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Erster Auftritt nach Oprah-Interview Prinz William wehrt sich: "Wir sind keine rassistische Familie"

News im Video: Prinz William: "Wir sind keine rassistische Familie"
Sehen Sie im Video: "Wir sind keine rassistische Familie" – Prinz William will mit Harry sprechen.


Prinz William und Herzogin Kate werden in diesen Tagen immer wieder auf das brisante Interview angesprochen, dass Williams jüngerer Bruder Harry und seine Frau Meghan, der US-Talkmasterin Oprah Winfrey gegeben haben. In dem Interview hatten Meghan und Harry heftige Vorwürfe erhoben, unter anderem ging es um Rassismus. Bei einem Besuch in einer Schule im Osten Londons wurden William und Kate erneut um eine Stellungnahme gebeten. Er habe noch nicht mit Harry gesprochen, aber er werde es tun, sagte William. Von einem Reporter gefragt, ob die königliche Familie rassistisch sei, sagte William: "Wir sind auf keinen Fall eine rassistische Familie." Der Buckingham Palast hatte am Dienstag eine Erklärung im Namen von Königin Elizabeth der II veröffentlicht. Darin hieß es, die Königsfamilie nehme die Vorwürfe "sehr ernst". Besonders den Vorwurf des Rassismus wolle man intern aufarbeiten.
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Prinz William hat am Rande eines Schulbesuchs mit Ehefrau Kate auf das Skandal-Interview seines Bruders Harry und dessen Frau Meghan reagiert. Der britische Royal wehrte sich - und wirkte merklich gekränkt.

Es ist einer dieser Auftritte, von denen Harry und Meghan sagten, man müsse nach außen funktionieren aber innerlich sähe es ganz anders aus: Für Prinz William und Herzogin Kate rief am Donnerstag Vormittag wieder die royale Pflicht. Das Paar besuchte eine Schule in London, zeigte sich in der Öffentlichkeit. Nur wenige Tage zuvor hatten Williams Bruder Harry und dessen Frau Meghan ein Skandal-Interview gegeben, in dem sie unter anderem die Köngisfamilie beschuldigten, rassistisch zu sein. Diese Vorwürfe wies William nun zurück.

"Wir sind absolut keine rassistische Familie", sagte der 38-Jährige auf die Frage eines Reporters im Vorbeigehen. William, im dunklen Wollmantel und mit Maske im Gesicht, wirkte ruhig aber merklich gekränkt. Nein, er habe seither noch nicht mit seinem Bruder gesprochen. "Aber das werde ich noch", sagte er auf Nachfrage.

Harry und William sind zerstritten

Meghan und Harry hatten in ihrem Enthüllungsinterview mit US-Moderatorin Oprah Winfrey der royalen Familie mangelnde Unterstützung und rassistische Gedankenspiele vorgeworfen. So sei es im Königshaus vor der Geburt ihres Sohnes Archie Thema gewesen, wie dunkel dessen Hautfarbe sein würde. Meghan ist das erste Mitglied der Familie mit afroamerikanischen Wurzeln, ihre Mutter ist schwarz. Das Königshaus hatte am Dienstag in einem knappen Statement mitgeteilt, man werde die Rassismusvorwürfe "privat" klären.

News im Video: Herzogin Meghan und Prinz Harry bei Oprah – die wichtigsten Zitate

Harry hatte in dem Interview gesagt, dass William und ihr Vater Charles im Palast "gefangen" seien. Er habe das selbst nicht bemerkt, bis Meghan kam. Die Brüder haben momentan keinen Kontakt, gelten als zerstritten. Auch mit Charles soll Harry nur noch sporadisch in Kontakt stehen. Im März sind er und Meghan gemeinsam mit ihrem Sohn Archie nach Kalifornien gezogen, sie erwarten im Sommer eine Tochter. Millionen-Deals mit Netflix und Spotify sind bereits unterschrieben, die beiden werden nicht mehr für die Königsfamilie arbeiten. 

Für Prinz William, die Nummer drei in der Britischen Thronfolge, und Herzogin Kate geht das Leben als Royals jedoch weiter. Und das bedeutet, Zähne zusammen beißen, professionell bleiben -  keine Enthüllungsinterviews geben. 

sst mit dpa

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