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Prinz William weint So nah ging ihm der Besuch des Taj Mahal

Er nahm auf der Bank Platz, auf dem bereits seine verstorbene Mutter Diana saß: Prinz William reiste während seiner Indientour zum berühmten Taj Mahal. Ein emotionaler Besuch, der den Royal zu Tränen rührte.

Ziemlich genau 24 Jahre nach seiner Mutter, Prinzessin Diana, besuchte Prinz William mit seiner Frau Kate das indische Wahrzeichen Taj Mahal. Der Großmogul Shah Jahan ließ das Mausoleum zu Ehren seiner geliebten Frau Mumtas Mahal errichten, die im Kindbett gestorben war. Es war der emotionale Abschluss von Williams und Kates zehntägiger Reise durch Indien und Bhutan.

Waren es bei William Tränen oder doch nur Schweiß?

Wie nah William vor allem die letzte Station zu gehen schien, lassen neue Bilder vermuten. Darauf wirkt der Prinz sichtlich bewegt. William scheint sich Tränen aus den Augen zu wischen, bevor er sich seine Sonnenbrille aufsetzt. Oder war es doch nur Schweiß? Immerhin herrschten im indischen Agra Temperaturen von 41 Grad Celsius.

Die Aufnahmen entstanden, nachdem William und Kate auf der berühmten Bank vor dem Taj Mahal Platz genommen hatten und sich fotografieren ließen.

Auf eben jener Bank saß bereits Williams 1997 verstorbene Mutter Diana. Sie posierte ohne ihren damaligen Ehemann, Prinz Charles. Die Bilder der einsamen, traurigen Lady Di gingen um die Welt und wurden zum Symbol für die Ehekrise. Zehn Monate später folgte die offizielle Trennung von Prinz Charles und Prinzessin Diana.

Prinz Charles und Lady Di besuchten den Taj Mahal

Nicht nur seine Mutter, auch Williams Vater Prinz Charles besuchte den Taj Mahal bereits. Der britische Thronfolger reiste im November 1980 nach Indien und ließ sich auf der Bank vor dem Monument ablichten. Er werde eines Tages mit seiner zukünftigen Frau zum Taj Mahal zurückkehren, sagte der damals 32-Jährige Charles.

Doch dazu kam es nicht. Prinzessin Diana besichtigte den Taj Mahal 1992 allein und auch mit seiner zweiten Ehefrau Camilla reiste Prinz Charles 2013 zwar nach Indien, vermied jedoch bewusst einen Auftritt bei dem Liebes-Mausoleum.

Der Kensington-Palast erklärte, William sei "unglaublich glücklich" darüber, einen Ort zu besuchen, an dem die Erinnerung an seine Mutter bis heute lebendig sei. So lebendig, dass der Prinz offenbar selbst von seinen Emotionen übermannt wurde.

jum

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