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Erfolgreicher Entzug: Drogen und Alkohol liegen hinter Zac Efron

Bei Presseterminen für seinen neuen Film "That Awkward Moment" in New York hat sich Zac Efron erstmals über seinen Aufenthalt in einer Entzugsklinik geäußert. Die Drogentage liegen wohl hinter ihm.

Von Frank Siering, New York

Ironischerweise heißt sein neuer Film ausgerechnet "That Awkward Moment". Übersetzt kommt das wohl am besten mit ,"Sein beschämenster Moment" rüber. Für Zac Efron dürfte das in dieser Woche wohl die Frage nach seinem Reha-Aufenthalt gewesen sein. Zunächst im US-Fernsehen und später dann vor einer versammelten Truppe von Journalisten in New York.

Der einstige Disney-Star ("High School Musical") promotet derzeit seinen neuen Film in den USA. Und das Management des Stars drohte, jedes Interview sofort abzubrechen, sollte ihr Zögling auf seine jüngsten Probleme mit Alkohol und Drogen angesprochen werden. Dennoch ließen es sich einige Reporter nicht nehmen, den Sonnyboy nach seinem wohl schwierigsten Moment in den vergangenen zwölf Monaten zu fragen.

Zwei Klinikaufenthalte 2013

In der Today-Show im US-Frühstücksfernsehen fing die Reporterin ihr Interview mit der Bemerkung an: ,"Das vergangene Jahr war schon ein bisschen schwierig. Es gab Berichte, dass du in der Reha warst. Möchtest du das mit uns teilen?", so TV-Journalistin Savannah Guthrie.

Was Guthrie nicht erwähnte war, dass Efron 2013 wohl gleich zweimal still und heimlich in eine Drogenklinik eingecheckt hatte. Zuletzt nachdem er sich bei einem "Unfall" im eigenen Haus in Los Angeles den Kiefer gebrochen hatte.

Efron antwortet wie einstudiert

Efron war zweifelsohne auf eine solche Frage gefasst. Fast wie einstudiert antwortete der 26-Jährige: ,"Mir geht es wieder richtig gut. Ich befinde mich derzeit in der besten Situation, in der ich mich befinden könnte." Und weiter, ohne spezifisch auf die Drogen- und Alkoholprobleme einzugehen: "Ich war noch nie zuvor so glücklich."

Glücklich, weil er die Partydrogen und den Alkohol hinter sich gelassen hatte, happy endlich clean zu sein? – Efrons alte Disney-PR-Schule kam zum Vorschein. Lachen und freundlich vom Thema ablenken.

Efron: Es war ein interessantes Jahr

"Ich bin sehr froh, heute hier diesen Film promoten zu können. Alles ist gut. Vielen Dank der Nachfrage", so die lapidare Nicht-Antwort von Efron.

Später am selben Tag stellte sich Efron dann noch einmal der internationalen Presse. Erneut kam sein mutmaßliches Drogenjahr zur Sprache. Efron antwortete: ,"Es war ein wirklich interessantes Jahr für mich. Ich habe sehr viel gelernt. Das Beste war wohl, dass ich mich selbst besser kennengelernt habe und heute weiß, was ich heute für ein Mensch sein möchte."

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