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Zu Ehren Prinz Philips Prinz Andrew wird Trauergottesdienst beiwohnen – und sich danach zurückziehen

Prinz Andrew hat sich bereits 2019 von seinen royalen Aufgaben zurückgezogen.
Prinz Andrew hat sich bereits 2019 von seinen royalen Aufgaben zurückgezogen.
© imago/i Images
Prinz Andrew wird am Gedenkgottesdienst für Prinz Philip teilnehmen. Es könnte der letzte öffentliche Auftritt für den Sohn der Queen sein.

Prinz Andrew wird kommende Woche an der Trauerfeier für Prinz Philip teilnehmen. Sein Auftritt am 29. März in der Londoner Westminster Abbey soll laut "Daily Mail" bestätigt sein. Der Herzog von York soll entschlossen sein, seinem vergangenen April verstorbenen Vater die letzte Ehre zu erweisen. Und das, obwohl es im Palast angeblich Befürchtungen gibt, dass seine Anwesenheit die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Anlass ablenken könnte.

Der Gedenkgottesdienst soll Vertretern der vielen Organisationen, mit denen Prinz Philip zusammengearbeitet hat, die Gelegenheit bieten, sich zu verabschieden. Seine Beerdigung im April 2021 war aufgrund der Corona-Beschränkungen auf 30 Personen begrenzt.

Womöglich Prinz Andrews letzter Auftritt

Prinz Andrew hat in den vergangenen Jahren für zahlreiche Negativschlagzeilen gesorgt. Eine Missbrauchsklage von Virginia Roberts Giuffre vor einem US-Gericht hat er im Februar außergerichtlich beigelegt. Er soll dafür Millionen an die Amerikanerin gezahlt haben - Medienberichten zufolge war es ein achtstelliger Betrag. Prinz Andrew hat die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten.

Palastmitarbeiter rechnen "Daily Mail" zufolge damit, dass der Herzog von York nach dem Gottesdienst in der Westminster Abbey aus dem öffentlichen Leben verschwinden wird. Die Anschuldigungen haben dem Ruf des Prinzen erheblichen Schaden zugefügt. Im Januar teilte der Buckingham Palast mit, dass Prinz Andrew nicht mehr als "Seine Königliche Hoheit" bezeichnet werden soll und dass seine offiziellen Aufgaben und Schirmherrschaften an andere Mitglieder der königlichen Familie übertragen werden.

Außerdem wurden ihm seine militärischen Ehrentitel aberkannt, und er verteidigte sich im Fall Giuffre als Privatmann. Bereits einige Tage nach einem missglückten Interview mit der "BBC" im November 2019 war er von seinen öffentlichen Ämtern zurückgetreten.

Prinz Harry hat abgesagt

Noch unklar ist, ob Elizabeth II., die im April 96 Jahre alt wird und dieses Jahr ihr Platin-Thronjubiläum feiert, den Gedenkgottesdienst für Prinz Philip besuchen kann. Die Queen lebt und arbeitet auf Schloss Windsor. Mitte März ließ sie den Gottesdienst zum Commonwealth Day in London ausfallen, wodurch erneut Sorgen um die Gesundheit der 95-Jährigen aufkamen. Eine konkrete Erkrankung soll aber Medienberichten zufolge nicht dahinterstecken.

Die Monarchin, die im Februar eine Corona-Infektion mit leichten Symptomen überstanden hat, hoffe weiterhin, an dem Gedenkgottesdienst für ihren verstorbenen Mann teilnehmen zu können, berichtete "Daily Mail". Möglicherweise sei sie aber "nicht mobil genug, um dies zu tun", hieß es in dem Blatt weiter.

Abgesagt hat unterdessen Prinz Harry. Er wird nicht nach Großbritannien reisen, um an dem Trauergottesdienst zu Ehren seines verstorbenen Großvaters teilzunehmen. Das bestätigte laut "People" ein Sprecher des Royals, der 2020 mit seiner Frau, Herzogin Meghan, nach Kalifornien gezogen ist. Zuvor hatte es eine Diskussion um Polizeischutz für Prinz Harry in Großbritannien gegeben. Sein juristisches Team soll Medienberichten zufolge vorgebracht haben, dass der Herzog von Sussex sich "nicht sicher dabei fühlt", seine Familie nach Großbritannien zu bringen.

ls SpotOnNews

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