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Antikörper gegen Covid-19 Tom Hanks spendet Blut nach Corona-Infektion – und hofft, dass der Impfstoff nach ihm benannt wird

Tom Hanks
Tom Hanks hat die Infektion mit Coronavirus heil überstanden
© Jordan Strauss/Invision/AP / DPA
Schauspieler Tom Hanks und seiner Ehefrau geht es nach ihrer Infektion mit dem Coronavirus wieder gut. Jetzt spenden sie Blut, um bei der Entwicklung eines Impfstoffs zu helfen. Hanks hat im Gegenzug einen besonderen Wunsch.

Als Promi ist Tom Hanks es gewohnt, dass alle ein kleines Stück von ihm haben wollen. Dass es jetzt aber um sein Blut geht, dürfte wohl selbst für den berühmten Schauspieler eine neue Erfahrung sein. Nachdem sich Hanks und seine Frau Rita mit dem Coronavirus infiziert und die Erkrankung heil überstanden hatten, spendeten beide Blutplasma, um zur Entwicklung eines Impfstoffs beizutragen.

Im Blut des Ehepaars wurden Antikörper gefunden, die Wissenschaftlern helfen können, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln. Dafür geben der zweimalige Oscar-Gewinner und seine Frau gerne ihr Blut an die Forschung. Auf Twitter teilte Hanks ein Bild seiner letzten Blutspende. Sobald der Papierkram erledigt sei, schrieb er dazu, sei das Ganze so einfach, als würde man ein Nickerchen halten.

Tom und Rita Hanks haben Coronavirus gut überstanden

Tom und Rita Hanks hatten sich Mitte März in Australien bei den Dreharbeiten zum Film "Elvis" – einem Elvis-Presley-Biopic, in dem Tom Hanks den Manager des Sängers spielt – mit dem Coronavirus infiziert. Sie gehörten damit zu den ersten Prominenten, die von der Erkrankung betroffen waren. Der Verlauf war bei beiden trotz grippeähnlicher Symptome vergleichsweise mild: "Wir fühlten uns ein wenig müde, als hätten wir eine Erkältung, dazu Kopf- und Gliederschmerzen", beschrieb Hanks die Krankheit.

Nach der überstandenen Erkrankung sind die beiden immun und verfügen über Antikörper, die ihnen nun regelmäßig mit dem Blutplasma entnommen werden. In der Radio-Show "Wait What ... Don't Tell Me" des US-Radiosenders NPR sprach Tom Hanks ausführlich über das Prozedere. Er und seine Frau hätten sich nach der Infektion gefragt, was nun passiere. Sie seien aktiv auf Mediziner zugegangen und hätten gefragt: "Wollt ihr unser Blut? Können wir Plasma spenden?"

Erst mit einem Impfstoff wäre die Coronavirus-Pandemie beendet und die Rückkehr in ein normales Leben ohne Einschränkungen möglich. In Deutschland sind in dieser Woche die ersten Tests angelaufen. Wann allerdings tatsächlich eine Impfung verfügbar sein wird, ist noch völlig unklar. Das Ehepaar Hanks und andere Menschen, die durch eine überstandene Infektion Antikörper gegen das Virus gebildet haben, können dazu beitragen. Für den Fall, dass es wirklich klappt, hat Tom Hanks allerdings einen besondern Wunsch. Er wünscht sich, sagte er NPR, dass der Impfstoff – auf Englisch vaccine – dann "Hank-ccine" heißt.

Quellen: NPR / Tom Hanks auf Twitter

epp

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