wegzusehen.  
Zitat: „Ich spreche nicht nur mit farbigen Menschen. Wenn du weiß, schwarz, braun oder irgendetwas dazwischen bist, bist du sicher auch verzweifelt wegen des Rassismus, der gerade in Amerika stattfindet. Keine sinnlosen Morde mehr an Menschen. Menschen mit Farbe dürfen nicht mehr als minderwertiger angesehen werden. Wir dürfen nicht mehr wegsehen!“ 
Zu viele rassistische Vorfälle seien nicht vollständig aufgedeckt worden, so Beyoncé.  
Zitat: „Es gab zu viele Vorfälle, bei denen wir diese gewalttätigen Morde gesehen haben, und es keine Konsequenzen gab. Ja, jemand wurde angeklagt, aber Gerechtigkeit ist noch lange nicht erreicht.“ 
Doch nicht nur Beyoncé: Auch andere Musik-Stars wie Lady Gaga und Jennifer Lopez solidarisieren sich mit den Protesten.  
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Die Anteilnahme nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd ist groß. Auch viele Prominente gedenken des Afroamerikaners. US-Rapper Jay-Z hat sogar landesweite Anzeigen für ihn geschaltet, die in großen US-Zeitungen veröffentlicht wurden.

Der US-Musiker Jay-Z, 50, hat zusammen mit Anwälten, Aktivisten und Opfern von Polizeigewalt Zeitungsanzeigen im Gedenken an den getöteten Afroamerikaner George Floyd geschaltet. "Als Widmung an George Floyd" ist die ganzseitige Anzeige mit Auszügen aus einer Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King aus dem Jahr 1965 tituliert. King bekräftigte damals im US-Staat Alabama, für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen und die Stirn zu bieten, auch angesichts von Schlagstöcken, Polizeihunden und Tränengas.

Zusammen mit Jay-Z haben unter anderem Angehörige von Afroamerikanern, die bei Polizeieinsätzen ums Leben gekommen sind, die Anzeige unterschrieben. Unterzeichnet wurde sie auch von der Organisation Innocence Project, die sich bemüht, zu unrecht Verurteilte aus Gefängnissen zu holen. Die Anzeigen wurden am Dienstag landesweit in großen US-Zeitungen veröffentlicht. Dem Sender CNN zufolge sollten am Mittwoch weitere Seiten erscheinen.

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Immer wieder Demonstrationen in den USA

Seit Tagen kommt es in vielen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Auslöser ist der Tod Floyds in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota am Montag vergangener Woche. Einer von vier beteiligten Beamten hatte dem 46-Jährigen fast neun Minuten lang sein Knie in den Nacken gedrückt.

jek DPA

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