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Schauspielerin Susan Sarandon: "Bei den meisten Award-Shows war ich zugekifft"

Sie glauben, Hollywoodstars amüsieren sich bei den großen Award-Shows prächtig? Von wegen! Susan Sarandon beispielsweise erträgt den Preisverleihungsmarathon rund um den Jahreswechsel nur zugekifft.

Von Frank Siering, Los Angeles

Oscar-Gewinnerin Susan Sarandon, 67, hat sich in jüngster Zeit den einen oder anderen öffentlichen PR-Fehltritt geleistet. Einst bezeichnete sie den deutschen Papst als "Nazi", dann gab sie zu, dass Sex mit jüngeren Männern einfach mehr Spaß mache – und jetzt gestand sie in der US-Show "Watch What Happens Live" ganz lapidar, dass sie bei den meisten Award-Shows in Amerika "stoned", also "zugekifft" auftauche.

Talkshow-Gastgeber Andy Cohen hatte Sarandon, die demnächst in dem Streifen "Ping Pong Summer" zu sehen sein wird, gefragt, wie sie mit dem Stress der vielen Preisverleihungen persönlich klarkomme und ob sie schon einmal zugekifft bei einer dieser Veranstaltungen erschienen sei.

Alle Jahre wieder jagt von Dezember bis Ende Februar praktisch eine Award-Show die nächste – von den Golden Globes bis zu den Oscars. Sarandon zuckte mit den Schultern und antwortete mit einer rhetorischen Gegenfrage: "Bei einer Veranstaltung?"

Mehrere Preisverleihungen im Rausch

Dann fügte sie hinzu, dass sie wohl bei "den meisten Shows zugekifft war". Nur bei den Oscars, da mache auch sie, die mit dem Streifen "Thelma & Louise" Hollywood-Geschichte geschrieben und für den Film "Dead Man Walking" einen Oscar erhalten hatte, eine Ausnahme.

Die Bloggersphäre griff den Kiffer-Kommentar von Sarandon selbstredend sofort auf und rechnete eifrig nach. Die mittlerweile 67-Jährige erhielt in ihrer 43-jährigen Hollywoodkarriere acht Golden Globes und vier Emmy-Nominierungen. Und auch die Academy Awards hatten Sarandon fünfmal als mögliche Gewinnerin auf dem Zettel.

Partytier Sarandon

Nicht erst seit ihrer Trennung von Langzeitpartner Tim Robbins gilt Sarandon als echtes Partytier in der Entertainment-Branche und auch nach der Show von Cohen schien es im Studio noch hoch her gegangen zu sein.

Cohen twitterte spät in der Nacht, dass "Sarandon und Fiennes sehr wohl wissen, wie man richtig gut feiert". Ralph Fiennes war der zweite Studiogast an diesem Abend. Zusammen mit Sarandon und Cohen habe er anschließend auf dem Set "das ein oder andere Glas geleert" auf dem Set.

Marihuana und andere Sünden

Über den Konsum von Marihuana spricht Sarandon zwar sehr freizügig, aber wenn es um die ihr nachgesagte angebliche Lust nach ständig neuen jungen Liebhabern geht, wird auch die 67-Jährige dieser Tage schnell stumm.

Auf die Frage, mit welchen Promis sie schon ein Verhältnis hatte, sagte Sarandon, sie wolle ein Buch schreiben. Darin würde sie prominente Namen erwähnen, mit denen sie hätte schlafen können, aber letztlich doch nicht geschlafen habe. Diverse verheiratete A-Lister in Hollywood dürften schon jetzt ein bisschen Nervenflattern haben.