Britney Spears ist einer der größten Popstars der 2000er Jahre. Allerdings machte der große und vor allem frühe Ruhm sie nie wirklich glücklich. Nach mehreren gescheiterten Ehen, Drogeneskapaden und öffentlichen Ausrastern stand sie lange unter der Vormundschaft ihres Vaters. Ende vergangenen Monats wurde sie erneut verhaftet, dieses Mal wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss in Kalifornien. Nun hat ihr Management in den USA dem Magazin People bestätigt, dass die Sängerin sich freiwillig zur weiteren Behandlung in eine Klinik begeben habe.
Am Tag nach ihrer Entlassung aus der Haft hatte sie verlauten lassen, dass dieser „unglückliche Vorfall komplett unentschuldbar“ sei. Ihr Management schrieb in einem öffentlichen Statement: „Britney wird die richtigen Schritte machen, sich dem Gesetz unterordnen und hoffentlich wird dies der erste Schritt für sie in einem schon lange überfälligen Wandel, der in Britneys Leben passieren muss.“ Man hoffe, dass „sie die Hilfe und Unterstützung bekommt, die sie in der schwierigen Zeit braucht“. Ihre beiden Söhne Sean Preston und Jayden James, die sie mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline hat, waren in den letzten Tagen wiederholt mit ihr gesehen worden.
Britney Spears klagte öffentlich über die Vormundschaft
Die Verhaftung war ein weiterer Rückschlag für Spears. Ihr phasenweise erratisches Verhalten war seit dem Ende der Vormundschaft im Jahr 2022 immer wieder Thema in der Öffentlichkeit und oft auch Grund zur Sorge. Spears selbst hatte in der Vergangenheit offen über ihre psychischen Probleme geredet. 2021 sprach sie darüber, „auf den richtigen Medikamenten“ zu sein. Aber sie brauche noch viel Zeit für ihre „Genesung“.
Im August 2020 postete Spears ein über 20 Minuten langes Video auf YouTube, in dem sie über ihr „Trauma“ sprach. Sie klagte darüber, angeblich zur Arbeit gezwungen worden zu sein und unter der Aufsicht ihres Vaters Zeit in einer psychiatrischen Klinik haben verbringen müssen. „Ich hatte Angst, ich war zerstört, ich teile das, weil ich will, dass alle wissen, dass ich nur ein Mensch bin“, sagte sie.