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Den Frühling nach drinnen holen: Drei Osterkränze zum nachbasteln

Ein grüner, üppig gebundener Osterkranz mit weißen Blüten und gelber Satin-Schleife
Ein paar Frühblüher, ein bisschen Grün – der Osterkranz bringt mit wenigen Handgriffen den Frühling in die Wohnung.
© Elena Popova / Getty Images
Ostern markiert das lang ersehnte Ende des Winters. Ob mit Eiern, dem ersten Grün oder Papier: Drei einfache Kränze zeigen, wie sich der Frühling kreativ gestalten lässt.

Die ersten Frühblüher strecken ihre Köpfe aus der Erde, an Sträuchern zeigen sich die ersten Knospen – der Frühling kündigt sich an. Mit ihm rückt auch Ostern näher und vielerorts hält saisonale Dekoration Einzug in die Wohnungen. 

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer den Übergang vom Winter ins Frühjahr sichtbar machen möchte, greift zu Kränzen, Zweigen, zarten Blüten und dem ersten Grün. Ein Kranz aus Eukalyptus und Schleierkraut eignet sich dabei nicht nur für die Osterzeit, sondern kann auch danach als Blickfang hängen bleiben.

Für diejenigen, die gemeinsam mit ihren Kindern Sache machen wollen, eignen sich Papierkranz und Origami-Tiere. Und wer Lust auf die vollumfängliche Osterästhetik hat, die über bunte, ausgeblasene Hühnereier hinausgeht, kann mit etwas Fingerspitzengefühl einen rustikalen Eierkranz basteln – und ihn mit getrockneten Blümchen und Weidenkätzchen befüllen. 

Drei einfache Ideen zeigen, wie sich mit wenigen Materialien ein Hauch von Frühling in die eigenen vier Wände holen lässt.

Der Eierkranz: rustikal für den Ostertisch

Mit ein wenig Feingefühl bekommt man ohne viel Aufwand einen ungewöhnlichen Kranz für den Ostertisch, der nach Natur aussieht.

Sie brauchen:

So geht's: 

  1. Jedes Ei an der Spitze öffnen und die Kappe vorsichtig abnehmen. Die brauchen Sie später nicht mehr.
  2. Eiweiß und Eigelb in einer separaten Schüssel sammeln, die leeren Eierschalen gründlich ausspülen. Wenn Sie Farbe mögen, können Sie die Eier an dieser Stelle bepinseln.
  3. Setzen Sie auf die bauchigste Stelle der Schale jeweils einen kleinen Punkt Heißkleber. So liegen die Klebestellen später im Schatten.
  4. Formen Sie den Kreis: Eine Backform oder ein Teller eignet sich als Schablone. Kleben Sie Schale an Schale, bis der Kranz steht.
  5. Dekorieren Sie mit Trockenblumen und Weidenkätzchen. Frische Blumen halten in Eierschalen schlecht, weil die Schale wasserdurchlässig ist. 

Trick für frische Blümchen: Legen Sie kleine Flaschendeckel in die Schalen, füllen Sie sie mit etwas Wasser und stellen Sie Gänseblümchen oder andere kleine Blumen hinein.

Üppig und Grün: Eukalyptus, Moos und Schleierkraut

Das ist der Klassiker, nur lockerer: nicht geschniegelt, sondern buschig. Genau richtig fürs Frühjahr. Und er kann auch über Ostern hinaus hängen bleiben.

Sie brauchen: 

So geht's: 

  1. Reißen Sie das Moos klein und umwickeln Sie den Rohling damit. Fixieren Sie alles mit Blumendraht.
  2. Schneiden Sie Eukalyptus und Buchs in handliche Stücke.
  3. Schichten Sie das Grün auf den Rohling. Befestigen Sie jeweils ein bis zwei kleine Zweige mit Draht, dann den nächsten. Arbeiten Sie rundherum. Und: Lassen Sie Zweige ruhig abstehen. Der Kranz darf wild wirken.
  4. Stecken Sie das Schleierkraut vor allem in die oberen Lagen. Das gibt Leichtigkeit.
  5. Drehen Sie den Kranz um, schneiden Sie den Draht großzügig ab und weben Sie das Ende in die Umwicklung ein. 

Hinweis: Nehmen Sie, was Sie bekommen: Gartencenter, Blumengeschäft, eigener Garten. Hübsch sind auch Olivenzweige und Weidenkätzchen. 

