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Was ist denn da passiert? Nicolas Sarkozy und Carla Bruni: Warum dieses Titelbild für Spott sorgt


In der aktuellen Ausgabe einer französischen Zeitschrift geht es um die Ehe von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni sowie um Sarkozys neues Buch. Doch nicht die Home-Story sorgt für Aufsehen, sondern das Titelbild. 

Irgendwas ist da falsch, dachten sich viele Leser, als sie das Titelbild der aktuellen "Paris Match" zum ersten Mal sahen. Es zeigt den früheren französischen Präsidenten, Nicolas Sarkozy, und seine Ehefrau, die Musikerin Carla Bruni. Sie schmiegt sich an ihn, hat die Augen geschlossen, er lächelt in die Kamera. Doch es scheint, als sei Sarkozy mit 64 Jahren noch mal ordentlich gewachsen. Denn eigentlich ist der Politiker knapp zehn Zentimeter kleiner als seine berühmte Frau. Sie ist 1,75 Meter während er nur 1,68 Meter misst. Wie kann es also sein, dass er sie auf dem Cover-Bild um einen halben Kopf überragt?

Nicolas Sarkozy und Carla Bruni auf dem Cover der "Paris Match"

Nachdem der "Paris Match" vorgeworfen wurde, sie habe das Foto retuschiert, um den Ex-Präsidenten größer wirken zu lassen, setzte sich das Magazin zur Wehr. "Nicolas Sarkozy ist nicht retuschiert worden, um größer zu wirken als Carla Bruni", ließen die Verantwortlichen wissen. "Einige mögen erstaunt sein, dass Nicolas Sarkozy größer ist", hieß es. Das sei aber einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass sich Sarkozy im Garten des Paares auf eine höhere Stufe gestellt habe.

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Diese einfache Erklärung wollten aber nicht alle Leser wahrhaben. Auf Twitter suchten die Nutzer nach einer anderen Erklärung und ergänzten das Bild um erklärende Zeichnungen.

Auch bei Prinz Charles und Diana wurde geschummelt

Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass bei der Körpergröße eines berühmten Mannes nachgeholfen wurde. Sieht man sich zum Beispiel Fotos von Prinz Charles und Prinzessin Diana an, könnte man meinen, Charles sei einen Kopf größer gewesen als seine 1997 verstorbene Ehefrau. Tatsächlich waren die beiden mit 1,78 Metern aber gleich groß. Der Mann, an dessen starke Schulter man sich als verletzliche Frau anlehnen kann - dieses altmodische Klischee funktioniert offenbar nur, wenn er mindestens zehn Zentimeter größer ist als sie. 

Quelle: "Paris Match"

ls

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