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König Charles III. entscheidet Kinder von Prinz Harry und Meghan sollen royale Titel nur unter einer Bedingung erhalten

Nun müssen Prinz Harry und Herzogin Meghan in sich gehen, was ihnen der HRH-Tiitel für die Kinder wert ist
Nun müssen Prinz Harry und Herzogin Meghan in sich gehen, was ihnen der HRH-Tiitel für die Kinder wert ist
© Aaron Chown/PA Wire/dpa
Seit dem Ableben der Queen könnten die Kinder von Prinz Harry und Meghan die Titel Prinz und Prinzessin tragen, doch bisher hat sich König Charles III. dazu anscheinend nicht entschieden. Die Titel sollen an Bedingungen geknüpft sein.

Durch den Tod der Queen veränderte sich die Thronfolge und die Kinder der Sussexes, Archie und Lilibet, rutschten ebenfalls einen Platz nach oben auf den sechsten und siebten. Die Konsequenz der Veränderung ist, dass es Archie und Lilibet nun möglich ist, den royalen Titel HRH sowie Prinz und Prinzessin zu tragen, aber es gibt einen Haken. Ihr Großvater und Neukönig Charles muss dem zustimmen. 

Bisher kann man auf der Homepage des britischen Königshauses beobachten, dass die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan nach wie vor nur die Titel Master und Miss innehaben. Eine Veränderung ist nicht in Sicht. 

Ein Sprecher sagte laut der britischen Zeitung "The Times" dazu: "Der König konzentriert sich auf die Trauerzeit. Es ist unwahrscheinlich, dass sie in dieser Zeit andere Titel bekommen werden. Ich bin mir sicher, dass es irgendwann Gespräche dazu geben wird." König Charles III. hatte eine Trauerzeit von sieben Tagen nach der Beerdigung seiner Mutter angesetzt, diese endet am 26. September. 

Laut der Adelsexpertin Roya Nikkhah sollen der Herzog und die Herzogin von Sussex "befürchten, dass der König Archie und Lilibet ihre Titel nicht geben könnte, nachdem er sich geweigert hat, ihren erhöhten Status nach dem Tod der Königin sofort anzuerkennen."

König Charles III. vertraut seinem Sohn Prinz Harry nicht mehr

Die Royal-Journalistin Katie Nicholl geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt, dass es "einen Vorbehalt gibt, und dieser Vorbehalt ist Vertrauen." Das könnte bedeuten, dass König Charles III. den Sussexes nach wie vor bei ihrem medialen Verhalten misstraut. Zu oft haben Prinz Harry und Herzogin Meghan sich öffentlich negativ über das britische Königshaus geäußert. Obendrauf soll Prinz Harry noch in diesem Jahr seine Memoiren veröffentlichen wollen, wo schon im Vorwege durchsickerte, dass es auch eine Abrechnung mit der Frau von König Charles III., Camilla, geben soll. Weiter ergänzt Nicholl: "Mir wurde gesagt, dass dies ein sehr klares Signal des Königs ist. Er ist bereit, diese Titel zu vergeben, aber nur unter Vorbehalt, und dieser Vorbehalt ist Vertrauen. Sie müssen wissen, dass sie der Familie Sussex vertrauen können." Es wird weiterhin vermutet, dass König Charles III. sein Handeln von dem Inhalt der Memoiren Prinz Harrys abhängig machen wird.

König Charles III. hat angekündigt, die Monarchie zu verschlanken, eine Titelvergabe an seine Enkel, die nach ihren aus dem Königshaus ausgetretenen Eltern ebenso keine aktiven Royals sind, wäre diesbezüglich ein Rückschritt und eine Entscheidung des Friedens willen. Der Royal-Experte Phil Dampier sagte gegenüber dem Portal "Mail Online", dass es "ein klassischer Kompromiss" wäre, ihnen zu erlauben, sich Prinz und Prinzessin zu nennen, nicht aber Her/His Royal Highness. 

Doch auch ein Kompromiss dieser Art könnte den Eltern der Kinder nicht gefallen. Das würde bedeuten, dass sie nicht das Recht auf königliche Sicherheitsmaßnahmen hätten. Prinz Harry stritt sich bereits in Großbritannien vor Gericht um einen Polizeischutz für seine Familie.

Quelle: Daily Mail, The Times

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