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Neil Young: Abrechnung mit Trumps Kalifornien-Tweet

Neil Young hat durch das Feuer-Drama in Kalifornien sein Haus verloren. Nun ging er hart mit US-Präsident Donald Trump ins Gericht.

Neil Young hat durch das Feuer-Drama sein Haus in Malibu verloren

Neil Young hat durch das Feuer-Drama sein Haus in Malibu verloren

Neil Young (73, "Heart of Gold") und seine Frau Daryl Hannah (57) sind Teil der Promis, die durch die verheerenden Brände in Kalifornien ihr Haus in Malibu verloren haben. Dass US-Präsident Donald Trump (72) den kalifornischen Bundesstaat für die Katastrophe verantwortlich macht, stimmt den Sänger wütend. In einem langen Statement auf seiner Webseite "Neil Young Archives" rechnete er nun mit Trump ab.

Dieser hatte zuvor folgende Aussage getwittert: "Es gibt keinen anderen Grund für diese massiven, tödlichen und kostspieligen Waldbrände in Kalifornien außer den, dass die Wälder schlecht verwaltet werden. Jedes Jahr werden Milliarden von Dollar ausgegeben, während so viele Menschenleben verloren gehen, nur wegen des groben Missmanagements der Wälder. Abhilfe jetzt, oder keine Zahlungen des Bundes mehr!"

In seinem fast Essay-artigen Schreiben, aus dem unter anderem "Variety" zitiert, geigte Young dem US-Präsidenten gehörig seine Meinung. "Kalifornien ist verletzlich - nicht wegen schlechtem Forstmanagement, wie DT (unser sogenannter Präsident) uns denken lässt. [...] Wir sind aufgrund des Klimawandels verwundbar. Die extremen Wetterereignisse und die ausgedehnte Trockenheit sind Teil davon.

"Es ist Zeit für eine Abrechnung"

Weiter schreibt er: "Hier sind die Temperaturen in unserem heißesten Sommer aller Zeiten höher als je zuvor. Das war nicht gerade hilfreich. DT ist ein Leugner (...) Es ist wirklich an der Zeit, mit diesem untauglichen Anführer abzurechnen. Vielleicht kann unser neuer Kongress helfen. Ich hoffe es doch."

Er habe in den letzten Tagen von zahlreichen Feuerwehrleuten gehört, dass sie so etwas noch nie gesehen hätten. Und er habe schon einmal ein Haus in Kalifornien an ein Feuer verloren. Young richtete einen Appell an seine Mitmenschen: "Hoffentlich können wir als Volk zusammenkommen, um den Klimawandel in Angriff zu nehmen. Wir haben die Werkzeuge und könnten es schaffen, wenn wir es versuchen würden. Es gibt dabei keinen Nachteil."

Seinen offenen Brief beendete er mit den Worten: "Stellen Sie sich einen Anführer vor, der sich der Wissenschaft widersetzt und sagt, dass diese Lösungen kein Teil seiner Entscheidungen in unserem Namen sind. Stellen Sie sich einen Anführer vor, der sich mehr für seinen eigenen, bequemen Vorteil interessiert, als für die Menschen, die er anführt. Stellen Sie sich einen unpassenden Anführer vor. Und nun stellen sie sich einen passenden vor. Sehen Sie sich um."

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.