Kinderprojekt: Kranz aus Papiereiern  

Bunt, schnell, klappt auch am Küchentisch. Und wenn's schief wird: sieht trotzdem fröhlich aus. 

Sie brauchen:

So geht's: 

  1. Zeichnen Sie einen Kreis in Wunschgröße. Zeichnen Sie innen einen zweiten Kreis mit etwas Abstand. Schneiden Sie den Ring aus.
  2. Malen Sie Ostereier auf buntes Papier, schneiden Sie sie aus und verziehen Sie sie mit Wachsmalstiften.
  3. Zeichnen Sie auf weißem Tonpapier ein großes Ei und zwei Hasenohren. Schneiden Sie alles aus.
  4. Kleben Sie die Ohren hinten an das weiße Ei. Malen Sie Gesicht und Details auf oder kleben Sie sie auf Tonpapier auf. Für Mund oder Schnurrhaare passt ein schmales Band.
  5. Kleben Sie die bunten Eier leicht überlappend auf den Ring. Arbeiten Sie von unten nach oben, rechts und links wie bei einem Strauß.
  6. Setzen Sie den Hasen unten mittig auf. So hält er optisch den Kranz zusammen.
  7. Band anbringen, aufhängen, fertig.

Tipp: Origami-Tiere

Um das Schwierigkeitslevel etwas anzuheben und einen kleinen Form-Mix reinzubringen, kann man anstelle des Osterhases in Ei-Form auch Origami-Tiere falten und diese auf dem Kranz aufkleben. Gerne auch mehrere!

Sie brauchen: 

So geht's: Origami-Hase 

Ein grüner Origami-Hase mit pinker Nase vor lila Hintergrund
Dieser Hase kann nicht hoppeln. Aber er macht sich gut, um Abwechslung in den Papierkranz zu bringen. 
© AMphotography / Getty Images
  1. Falten Sie das Quadrat diagonal zur Hälfte. Streichen Sie die Kante glatt.
  2. Falten Sie das Dreieck noch einmal mittig, nur als Markierung. Klappen Sie es wieder auf.
  3. Falten Sie die lange Kante unten etwa 1 Zentimeter nach oben.
  4. Klappen Sie die beiden seitlichen Kanten zur Mittellinie, bis sie sich dort treffen. Oben entsteht eine lange, rautenförmige Spitze.
  5. Klappen Sie die untere Spitze nach oben, bis unten eine gerade Standkante entsteht. Fixieren Sie die kleine Lasche bei Bedarf mit Kleber.
  6. Drehen Sie die Figur um. Zeichnen Sie Gesicht und, auf die oben herausragende Spitze, die Ohrendetails auf – fertig.

So geht's: Origami-Küken 

Ein gelbes, aus Origami-Papier gefaltetes Küken vor grünem Hintergrund
Macht die Origami-Figur zu einem echten Küken: Wer mag, klebt dem Huhn noch einen roten Kamm auf den Kopf. Oder bemalt den Schnabel.
© Svetlana Khoroshilova / Getty Images
  1. Falten Sie das Quadrat mittig zum Rechteck. Öffnen Sie es wieder.
  2. Drehen Sie das Blatt um 90 Grad und falten Sie es erneut mittig zum Rechteck. Öffnen Sie es wieder.
  3. Falten Sie das Quadrat über beide Diagonalen. Öffnen Sie jede Faltung wieder: In der Mitte kreuzen sich nun die Linien.
  4. Klappen Sie alle vier Ecken entlang der Faltlinien zur Mitte. Es entsteht ein kleineres Quadrat mit vier Laschen.
  5. Falten Sie zwei gegenüberliegende Ecken dieses kleinen Quadrats zur Mitte, bis die Spitzen sich treffen. Drehen Sie die Figur um.
  6. Klappen Sie die Figur entlang der Mittellinie zusammen, wie ein Buch. Die neu gefalteten Spitzen liegen innen.
  7. Halten Sie die geschlossene Kante fest. Drücken Sie die offenen Seiten vorsichtig nach außen, bis sich die Form zu einem flachen Quadrat öffnet. Streichen Sie die Kanten glatt.
  8. Zeichnen Sie ein Küken-Gesicht auf. Eine Ecke markieren Sie als Schnabel.
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