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TREND: Panikräume sind der letzte Schrei

Jodie Foster hat ihn durch den gleichnamigen Film berühmt gemacht, den »Panic Room«. Dieser gepanzerte Schutzraum gehört bei Stars wie Madonna mittlerweile zum Heim wie der Swimmingpool.

Swimmingpool und Tennisplatz sind von gestern - das ultimative Statussymbol für ein britisches Millionärsheim ist jetzt ein »Panikraum«. Dieser eingebaute Bunker, benannt nach dem Hollywoodfilm »Panic Room« mit Jodie Foster, ist nicht nur einbruchs- und kugelsicher, sondern auch gegen Angriffe mit biologischen und chemischen Waffen gefeit. Wie die britische Sonntagszeitung »The Observer« berichtete, hat die Nachfrage nach solchen Stahlzellen mit eigenen Sauerstofftanks durch die Terroranschläge vom 11. September zugenommen.

Madonna und McCartney unter den Kunden

Zu den Kunden gehören demnach Spitzen-Manager, Botschafter politisch instabiler Länder und Prominente wie Madonna und Sir Paul McCartney. Dessen Beatles-Freund George Harrison war 1999 in seinem Schloss westlich von London von einem verrückten Attentäter mit Messerstichen schwer verletzt worden.

Mini-Festung für bis zu 250.000 Euro

In der je nach Modell 3200 bis 250.000 Euro teuren Mini-Festung kann der Hausbesitzer per Knopfdruck die Polizei alarmieren. Absolute Sicherheitsfanatiker können sogar auf Bildschirmen verfolgen, was sich in den verschiedenen Räumen ihrer Villa abspielt, und über Mikrofone und Lautsprecher ohne Gefahr Kontakt zu den Einbrechern aufnehmen. Der Sprecher einer Sicherheitsfirma träumt bereits davon, dass »in einigen Jahren jedes neue Eigenheim mit einem solchen extra geschützten Raum als letzte Sicherheitsbastion entworfen werden« könnte. Auch Firmensitze werden dem Bericht zufolge zunehmend mit solchen Spezialräumen ausgestattet, um den Vorstand vor gewalttätigen Demonstranten oder Terroristen zu schützen.