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"Little Big Stars" auf Sat.1: Thomas Gottschalk mischt Twitter auf - und kehrt ins TV zurück

Auf seine alten Tage entdeckt Thomas Gottschalk die digitalen Medien: Der 66-Jährige ist begeisterter Twitter-Nutzer. Doch auch im Fernsehen ist der Moderator weiter aktiv.

Thomas Gottschalk

Thomas Gottschalk ist jetzt auf Twitter unterwegs

Seinen Account @herbstblond gibt es schon seit mehr als zwei Jahren. Er wurde eingerichtet, als Thomas Gottschalk seine Autobiografie "Herbstblond" veröffentlichte. Doch lange Zeit wusste der TV-Entertainer mit dem neuen Medium nichts anzufangen. Seine monatliche Radiosendung im Bayerischen Rundfunk habe ihm das Medium dann näher gebracht: "Da twittern mich die Hörer zu und ich habe leichtfertig gesagt, ich will das mal probieren", sagte Gottschalk dem Branchenmagazin "DWDL.de".

Ein Ausflug nach Zermatt in die Berge habe den Durchbruch gebracht, wie  erzählt: "Ich hab ein Selfie vor dem Alpenpanorama gemacht und gereimt: 'Hier seht ihr den Vatter vorn und hinter mir das Matterhorn'." Die positiven Reaktionen hätten ihn beflügelt, mehr zu twittern. "Das hab ich reingestellt und ein paar Leute fanden das lustig. Ich muss zugeben, dass ich auch Spaß dabei habe."

Inzwischen hat der 66-Jährige mehr als 10.000 Follower - Tendenz steigend. Vor allem unter seinen prominenten Kollegen ist der twitternde Gottschalk schon jetzt Kult. Joko und Klaas, Jan Böhmermann, Christian Ulmen oder Oliver Polak- sie alle Folgen der TV-Legende. Geboten bekommen sie Häppchen aus dessen Leben. Mal ein Foto mit seinem Trainer, dann ein heimlicher Schnappschuss von Woody Allen. Und intelligente Aphorismen à la "Auch Spaßvögel lassen irgendwann die Flügel hängen", geschrieben anlässlich des Todes von Buntstift-Schummler Bernd Fritz.

Thomas Gottschalk kehrt auf den Bildschirm zurück

Auch in seinem angestammten Medium, dem , ist Gottschalk weiter aktiv. Am Sonntagabend wagt er sich sogar noch einmal mit einer neuen Sendung an den Start. Auf Sat.1 feiert er zur besten Sendezeit mit "Little Big Stars" Premiere. Dabei handelt es sich um eine Talentshow, das Konzept stammt aus den USA. Im Mittelpunkt stehen Kinder zwischen 3 und 14 Jahren, die ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten zur Schau stellen. Anders als beim "Supertalent" oder "The Voice Kids" gibt es hier aber keinen Wettbewerb und auch nichts zu gewinnen.

Im Gegensatz zum US-Original gibt es in der deutschen Variante gewisse Grenzen: "Geschminkte Kindermodels und kleine Opfer übermotivierter Eltern wollte weder der Sender noch ich", sagte Gottschalm " .de". Manche Kandidaten seien ihm für ihr Alter etwas zu ernsthaft, "aber das hab ich locker ausgeglichen." 


che