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Chaos im Terminkalender "Tagesschau"-Sprecherin Linda Zervakis verpasst Live-Auftritt

Termin verschusselt: Linda Zervakis beim Dresdner Semperopernball
Chaos im Terminkalender: Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis wollte eigentlich erst am Abend nach Düsseldorf fahren. Beim ZDF erwartete man sie aber schon am Morgen. (Archivbild)
© Arno Burgi / Picture Alliance
Statt live am Frühstückstisch der ZDF-Sendung "Volle Kanne" saß Linda Zervakis am Morgen in Hausschuhen in ihrer Hamburger Wohnung. In ihrem Terminkalender hatte sie sich etwas anderes notiert.

Eigentlich sollte Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis heute Morgen um kurz nach neun am Frühstückstisch von "Volle-Kanne"-Moderator Ingo Nommsen sitzen. Der war auch da und der Tisch im Düsseldorfer "Volle-Kanne"-Studio des ZDF mit Marmelade, Brötchen und Kaffee vorbereitet. Nur eine fehlte. Zervakis. "Ich würde sagen, es gab Chaos im Terminkalender", entschuldigte sich die 45-Jährige, die kurzerhand live aus ihrer Hamburger Wohnung in die Sendung zugeschaltet wurde. Statt Donnerstag hatte sich Zervakis offenbar Freitag für den Besuch bei "Volle Kanne" notiert. 

"Wo sind Sie? Wir würden Sie gern abholen."

Sie habe vorhin einen Anruf bekommen, berichtete die zweifache Mutter mit Kopfhörern im Ohr. "Wo sind Sie, wir würden sie gern am Hotel abholen", erkundigte sich demnach die Produktion. Daraufhin habe sie gedacht: "Welches Hotel, wieso Düsseldorf, ich wollte doch heute Abend mit dem Zug hinfahren, damit ich morgen ausgeschlafen im Studio sitzen kann." Der versetzte Moderator Nommsen nahm es mit Humor und wollte als kleinen Ausgleich die Hausschuhe der gebürtigen Hamburgerin sehen. Diesen Gefallen tat die trotz der Panne vergnügte Zervakis ihm aber nicht.

Tagesschau verpennt: "Gott sei Dank nicht die 20 Uhr"

Stattdessen berichtete sie von einer ähnlichen Planungspanne, die ihr während des Corona-Lockdowns unterlief. Da habe sie an einem Wochenende das erste Mal die Tagesschau verpennt. "Gott sei dank nicht die 20 Uhr", so Zervakis. Eine halbe Stunde vor der Sendung habe sie damals einen Anruf aus der Redaktion bekommen: "Wo bist du? Wir brauchen dich, du hast gleich Sendung." Sie habe geantwortet, dass sie zu Hause sei. Ein Kollege sei dann für sie eingesprungen.

js DPA

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