Umfrage Mehrheit der Briten will Charles nicht als König


In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage sprachen sich nur noch müde 42 Prozent für eine Regentschaft Charles' aus. Dafür wollen immer mehr, dass sein ältester Sohn William direkt das Zepter übernimmt.

Eine Mehrheit der britischen Bevölkerung will einer Umfrage zufolge nicht, dass Prinz Charles König wird. In der vom "Sunday Mirror" veröffentlichten YouGov-Umfrage sprachen sich lediglich 42 Prozent der Befragten für eine Regentschaft Charles' aus, wenn Königin Elizabeth II. abdankt oder stirbt. In einer ähnlichen Erhebung im April vergangenen Jahres hatten sich noch 58 Prozent der Befragten für Charles ausgesprochen. Der Umfrage zufolge trauen immer weniger Menschen den Prinzen königliche Qualitäten zu - nur 39 Prozent sagten, er würde einen guten König abgeben. Vor einem Jahr hatten dies noch 60 Prozent der Befragten erklärt.

Ständige Skandale kratzten am Image

Die Umfrage wurde in der vergangene Woche durchgeführt, nachdem der Palast eine Untersuchung veröffentlicht hatte, in der "ernste Verfehlungen" im Haushalt des Prinzen aufgelistet wurden. In dem Bericht des am selben Tag zurückgetretenen Privatsekretärs des 54-jährigen Prinzen war unter anderen kritisiert worden, der Palast sei dem Vergewaltigungs-Vorwurf eines Dieners nicht nachgegangen. Stattdessen sei für den Angestellten, der nach eigenen Angaben von einem anderen Diener vergewaltigt worden war, die Kündigung eingeleitet worden.

Prinz William ist Thronfavorit

Charles' ältester Sohn, William, wird im Gegensatz zu seinem Vater der Umfrage zufolge von immer mehr Menschen als Nachfolger der 76-jährigen Elizabeth II. gewünscht. Für den 20-Jährigen sprachen sich 32 Prozent der Befragten aus, zwölf mehr als vor rund einem Jahr.


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