Spencer Elden: Einstiges "Nirvana-Baby" scheitert erneut vor Gericht
Spencer EldenDas einstige "Nirvana-Baby" scheitert erneut vor Gericht
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Spencer Elden, das Baby vom Cover des Nirvana-Kultalbums "Nevermind", ist erneut mit einer Klage gescheitert. Er möchte Berufung einlegen.
Das 1991 erschienene Album "Nevermind" von Nirvana besitzt eines der berühmtesten Cover der Rock-Geschichte. Auf dem Foto ist ein nacktes Baby zu sehen, das in einem Pool einer Dollarnote, die an einem Angelhaken befestigt ist, hinterher zu schwimmen scheint. Der dort abgebildete Spencer Elden ist nun erneut vor einem US-Gericht mit einer Klage gescheitert.
Elden hatte erstmals im Sommer 2021 geklagt. Er wirft der Band um den 1994 im Alter von 27 Jahren verstorbenen Kurt Cobain sowie weiteren Beklagten vor, mit dem Bild Kinderpornografie verbreitet und kommerziell vermarktet zu haben, um sich und ihre Musik auf Kosten des Klägers zu bewerben.
Spencer Elden: Einstiges "Nirvana-Baby" fordert hohen Schadensersatz
Der Richter Fernando Olguin habe die Klage nun abgewiesen, da Elden mit dieser zu lange gewartet habe, heißt es in einem Bericht des Musikmagazins "Rolling Stone", dem die Begründung vorliegen soll. Nachdem Elden von dem Cover des Albums erfahren habe, hätte er demnach innerhalb von zehn Jahren Klage einreichen müssen.
Elden hat bisher insgesamt drei Versionen seiner Klage eingereicht. Mit der erneuten Abweisung soll ein vierter Versuch unterbunden werden. Die Anwältin Eldens erklärte dem Magazin unterdessen jedoch: "Spencer beabsichtigt, das Urteil anzufechten."Bereits im Januar war das "Nirvana-Baby" mit seiner ersten Klage gescheitert. Unter den Beklagten befanden sich unter anderem auch die Bandmitglieder Dave Grohl und Krist Novoselic, Cobains Witwe Courtney Love, der Fotograf Kirk Weddle sowie Vertreter mehrerer Plattenfirmen. Elden forderte jeweils mindestens 150.000 US-Dollar Schadensersatz pro Beklagtem.
Schauspielerin Senta Berger nach Sturz auf Bühne schwer verletzt
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18. Januar 2026: Senta Berger nach Sturz auf Bühne schwer verletzt
Sorge um Schauspiel-Ikone Senta Berger: Die 84-Jährige hat sich bei Proben für eine Lesung in der Hamburger Laeiszhalle schwer verletzt. Am Freitag sollte Berger dort gemeinsam mit ihrem Kollegen Friedrich von Thun auftreten, doch die Veranstaltung musste kurzfristig abgesagt werden. Aufgrund einer akuten Erkrankung eines der Künstler könne die Lesung nicht stattfinden, teilte der Veranstalter mit. Nun ist klar, was passiert ist. Berger stürzte demnach während des Soundchecks auf dem Weg zur Bühne einen halben Meter in die Tiefe und zog sich einen Oberschenkelbruch zu. Die Schauspielerin musste operiert werden, alle weiteren Auftritte sind vorerst abgesagt. Dazu gehört auch die Premiere ihres neuen Kinofilms "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". "Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh, dass sie in sehr guten Händen ist. Sie ist eine Kämpferin, das wird sie jetzt auch wieder beweisen. Wir hatten uns zwar sehr auf die Premieren und die gemeinsamen Auftritte gefreut. Jetzt steht für uns alle aber natürlich ausschließlich ihre Genesung im Vordergrund", sagte Bergers Sohn Simon Verhoeven der "Bild"-Zeitung