Prinzessin Kate
Besondere Italien-Reise angekündigt

Prinzessin Kate reist kommende Woche nach Italien.
Prinzessin Kate reist kommende Woche nach Italien.
© imago/i Images / i-Images / Pool

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Prinzessin Kate reist nächste Woche nach Italien. Es ist ihr erster offizieller Auslandstermin seit dreieinhalb Jahren.

Prinzessin Kate (44) wird in der kommenden Woche nach Italien reisen. Es ist ihre erste offizielle Auslandsreise seit dreieinhalb Jahren und damit ein deutlich sichtbarer Schritt zurück in den vollen Dienstplan, nachdem die Princess of Wales 2024 wegen einer Krebserkrankung lange aus der Öffentlichkeit verschwunden war. Das berichtet die britische "Daily Mail".

Demnach fliegt Kate am kommenden Mittwoch (13. Mai) in die norditalienische Stadt Reggio Emilia. Geplant ist ein zweitägiger Arbeitsbesuch im Rahmen des Royal Foundation Centre for Early Childhood, das die Prinzessin 2021 gegründet und einmal als ihr "Lebenswerk" bezeichnet hat. Im Mittelpunkt steht der weltweit beachtete pädagogische "Reggio-Emilia-Ansatz", der nach der Stadt benannt ist.

Lange Pause nach Krebsdiagnose

Zuletzt war Kate im Dezember 2022 für offizielle Termine im Ausland: Damals begleitete sie ihren Ehemann Prinz William (43) zur Verleihung des Earthshot Prize in Boston. Ihre vorerst letzte Solo-Auslandsreise hatte sie im Februar desselben Jahres nach Dänemark geführt.

Im Januar 2024 musste sie sich einer größeren Bauchoperation unterziehen, kurz darauf wurde Krebs bei ihr diagnostiziert. Es folgte eine vorbeugende Chemotherapie, die Prinzessin zog sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Im Januar 2025 gab sie offiziell bekannt, dass sie sich in Remission befinde - Auslandstermine standen seitdem aber nicht auf ihrem Programm.

Frühkindliche Bildung als Schwerpunkt

Ein Sprecher des Kensington-Palasts erklärte laut der britischen Boulevardzeitung, die Prinzessin freue sich darauf, wieder international unterwegs zu sein. Sie wolle in Reggio Emilia aus erster Hand sehen, wie der dortige Ansatz Umgebungen schaffe, in denen Natur und tragfähige Beziehungen die Entwicklung von Kindern unterstützten.

Der "Reggio-Emilia-Ansatz" entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und gilt international als wegweisend für die frühkindliche Bildung. Er setzt auf von Kindern selbst gesteuertes, erfahrungsbasiertes Lernen, auf Beziehungen, Zusammenarbeit sowie auf Ausdrucksformen wie Kunst, Theater und Bewegung. Die Natur wird in diesem Konzept als "dritter Lehrer" verstanden. Dem Bericht zufolge wollte Kate dieses Modell schon länger persönlich erleben.

Kates Italien-Besuch soll zudem den Beginn einer stärker international ausgerichteten Arbeit der Stiftung markieren.

Neuer Leitfaden in London

Bereits am heutigen Tag setzt die Prinzessin in London ein weiteres Zeichen für ihre inhaltliche Schwerpunktsetzung. Sie stellt an der University of East London einen neuen Leitfaden mit dem Titel "Foundations for Life: A Guide to Social and Emotional Development" vor. Er richtet sich an Fachkräfte, die mit Babys, kleinen Kindern und ihren Familien arbeiten, und soll deutlich machen, warum soziale und emotionale Entwicklung von den ersten Lebensmonaten an entscheidend ist.

Im Vorwort des Leitfadens schreibt Kate, in einer Welt, die zunehmend abgelenkt, fragmentiert und digital wirke, sei es wichtiger denn je, in das zu investieren, was Menschen wirklich gedeihen lasse: menschliche Verbindung. Bis zum Alter von fünf Jahren erreiche das Gehirn eines Kindes bereits 90 Prozent seiner späteren Größe - ein entscheidendes Zeitfenster für Fähigkeiten, die das gesamte Erwachsenenleben prägten.

Treffen mit Familien und Forschenden

An der University of East London will Kate Familien mit Babys und kleinen Kindern treffen und mit ihnen über die Bedeutung verlässlicher Ansprechpartner sprechen. Außerdem ist ein Besuch am dortigen Institute for the Science of Early Years and Youth vorgesehen, wo Forschende mit modernen Verfahren der Hirnstrommessung untersuchen, wie frühe Lebensumstände und Beziehungen Stress bei Kindern und Eltern beeinflussen.

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