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PRINZESSIN MARGARET: Lesbische Leidenschaften in Jugendjahren

Neue Enthüllungen aus dem Leben einer Party-Prinzessin: Die kürzlich verstorbene Margaret hatte in ihrer Jugend angeblich nicht nur eine lesbische Affäre, sondern soll auch Drogen konsumiert haben.

Die vor drei Wochen gestorbene britische Prinzessin Margaret (71) soll früher Kokain und Haschisch konsumiert und auch zeitweilig eine lesbische Beziehung gehabt haben. Mit diesen Behauptungen hat Autor Noel Botham in einer neu erschienenen Margaret-Biografie »The Last Real Princess« (Die letzte wirkliche Prinzessin) Aufsehen erregt.

Juristische Schritte gegen Biograf?

Während Viscount Linley, der Sohn der jüngeren Schwester von Königin Elizabeth II., einem Bericht der Zeitung »Daily Mail« zufolge über mögliche juristische Schritte gegen Botham nachdachte, verteidigte dieser den Erscheinungstermin des Buches. »Es kann überhaupt keine Rede davon sein, dass dieses Buch erscheint, weil Margaret gestorben ist. Margaret war sehr lebendig als das Buch abgeschlossen wurde«, sagte Botham in London. Das Erscheinen habe nicht verzögert werden können, weil das Buch bereits im vergangenen September auf der Frankfurter Buchmesse angekündigt worden sei und die Händler bereits Exemplare geordert hätten.

»Amüsante kleine Droge«

In der Biografie - einer aktualisierten Version eines bereits 1993 erschienenen Buches, in dem die Drogenbehauptungen noch nicht enthalten waren - heißt es unter anderem, Margaret habe am Rande eines Konzerts der Rolling Stones Drogen genommen. Sie habe Keith Richards und Ron Wood beim Konsum von Kokain beobachtet und gesagt: »Ach, welch eine amüsante kleine Droge, nicht wahr?«. Margaret sei dann mit einem kleinen Silberlöffelchen auf die Toilette gegangen und »mit viel glänzenderen Augen zurückgekommen«. Sie sei in Sachen Kokain keine Anfängerin gewesen.

Drogenkonsumierende Generation

Botham sagte am Montag, Margaret habe »gelegentlich, sehr gelegentlich« Marihuana und Kokain konsumiert: »Ich betone aber, dass es in ihrer Generation kaum jemanden gab, der nicht in irgendeiner Form Drogen nahm. Das war nicht mit demselben Stigma wie heute behaftet.

Nichts Skandalöses

Margaret bewegte sich im Kreise von Leuten, die es für sehr kultiviert hielten, gelegentlich mal einen Joint zu rauchen oder Kokain zu schnupfen.» Weiter meinte er: «Wenn man das nicht im Zusammenhang liest, dann scheint es sehr skandalös zu sein, aber im Buch klingt das gar nicht so.» Margarets gelegentlicher Drogenkonsum seien ebenso wie eine kurzzeitige lesbische Beziehung 1949 mit Sharman Douglas, der Tochter des damaligen US-Botschafters, «bekannte Leichen im Keller des Königshauses, über die viele Menschen wissen».

Königshaus dementiert

Eine frühere Hofdame der Prinzessin, Gräfin Alexander, sagte der »Daily Mail«: »Diese Behauptungen sind einfach grotesk. Die Prinzessin war strikt gegen Drogen. Vor allem so kurz nach ihrer Beerdigung sind sie einfach niederträchtig.« Eine Sprecherin von Viscount Linley wollte keinen Kommentar abgeben.