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Trauer: "Ich kann es nicht fassen" - Unbekannter erschießt Rihannas Cousin auf offener Straße

Wenige Stunden zuvor war sie noch mit ihm unterwegs: Rihanna trauert um ihren Cousin Tavon, der auf Barbados von einem Unbekannten auf offener Straße erschossen wurde. Die US-Sängerin reagierte bestürzt.

Rihanna und ihr Cousin Tavon

Rihanna und ihr Cousin Tavon: Dieses Foto entstand nur wenige Stunden, bevor er erschossen wurde.

Das Foto ist keine 48 Stunden alt. Es zeigt US-Superstar Rihanna mit ihrem Cousin Tavon Kaiseen Alleyne auf den Straßen der Karibik-Insel Barbados - dem Geburtsort Rihannas. Beide lachen, schauen fröhlich in die Kamera. Tavon legt zärtlich seinen Arm um die 29-Jährige. Sie feiern Weihnachten zusammen. Doch nur wenige Stunden später ist Tavon tot.

Der 21-Jährige wurde Opfer eines brutalen Angriffs. Wie die britische Tageszeitung "Daily Mail" berichtet, wurde Alleyne am Dienstagabend gegen 19 Uhr Ortszeit auf offener Straße im Bezirk St. Michael auf Barbados von einem Mann angegriffen. Es folgte ein Schusswechsel, bei dem Alleyne schwer verletzt wurde. Obwohl er sofort in ein Krankenhaus gebracht wurde, konnten die Ärzte sein Leben nicht mehr retten. Er erlag seinen schweren Verletzungen.

Rihanna in tiefer Trauer

Rihanna reagierte auf die Nachricht zum Tod ihres Cousins mit Bestürzung. "Ich kann nicht glauben, dass ich dich vergangene Nacht noch in meinen Armen hielt. Niemals hätte ich gedacht, dass es das letzte Mal sein würde, dass ich deine Wärme spüre. Ich werde dich immer lieben!", schrieb die 29-Jährige auf Instagram und veröffentlichte das Foto von ihr und ihrem Cousin, das am ersten Weihnachtsfeiertag aufgenommen wurde.


Auch Rihannas Cousine Tanella ist in tiefer Trauer, zeigte auf Instagram ein Bild, das sie weinend am Krankenhausbett von Tavon zeigt. „Ich hätte niemals gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich dich zu Grabe tragen muss", schrieb sie.

Polizei sucht nach Täter

Zum Tatmotiv gibt es bislang keine Informationen. Nach Angaben der örtlichen Polizei sei der Täter auf der Flucht, eine Fahndung wurde ausgeschrieben. Es ist nicht der erste tödliche Zwischenfall auf der kleinen Karibikinsel in diesem Jahr. Informationen der Polizei zufolge hätten die Gewaltdelikte mit Schusswaffen 2017 sprunghaft zugenommen. Von den 28 Morden auf Barbados seien 21 auf Schusswechsel zurückzuführen. 

Rihanna beendete ihre Instagram-Nachricht zum Tod ihres Cousins mit dem Hashtag #endgunviolence - beendet die Gewalt mit Schusswaffen. 

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mai