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Europäischer Adel: Welches Königshaus ist am teuersten?

Die Briten kritisieren momentan Herzogin Kates Luxus-Garderobe bei ihrer Reise durch Kanada. Aber was kostet die Monarchie die Briten eigentlich? Und muss für ein anderes europäisches Königshaus noch tiefer in die Tasche gegriffen werden?

Spanische Königsfamilie

Die Spanier sind mit 9 Millionen Euro am günstigsten. Dafür fallen allerhand zusätzliche Kosten für die Bevölkerung an. 

4000 Pfund für ein Kleid von Alexander McQueen, 2000 Pfund für einen Dolce&Gabbana-Fummel: Herzogin Kate zeigt sich beim Staatsbesuch in Kanada in edler Luxus-Garderobe. Adel verpflichtet eben. Doch das gefällt nicht allen: In den britischen Medien wird die Herzogin für ihre teure Kleiderwahl kritisiert. Aber ist Kate für den Steuerzahler wirklich so teuer? Und welches europäische Königshaus verschlingt am meisten Steuergelder und ist somit am teuersten?

Bescheidene Spanier und dekadente Briten

Laut einer Studie des "Handelsblatts" bekommen die Royals in Großbritannien tatsächlich mit knapp 44,4 Millionen Euro das höchste Budget. Die Spanier hingegen bekommen am wenigsten mit nur knapp 9 Millionen Euro. Was dem iberischen Königshaus allerdings zu Gute kommt: Die Zeremonien, Reisen, Angestelltenkosten sowie die Instandhaltung des Palacio de la Zarzuela, dem Wohnsitz der Familie, werden extern berechnet. So fand es das "Handelsblatt" heraus. 

Die Norweger sind am teuersten

Und auch wenn die Queen und ihre Familie das höchste Budget zu Verfügung haben, muss der norwegische Steuerzahler am meisten für seine Blaublüter bezahlen. Während in Großbritannien von jedem Einwohner 70 Cent im Jahr für das königliche Leben gezahlt werden müssen, sind es in Norwegen knapp 9 Euro. Das norwegische Königshaus erhält laut "Handelsblatt" jährlich knapp 42,7 Millionen Euro. Damit hat es in Europa das zweithöchste Budget zur Verfügung. Die Niederländer sind auf Platz drei, gefolgt von den Schweden, Belgiern und Dänen.

Die Briten sollten also nicht all zu streng mit Herzogin Kate ins Gericht gehen. Im Vergleich zu ihren skandinavischen Nachbarn zahlen sie rund 8 Euro weniger für die Kosten ihrer königlichen Familie. 

Zum Vergleich: Die Unterhaltungskosten des deutschen Bundespräsidenten sind ebenfalls königlich. Die Bevölkerung muss dafür jährlich knapp 32 Millionen Euro an Steuergeldern bezahlen.   

csw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.