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Nach Partymonat Denzel Washington auf Entgiftungskur


Ocargewinner Denzel Washinton hat sich nach einem wilden Party-Monat auf einer Yacht freiwillig in eine Reha-Klinik einweisen lassen, um seinen Körper zu entgiften.
Von Frank Siering, Los Angeles

Die Sommermonate sind auch für viele Hollywood-Stars die Zeit, in der sie die Seele mal richtig baumeln lassen können. Viele Studios haben Drehpause. Und die ganz Großen in der Branche nutzen den Juli und den August meist dazu, mal so richtig abzuschalten.

So auch Denzel Washington. Der Oscar-Gewinner verbrachte den gesamten Juli mit seiner Frau und ein paar Freunden auf einer Yacht im Mittelmeer. Dabei, so berichtet die Klatschseite TMZ.com, habe Washington – ähnlich wie sein Charakter Whip Whitaker in dem Film “Flight” – wohl ein bisschen zu häufig zu tief ins Weinglas geschaut.

Entgiftungskur in Südkalifornien

Am Freitag nämlich wurde bekannt, dass Washington just eine Entgiftungs-Klinik in Südkalifornien verlassen habe. Dort habe er sich zwei Wochen lang aufgehalten, um seinen Körper wieder auf einen relativ neutralen PH-Wert einzupendeln. ,,Denzel erhielt es für notwendig, seinen Körper zu entschlacken und zu entgiften”, so ein Freund des Schauspielers.

Bei der Entgiftungs-Kur ging es angeblich nicht nur um Alkohol. Washington habe den Aufenthalt in der Klinik genutzt, seinen gesamten Körper zu entschlacken. So haben sich nicht nur Ärzte und Psychologen um den Schauspieler gekümmert, sondern auch noch ein Ernährungswissenschaftler und ein persönlicher Trainer, der den partygeschwächten Hollywood-Star wieder in Form bringen sollte.

Rotwein und Gin Tonic

Eine Suchtgefahr habe angeblich nicht bestanden, heißt es weiter. Vielmehr sei es eine Vorbeugemaßnahme gewesen, damit sich Washington für seinen nächsten Einsatz wieder bei bester Gesundheit erfreue. Der 59-Jährige ist demnächst in dem Thriller ,,The Equalizer” zu sehen. Es sei auch nicht das erste Mal gewesen, dass Washington sich nach einem Urlaubsurlaub, bei dem vor allem der Rotwein und Gin Tonic reichlich geflossen sein soll, freiwillig in eine Klinik begeben habe. ,,Solche Aufenthalte macht er regelmäßig, weil er sich danach einfach frischer und ausgeruhter fühlt”, so ein Sprecher von Washington.

Dennoch reagierte Hollywood im Zuge des jüngsten Todesfalles von Robin Williams leicht aufgeschreckt. War doch auch Williams ein Mann, der lange Zeit Alkohol missbrauchte und seine Alkohlsucht durch Aufenthalte in diversen Rehakliniken und Besuchen bei den Anonymen Alkoholikern bekämpfte.

Williams litt zusätzlich unter Depressionen und hatte sich bekanntlich am Montag dieser Woche in seinem Haus in San Francisco erhängt.


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