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Toni Garrn engagiert sich in Burkina Faso: "Ich wollte aufwachen"

Raus aus der Glamourwelt: Toni Garrn flog erstmals für ein Charityprojekt nach Burkina Faso. Dem stern erzählte das deutsche Topmodel von seiner Reise.

Von Sarah Stendel

Seit Toni Garrn 15 ist, hat sie Kinderpatenschaften beim Hilfswerk "Plan International". Eine Zusammenarbeit lag deshalb nahe. "Mein Hauptanliegen waren schon immer Kinder und Frauen. Weil ich eben in einer Luxusblase aufgewachsen bin und vom Leben anderer Frauen weltweit wenig wusste. Da war viel Neugier von meiner Seite aus da. Ich arbeite schließlich in einer Branche, in der Frauen viel mehr verdienen als Männer - das gibt es sonst selten. Plan hat dann gleich Burkina Faso vorgeschlagen, weil das Leben für Mädchen dort sehr schwierig ist."

Seit Toni Garrn 15 ist, hat sie Kinderpatenschaften beim Hilfswerk "Plan International". Eine Zusammenarbeit lag deshalb nahe. "Mein Hauptanliegen waren schon immer Kinder und Frauen. Weil ich eben in einer Luxusblase aufgewachsen bin und vom Leben anderer Frauen weltweit wenig wusste. Da war viel Neugier von meiner Seite aus da. Ich arbeite schließlich in einer Branche, in der Frauen viel mehr verdienen als Männer - das gibt es sonst selten. Plan hat dann gleich Burkina Faso vorgeschlagen, weil das Leben für Mädchen dort sehr schwierig ist."

Toni Garrn ist im Luxus zu Hause: Die 21-Jährige modelt seit ihrem 14. Lebensjahr, stolziert für die größten Designer über den Laufsteg, steht bei den namhaftesten Fotografen vor der Linse. Doch Garrn will mehr als das. "Ich wollte sehen, wie die Welt eigentlich ist. Seit ich 14 bin, war ich immer in der Luxusblase. Ich musste nie um einen Job kämpfen. Die Menschen in Burkina Faso kämpfen jeden Tag. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich wollte mich endlich unbedingt für etwas engagieren, was wirklich von mir kommt", sagt sie im Gespräch mit dem stern.

Jetzt ist sie die neue Botschafterin des Kinderhilfswerks "Plan International". Das Topmodel hat sich zunächst ein Projekt in Burkina Faso ausgesucht, wo junge Frauen zu Lehrerinnen ausgebildet werden. Die wiederum können anderen Mädchen ein Vorbild sein. Im Juni reiste Toni Garrn ins das westafrikanische Land und lernte die Menschen dort persönlich kennen. Dem stern erzählt sie von ihrer Reise.

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