HOME

Umfrage: Einer von drei Briten glaubt an Diana-Mord

Ein Drittel der Briten ist einer Umfrage zufolge überzeugt, dass Prinzessin Diana 1997 einem Mordkomplott und nicht einem tragischen Unfall zum Opfer fiel.

Ein Drittel der Briten ist einer Umfrage zufolge überzeugt, dass Prinzessin Diana 1997 einem Mordkomplott und nicht einem tragischen Unfall zum Opfer fiel. Die Ergebnisse der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGouv wurden von der "Mail on Sunday" publiziert.

Am Dienstag hatte die britische Zeitung "Daily Mirror" einen Brief von Prinzessin Diana veröffentlicht, der zehn Monate vor ihrem Tod von ihr verfasst wurde. Darin äußerte Lady Di die Befürchtung, ihr Ex-Ehemann Kronprinz Charles plane einen Mordanschlag auf sie, um den Weg zu einer neuen Heirat frei zu haben. Es könnte ein fingierter Unfall inszeniert werden, bei dem die zuvor manipulierten Bremsen ihres Autos versagen würden und sie eine Kopfverletzung erleiden würde, hieß es in dem Brief.

Diana starb im August 1997 zusammen mit ihrem Freund Dodi el Fajed und dem Fahrer Henri Paul im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall in einem Pariser Tunnel. Einer Untersuchung der französischen Behörden von 1999 zufolge wurde der Unfall dadurch verursacht, dass der betrunkene Fahrer zu schnell fuhr.

Dodis Vater spricht von einer Verschwörung

Laut der Umfrage ist einer von sechs Befragten überzeugt, Charles wäre im Prinzip zu einer solchen Tat in der Lage. 15 Prozent glauben, der britische Geheimdienst habe die Ermordung von Prinzessin Diana geplant. Die Umfrage hatte in der vergangenen Woche stattgefunden. Schon kurz nach dem Tod von Di und Dodi hatte Dodis Vater, der Multimillionär und Chef des Londoner Kaufhauses Harrods, Mohamed el Fajed, von einer Verschwörung gesprochen. Die Beziehung zwischen Lady Di und Dodi sei dem Königshaus ein Dorn im Auge gewesen.

Britische Ermittler hatte am Dienstag eine Untersuchung eingeleitet, bei der auch Spekulationen nachgegangen werden soll, ob es sich bei dem tödlichen Unfall um ein Komplott gehandelt haben könnte.