HOME

Tod von Petra Schürmann: Das langsame Sterben der Starmoderatorin

Ob Promi-Interviews, Oktoberfest-Eröffnungen oder Lifestyle-Dokumentationen - wenn's um Glamour und Genuss ging, lächelte Petra Schürmann in die Kamera. Sie war das TV-Gesicht in den 70er und 80er Jahren. Doch der Tod ihrer Tochter hatte ihren Lebensmut gebrochen.

Vielleicht war der Tod für Petra Schürmann eine Erlösung. Einst bewundert und umschwärmt, musste die ehemalige Fernsehmoderatorin und Schauspielerin in ihren letzten Lebensjahren schlimme Schicksalsschläge hinnehmen. Am tiefsten traf sie der Verlust ihrer über alles geliebten Tochter Alexandra: Im Juni 2001 riss ein Geisterfahrer die damals 34-jährige Fernsehjournalistin kurz vor ihrer Hochzeit in den Tod.

Ein Schock, der den Lebensnerv der beliebten Münchner Prominenten traf - ihre Stimme versagte fortan ihren Dienst, Schürmann zog sich immer mehr in ihre Villa am Starnberger See zurück. Im August 2008 kam dann nach einem Krebsleiden auch noch der Tod ihres Mannes Gerhard Freund. In der Nacht zum Donnerstag ist auch Petra Schürmann im Alter von 74 Jahren gestorben.

Mit "Miss World" begann ihre Karriere

Begonnen hatte ihre Karriere wie ein Märchen: Geboren in Mönchengladbach als zweites von drei Kindern, studierte sie nach dem Abitur Philosophie, Amerikanistik und Kunstgeschichte. "Aus Spaß" nahm die inzwischen in München lebende Studentin an einem Schönheitswettbewerb in Köln teil - und gewann prompt die Krone der strahlenden Siegerin. 1956 wurde sie sogar zur schönsten Frau der Welt gekürt. Mit dem Titel "Miss World" im Rücken und einem Cabriolet als Geschenk fuhr Petra Schürmann nun auf direktem Wege ins Scheinwerferlicht, schrieb einmal eine Zeitung über sie.

Bald folgte ein Angebot des Bayerischen Fernsehens. Seit Mitte der 1960er Jahre war sie erst als Ansagerin, bald auch als Moderatorin regelmäßig auf dem Bildschirm zu sehen. Bis zum Jahr 2000 führte sie allein für die ARD und das ZDF durch rund 600 Sendungen, darunter beliebte Serien wie "Essen wie Gott in Deutschland", die Prominentenshow "Schlüsselloch" oder die Sendung "Auf geht's" zur Eröffnung des Münchner Oktoberfestes. Im Bayerischen Fernsehen prägte sie die samstägliche Unterhaltungsshow "Wir in Bayern". In einigen Filmen trat Schürmann als Schauspielerin auf. 1996 bekam sie sogar den Bayerischen Verdienstorden. Der tragische Tod der Tochter bereitete ihrer Fernsehkarriere dann ein jähes Ende. Eine geplante Talkshow wenige Monate später sagte Schürmann ab - weil ihr die Kraft fehle, wie sie sagte.

Auf ihre sympathische Stimme mussten die Zuschauer verzichten - stattdessen schrieb sich Schürmann den Kummer in einem Buch von der Seele. "Und eine Nacht vergeht wie ein Jahr" nannte sie das 2002 erschienene Werk, gewidmet ihrer verstorbenen Tochter - oder "Püppchen", wie das Mädchen in Kindertagen von ihrer Mutter gerufen wurde. Auf das bunte, gesellschaftliche Leben verzichtete der einstige Liebling der Münchner Schickeria. Es wurde still um sie. Statt mit Worten tauschte sich Schürmann mit Freunden per SMS aus. "Freunde sind mir am wichtigsten", schrieb sie etwa an die Regisseurin Heidi Kranz, die die einstige Schönheitskönigin porträtiert hat. "Die Freunde sind ja da, trotz meines Nichtsprechenkönnens oder gerade deswegen - da trennt sich die Spreu vom Weizen."

Statt mit rauschenden Partys verbrachte sie ihre Zeit nun mit regelmäßigen Besuchen auf dem Friedhof in Aufkirchen am Starnberger See. "Ich gehe jeden Tag zu Alexandras Grab, das ist für mich eine Art von Zuhause geworden", sagte Schürmann mal. Wie sehr ihr der Tod der Tochter das Herz gebrochen hat, machte sie mehrere Monate später in einem anderen Interview deutlich: "Ich bin zwar aus einer gewissen Starre erwacht, aber ich habe jetzt manchmal so brüllendes Heimweh nach Alexandra, dass es schier unerträglich ist." Von ihrer Trauer hatte sie sich nie erholt.

Cordula Dieckmann/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.