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Starruhm: Sandra Bullock setzt Verfügung gegen Fan durch

Die US-Schauspielerin Sandra Bullock hat sich endgültig juristisch gegen einen aufdringlichen Fan durchgesetzt, der ihr über ein Jahr hinweg nachgestellt und sie mit Geschenken, E-Mails und Faxen überschüttet haben soll.

Die US-Schauspielerin Sandra Bullock hat sich endgültig juristisch gegen einen aufdringlichen Fan durchgesetzt, der ihr über ein Jahr hinweg nachgestellt und sie mit Geschenken, E-Mails und Faxen überschüttet haben soll.

Ein US-Gericht bestätigte am Freitag eine vorläufige Entscheidung vom Mai und ordnete an, der 34-jährige Fan müsse sich die nächsten drei Jahre von Bullock mindestens 200 Yards (rund 183 Meter) von ihr fern halten und dürfe keinerlei Kontakt mit ihr aufnehmen. Bullock hatte in ihrer Klage angegeben, sie habe den Mann zwar nie gesehen, er habe sie jedoch so sehr belästigt, dass sie sich schließlich körperlich bedroht gefühlt habe. In seinen Botschaften soll er demnach Geld und intimen Kontakt mit der 38-jährigen Schauspielerin gefordert haben.

"Er hat ihr Faxe gesendet, Nachrichten auf ihrem Anrufbeantworter hinterlassen und Kisten voller Zeug geschickt", sagte Bullocks Rechtsanwalt. "Das war potenziell gefährlich." Der 34-Jährige habe zugegeben, an einer paranoiden Schizophrenie zu leiden, aber keine Medikamente gegen die Krankheit einzunehmen.

Bullock wurde 1994 durch den Actionfilm "Speed" bekannt. Kürzlich war sie mit Hugh Grant in der Liebeskomödie "Ein Chef zum Verlieben" zu sehen. Ihre Mutter stammt aus Deutschland.

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