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Nach Auftritt in Hamburg Briten sorgen sich um Boris Becker


Großbritanniens Presse sorgt sich um das Wimbledon-Wunderkind von einst: Boris Becker war rotgesichtig und mit verquollenen Augen zu einer Premiere erschienen. Wir sind Schlimmeres gewohnt.

Es herrscht schon eine besondere Beziehung zwischen der britischen Regenbogenpresse und Deutschland. Und freundschaftlich ist sie sicher nicht. Doch einen Deutschen haben die Tabloids von der Insel immer gemocht. Boris Becker, den jungen Helden vom Wimbledon. "Boom Boom" haben sie ihn einst genannt, "den Bomber" und "Baron von Slam".

Wie erstaunt waren die Damen und Herren der "Daily Mail" nun, als sie Fotos von ihrem Lieblingsdeutschen auf dem Roten Teppich entdeckten. Aufgedunsen habe er bei der Aufführung des "Phantoms der Oper" in Hamburg gewirkt, das Gesicht puterrot und rund. Und erst diese Frisur, mäkelten die Reporter. Hochgegeltes Haar, ausrasierte Seiten, dazu ein "unvorteilhafter" Spitzbart, der die freigelegten Wangen dick erscheinen lasse.

In Deutschland können wir über einen solchen Schock nur milde lächeln. Wer seinen einstigen Tennisstar mit Handtuch auf dem Kopf und zwei Fliegenklatschen an den Ohren erleben musste, den kann nicht mehr viel erschüttern.

Wirbel um Beckers rotes Gesicht gab es indes auch hierzulande. Die "Bild" schrieb es gestern einem Streit zu, der sich auf dem roten Teppich abgespielt haben soll: Angeblich zierte sich Ehefrau Lilly, ein Foto für Beckers Twitter-Follower zu knipsen. "Völlig frei erfunden und totaler Quatsch", dementierte der mitteilungsfreudige Tennisstar kurz darauf via Lieblingsmedium Twitter. Er habe nur ein Video für seinen Blog gedreht.

jwi

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