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Rassismus-Vorwürfe: US-Autorin stichelt gegen Herzogin Meghan – und wird selbst scharf angegangen

Die US-Autorin Emily Giffin ist eigentlich Fan der Royal Family. Doch besonders Meghan Markle ist ihr seit einiger Zeit ein Dorn im Auge. Ihrem Wut hat Giffin jetzt Luft gemacht - mit Konsequenzen. 

Prinz Harry, Archie und Meghan

Prinz Harry, Archie und Herzogin Meghan

Picture Alliance

Am vergangenen Mittwoch feierte Archie Harrison, der kleine Sohn von Prinz Harry und Herzogin Meghan, Geburtstag. Ein Jahr ist der kleine Junge nun alt. Zur Feier des Tages veröffentlichten Meghan und Harry auf der Instagram-Seite von "Save The Children" ein Video, in dem die Herzogin Archie aus einem Buch vorliest.

US-Autorin kritisiert Herzogin Meghan

Eigentlich niedliche, unschuldige Aufnahmen, die jedoch nicht allen zu gefallen schienen. Besonders US-Autorin Emily Giffin, deren Roman "Something Borrowed" mit Kate Hudson verfilmt wurde, missfiel der Clip. Sie nannte Meghan in einem SMS-Verkehr mit einer Freundin "unmütterlich" und sagte, das Video sei "unangenehm mit anzuschauen". Screenshots der Unterhaltung veröffentlichte Giffin selbst auf Instagram. "Sie ist so falsch", schrieb die 48-Jährige außerdem. Darüber hinaus postete Giffin ein Bild der Herzogin und Archie in ihrer Story und schrieb dazu: "Happy birthday, Archie. Go away, Megan [sic]." Auf Twitter veröffentlichte eine Journalistin einen Screenshot der Beiträge.

Das Geburtstagsvideo bezeichnete Giffin als die Meghan-Show. "Warum hat sie nicht gefilmt und Harry lesen lassen? (...) Weil es dann mal für eine Sekunde um Harry gehen würde", motzte sie. 

Kritik kam umgehend

Die Kritik an Giffins Auslassungen ließ nicht lange auf sich warten. In den Kommentaren braute sich ein regelrechter Shitstorm gegen die Schriftstellerin zusammen, die kurze Zeit später sowohl ihr Instagram- als auch ihr Twitter-Profil auf privat stellte. Mittlerweile sind ihre Accounts wieder öffentlich. Und sie erklärt sich in einem Post.

Instagram-Video: Meghan liest Baby Archie ein Kinderbuch vor

"Um es klar zu sagen: Ich fand es absolut toll, dass eine halbschwarze, amerikanische Frau in die königliche Familie einheiratete. Es schien für alle eine wunderbare, glückliche Sache zu sein. Ich feierte ihre Hochzeit, indem ich ein Event hier bei mir zu Hause veranstaltete und viele, viele Fotos postete", schreibt sie. "Außerdem war ich entsetzt über jegliche Anzeichen von Rassismus gegen sie. In den letzten Monaten haben sich meine Gefühle für beide, Harry und Meghan, geändert. Aber ich kann aus tiefstem Herzen sagen, dass meine Kritik an Meghan nie etwas mit ihrer Rasse zu tun hatte", stellt Giffin außerdem klar, nachdem ihr Rassismus vorgeworfen wurde.

Sie halte lediglich die Art und Weise, wie Harry und Meghan ihren Rückzug vollzogen hätten, für falsch. 

ls