Prinz Harry Hartes Prinzenleben


Was für ein Pech: Seinen Aufenthalt in Argentinien musste "Party-Prinz" Harry frühzeitig abbrechen. Ohne Bodyguards hatte er sich in den Bars von Buenos Aires rumgetrieben und sich damit in Gefahr gebracht.

Prinz Harry macht seinem Ruf als "Party-Prinz" alle Ehre. Bis Ende Dezember wollte er eigentlich auf einer argentinischen Polo-Ranch bleiben, doch hat er seinen Aufenthalt vorzeitig abgebrochen. Am Donnerstag stieg der 20-Jährige nach nur knapp zwei Wochen an Bord eines Flugzeuges nach London. Grund waren Berichte über eine angebliche Entführungsgefahr in Argentinien und nächtliche Ausschweifungen. Ein Sprecher des Königshauses in London bestätigte am Freitag, dass der 20-jährige Prinz auf dem Weg nach Hause sei. Berichte über ein "unangemessenes" Benehmen wies er jedoch zurück.

Nächtliche Schüsse

Harry war am 12. November nach Argentinien geflogen. Britischen und argentinischen Presseberichten zufolge wurden am Mittwochabend auf der Polo-Ranch in Lobos, wo Harry wohnte, Schüsse gehört. Ein argentinischer Häftling soll der Polizei vom Plan einer Unterweltorganisation berichtet haben, den Prinzen zu entführen. Diese habe bereits seinen Tagesablauf ausspioniert.

Der Prinz habe deshalb die Nacht zum Donnerstag in der Residenz des britischen Botschafters in Buenos Aires verbracht, um gleich am nächsten Tag nach London zurückfliegen, so die Nachrichtenagentur DyN. Eine Sprecherin des Hofes bezeichnete es hingegen als lächerlich, dass Prinz Harry in Argentinien in Gefahr sei und dass er deshalb nach Großbritannien zurückkehre.

Harrys "betrunkene Eskpaden"

Argentinischen Medienberichten zufolge war der Prinz den für seine Sicherheit zuständigen Beamten immer wieder entwischt, um sich ins Nachtleben von Buenos Aires zu stürzen. Mehrmals sei er frühmorgens und betrunken auf den Landsitz zurückgekehrt. Laut der Londoner Zeitung "Express" hat der Prinz seine "betrunkenen Eskapaden" zugegeben. Laut "Daily Mail" wurde die britische Botschaft eingeschaltet, um den "dickköpfigen Harry unter Kontrolle zu bringen."

Im Januar beginnt Harry ein Studium an der Militärakademie in Sundhurst. Noch kurz vor dem Argentinienurlaub war der Prinz von seinem künftigen Vorgesetzten, dem Kommandanten der Militärakademie Sandhurst, gewarnt worden, dass jedes Fehlverhalten auch außerhalb des Dienstes ernste Konsequenzen bis zu einer Entlassung nach sich ziehen werde.

DPA DPA

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