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Star aus "Die wilden 70er": Lisa Robin Kelly stirbt in Entzugsklinik

Nach dem Ende der Serie "Die wilden 70er" blieben die Angebote für Lisa Robin Kelly aus. Stattdessen kämpfte sie gegen ihre Alkoholsucht. Bei einem erneuten Entzugsversuch starb sie in einer Klinik.

Für ihre Kollegen war es ein Sprungbrett zu großen Hollywoodkarrieren, für Lisa Robin Kelly blieb "Die wilden 70er" ein früher Höhepunkt auf den kaum noch Rollenangebote folgen sollten. In der Nacht zu Donnerstag verstarb die Schauspielerin in einer Suchtklinik in Kalifornien. Sie war erst 43 Jahre alt und hatte sich wegen eines Alkoholproblems behandeln lassen wollen.

Bisher gibt es keine Hinweise, dass Alkohol, Drogen oder Medikamente mit ihrem Tod in Verbindung stehen. Laut der "TMZ.com" habe sie im Schlaf einen Herzstillstand erlitten.

Mit goldblonder Fönwelle, Plateauschuhen und fiesen Sprüchen stellte Kellys Rolle der schönheitsverrückten und höchst sarkastischen Laurie eine gelungene Reminiszenz an Ikonen der 70er und frühen 80er wie Farrah Fawcett oder Heather Thomas ("Ein Colt für alle Fälle") dar. Während ihre Serienkollegen von einst, Ashton Kutcher, Topher Grace und Mila Kunis, heute zur aufstrebenden Riege Hollywoods gehören, blieben für Kelly die Angebote aus. Schon 2003 stieg sie bei "Die wilden 70er" aus unbekannten Gründen aus, obwohl die Serie noch drei Jahre weiterlief. Ihre Rolle als vorlaute, schönheitsverrückte Laurie wurde an eine andere Schauspielerin vergeben. In den letzten zehn Jahren stand Kelly laut der Filmdatenbank "imdb.com" nur für zwei Kurzfilme vor der Kamera.

Aufgrund ihrer Alkoholsucht kam sie immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Dutzende Entziehungskuren soll sie deswegen durchlebt haben. Jedes Mal folgten Rückschläge. Erst vor Kurzem sorgte die Nachricht vom Tod von Cory Monteith für Bestürzung in Hollywood. Monteith spielte einen lebensfrohen Quarterback in der Muscalserie "Glee". Jahrelang hatte er gegen Süchte gekämpft, um doch an einer Überdosis Heroin zu sterben.

ono
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