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Buckingham Palast Kassensturz bei den Royals mit dem Ergebnis: Auch die Queen muss den Gürtel enger schnallen

Queen Elizabeth II.
Queen Elizabeth II. ist für ihre Bescheidenheit bekannt
© Jane Barlow / Picture Alliance
Die Corona-Pandemie hat auch bei der Royal Family finanzielle Spuren hinterlassen. Im vergangenen Jahr gab die Familie 102,4 Millionen Pfund aus.

Steigende Preise sorgen fast allerorts für finanzielle Sorgen bei Bürger:innen. An wem man in diesem Zusammenhang wohl am wenigsten denken würde, ist die britische Royal Family. Doch auch die Queen wurde von den Folgen der Corona-Pandemie getroffen. 

Royals in finanziellen Schwierigkeiten nach der Pandemie

So zeigt ihr aktueller Jahresbericht, aus dem die "Daily Mail" zitiert, dass in Zukunft gespart werden muss. Der Schatzmeister von Queen Elizabeth II., Sir Michael Stevens, erkenne zwar eine "gewisse Rückkehr zur Normalität" im vergangenen Geschäftsjahr, nannte die Zeit aber trotzdem eine "schwierige". Nach Lockdowns und Quarantänen hätten immerhin wieder Reisen und Veranstaltungen stattgefunden, doch die Ausgaben seien schlicht zu hoch. 

Auf 102,4 Millionen Pfund hätten sie sich im vergangenen Geschäftsjahr belaufen, das bedeute einen Anstieg von 17 Prozent. Der größte Teil davon seien Renovierungsbauarbeiten am Buckingham Palast gewesen.

Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass der Sovereign Grant, also die gesammelten Steuergelder, die für die königliche Familie sind, nicht erhöht wurde. Er beläuft sich auf 86,3 Millionen Pfund. Knapp zehn Millionen Pfund habe die königliche Familie selbst eingenommen, was Restkosten in Höhe von 14,6 Millionen bedeute. Das Problem: Die Queen und Co. mussten an ihre Reserven gehen. 

Die Familie muss sparen

Stevens erklärte, dass die Familie – wie viele Menschen – auch finanziell unter der Corona-Pandemie gelitten habe. Denn Besuchsgelder blieben aus, ein großer Faktor in den royalen Finanzen. 

"Angesichts der Tatsache, dass der Sovereign Grant in den nächsten Jahren wahrscheinlich stagnieren wird, der Inflationsdruck auf die Betriebskosten und unsere Fähigkeit, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, wahrscheinlich kurzfristig eingeschränkt sein werden, werden wir weiterhin unsere Pläne einhalten und diese Auswirkungen durch unsere eigenen Anstrengungen und Effizienzsteigerungen bewältigen", ließ Stevens verlautbaren. 

Auch bei der Queen heißt es also: Gürtel enger schnallen. Wobei das in einem Palast vermutlich etwas leichter fällt als anderswo.

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

ls

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