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Nach der Reise zum Südpol: Markus Lanz ohne Fingerspitzengefühl

Die Expedition zum Südpol ist nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Wie Markus Lanz verrät, habe er durch die enormen Minusgrade kein Gefühl mehr in seinen Fingerkuppen.

Von seiner Reise zum Südpol hat Markus Lanz bleibende Erinnerungen mitgenommen. Nicht alle körperlichen Beeinträchtigungen seien bei der Rückkehr in wärmere Gefilde wieder verschwunden, verrät er der "Bild"-Zeitung. "Ich habe aufgrund der Kälte kein Gefühl mehr in den Fingerkuppen", sagt der 42-Jährige. Vorübergehend hätte er durch die Kälte auch halluziniert: "Am Südpol war mein Kreislauf so am Boden, dass ich im Schnee Gespenster gesehen habe, das war unheimlich."

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Südpolexpedition hatte sich der Moderator im März dieses Jahres zusammen mit Joey Kelly und im Wettlauf mit einem österreichischen Team abermals auf dem Weg zum Südpol begeben. Kurz nach der Reise nennt er den Trip "das Härteste, was ich je in meinem Leben erlebt habe". Trotzdem habe sich seine Familie nicht um ihn sorgen müssen. "Ich bin halt ein Naturfreak, der im Gebirge groß geworden ist, wo es neun Monate winterlich ist und drei Monate kalt. Da lernt man, dass Schnee schönes Wetter ist."

Lanz' Lust auf Abenteuer ist jedoch noch nicht gestillt und so plant er bereits, in ein paar Jahren wieder aufzubrechen. Dann wolle er sogar noch länger wegbleiben, kündigt er an. "Mit 50 würde ich gerne eine große Hundeschlitten-Tour machen - und zwar über Jahre, von Nordgrönland bis nach Kanada. Das wäre mein persönlicher Jakobsweg."

kgi/Bang