HOME

Sexuelle Belästigung: Britney Spears weist Vorwürfe zurück

Die Anschuldigungen ihres ehemaligen Leibwächters sind schwerwiegend: Britney Spears soll ihn sexuell belästigt und ihre Kinder geschlagen haben. Die Pop-Prinzessin wies die Vorwürfe umgehend zurück. Ex-Mann Kevin Federline sprang ihr zur Seite. Er vermutet "ein Produkt ökonomischer Motive".

Popstar Britney Spears hat die Anschuldigungen eines ehemaligen Leibwächters wegen "wiederholter unerwünschter sexueller Avancen" und Kindesmisshandlung zurückgewiesen. Ihr Anwalt und sie gingen davon aus, dass die Klage fallengelassen werde, ließ Spears am Donnerstag auf ihrer Website ausrichten. Die beschriebenen Vorfälle seien von den Behörden untersucht und nicht weiter verfolgt worden. Fernando Flores hatte seine Klageschrift am Mittwoch bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht.

Aus der Klage ging nicht hervor, wie viel Geld Flores von der Sängerin und seinem ebenfalls verklagten Arbeitgeber Advanced Security Concepts fordert. Es heißt darin, die 28-Jährige habe Flores unter anderem in ihr Schlafzimmer gerufen und sich ihm nackt gezeigt. Zudem habe Spears sich einmal seinen Gürtel geliehen, um ihre beiden Söhne zu disziplinieren. Die Züchtigung habe er selbst beobachtet.

Sorgerecht für die Kinder liegt beim Ex-Mann

Der Pop-Prinzessin kam umgehend der Anwalt ihres Ex-Mannes zu Hilfe: Kevin Federline halte die Vorwürfe des nur kurz bei Spears beschäftigten Bodyguards für gegenstandslos, sagte er. Dass die Klage vorab an Online-Medien gestreut worden sei, spreche für sich. Federline nehme Vorwürfe des Missbrauchs oder Fehlverhaltens gegen seine beiden kleinen Söhne sehr ernst und wäre eingeschritten, wenn sie Substanz hätten. Der Vater sei davon überzeugt, dass die Vorwürfe "ein Produkt ökonomischer Motive" seien. Federline hat seit 2008 das Sorgerecht für die Kinder.

Spears hat regelmäßig Kontakt zu ihren beiden Söhnen. Federline hat in den vergangenen Monaten nichts unternommen, die vereinbarte Besuchsregelung zu ändern, wie aus Gerichtsakten hervorgeht. Wegen diverser Nervenzusammenbrüche und Skandale steht Spears weiterhin unter einer gerichtlich verfügten Vormundschaft bezüglich ihrer finanziellen und persönlichen Angelegenheiten. Diese werden von ihrem Vater und einem Anwalt ausgeübt und von einem Richter beaufsichtigt.

mre/APN / APN
Themen in diesem Artikel