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Hilferuf auf Facebook: Sinead O'Connor droht mit Selbstmord

Mit ihrem Hit "Nothing Compares 2 U" wurde sie international bekannt: Nun hat die irische Sängerin Sinead O'Connor auf Facebook mit Selbstmord gedroht. Sie gab an, eine Überdosis genommen zu haben.

Die Popsängerin Sinead O'Connor hat bei Facebook damit gedroht, sich das Leben zu nehmen

Die Popsängerin Sinead O'Connor hat bei Facebook damit gedroht, sich das Leben zu nehmen

Dramatischer Hilferuf einer Popsängerin: Sinead O'Connor, bekannt durch ihren Welthit aus dem Jahr 1990 "Nothing Compares 2 U", hat auf ihrem Facebook-Profil mit Selbstmord gedroht. In einem Abschiedsbrief, den sie im Netz veröffentlichte, gab sie an, sich in "in einem Hotel irgendwo in Irland zu befinden, unter einem anderen Namen." Weiter schreibt sie in dem Brief, in dem sie schwere Vorwürfe gegenüber ihrer Familie erhebt, dass sie "eine Überdosis genommen hat". Die sei "die einzige Möglichkeit, respektiert zu werden."

O'Connor fühlt sich von ihrer Familie vollkommen in Stich gelassen: "Was mir diese Woche angetan wurde, war eine fürchterliche Grausamkeit. Durch meinen Ehemann, meine Familie, (…) durch meinen Sohn und seine Freundin (…), nach allem, was ich alleine durchmachen musste." Die Popsängerin schreibt weiter, "Ich bin unsichtbar. Niemand interessiert sich auch nur ein bisschen für mich. (…) Ich bin meinem Schmerz nach schon Millionen Male gestorben." Innerhalb von einer Stunde hatten tausende Fans bei Facebook ihre Anteilnahme ausgedrückt.

Bereits zuvor hatte O'Connor mit verzweifelten Posts für Aufregung gesorgt. Bei Facebook schrieb sie "Ich brauche dringend einen Job und eine Bleibe. Kann mir irgendjemand helfen? Ich werde von meiner Familie so schlecht behandelt, dass ich es kaum schaffe am Leben zu bleiben."Die Mutter von vier Kindern kämpft schon lange mit psychischen Problemen. Sie leidet an einer Bipolaren Störung. Laut einem Bericht der britischen Zeitung "Dailymail" führte der Hilferuf O'Connors zu einem Polizeieinsatz - laut Behörden wurde sie medizinisch versorgt und befindet sich im Krankenhaus, wo sie nun wegen Selbstmordgefährdung unter Beobachtung steht.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

amt