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Spiel mit der Fessel: Moscheebesuch von Selena Gomez verärgert Muslime

Bei einem Moschee-Besuch in Abu Dhabi zeigte Sängerin Selena Gomez zu viel Bein und sorgt nun für Aufregung. In dem Gotteshaus selbst hat man Erfahrung mit aufreizenden Popstars.

Jeder süße Disney-Fratz muss einmal erwachsen werden. Und damit auch jeder merkt, dass man auch wirklich kein kleines Kind mehr ist, muss dafür ein saftiger Skandal her. Erfahrungen mit Alkohol oder Drogen zu sammeln, kann da eine Strategie sein (Lindsay Lohan, Amanda Bynes, Zac Efron); zufällig öffentlich gewordenen Nacktbilder eine andere (Vanessa Hudgens, Miley Cyrus, Zac Efron). Die dritte Möglichkeit, für Aufmerksamkeit zu sorgen, ist so alt wie die Karriere von Madonna: religiöse Sittenwächter verärgern. Mit diesem Feuer spielt die bislang liebreizende Selena Gomez. Bei einem Silvesterurlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten besuchte die 22-Jährige mit mehreren Freunden die Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi und posierte ausgelassen für Fotos.

Ein Schnappschuss, den Gomez bei Instagram veröffentlicht hat, zeigt sie und eine Gruppe von Freunden fröhlich lachend in einem Säulengang des Gotteshauses. Der australische Sänger Cody Simpson, Model Gigi Hadid und Kendall Jenner, Mitglied des unvermeitlichen Kardashian-Clans, sind ebenfalls zu sehen.

A photo posted by Selena Gomez (@selenagomez) on Dec 12, 2014 at 1:20am PST

In den Kommentaren zu dem Bild gehen die Meinungen auch unter muslimischen Nutzern auseinander. Mal wird Gomez fehlender Respekt vor den Sitten einer anderen Religion vorgeworfen, andere finden das Foto gar nicht so schlimm. Weitaus größer war hingegen das Echo auf ein Bild, dass die Sängerin ebenfalls auf Instagram veröffentliche, aber mittlerweile wieder gelöscht wurde. Es zeigt sie mit nackten Füßen im Inneren der Moschee. Ihre Haare und ihren Körper hat sie in schwarzes Tuch gehüllt. Allerdings lupft sie ein Hosenbein und stellt den Fuß keck an. Unter dem Titel "Moschee-Leiter wegen Knöchel-Porno von Selena Gomez sauer" schreibt die US-Promi-Webseite "TMZ", dass ihr Verhalten die Angestellten der Moschee stark verärgert habe.

Erfahrungen mit den örtlichen Gepflogenheiten sammelte auch schon Sängerin Rihanna. Verhüllt zwar, aber mit feuerroten Lippen und Fingernägeln schmiss sie sich die 26-jährige vor der schneeweißen Scheich-Zayid-Moschee in Pose - und die Ordner sie kurzerhand raus.

Abu Dhabi @gomillionandleupold

Ein von badgalriri (@badgalriri) gepostetes Foto am Okt 10, 2013 at 10:20 PDT

ono