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William&Kate Back for good?


Von Herzen, mit Schmerzen, ein wenig, gar nicht - wie liebt Prinz William seine Kate denn nun? Gerüchte über gemeinsame Liebesnächte und halb getrennte öffentliche Auftritte heizen die Spekulationen an.
Von Frank Diebel, London

Sie lieben sich, sie lieben sich nicht, sie lieben sich, sie lieben sich nicht... Am Wochenende stand die britische Boulevardpresse Kopf: Kate Middleton und Prinz William haben wieder zueinander gefunden, verkündeten gleich mehrere Tageszeitungen jeweils auf der Titelseite. Von Aussöhnung und Neuanfang war die Rede. Davon, dass William "der Beziehung eine zweite Chance" geben wolle. Es wurde ein Vertrauter des Prinzen zitiert, der behauptete, dass "er sie wirklich immer noch liebt."

Auslöser der umfangreichen Berichterstattung waren heiße Küsse des Paares vor zahlreichen Gästen bei einer Kostümparty in Williams Armeestützpunkt Bovington. Anschließend sollen sich der Prinz und seine Ex-Freundin auf Williams' Offiziersstube zurückgezogen haben.

Ein gefundenes Fressen für die Kolumnisten, die das alles schon vorher geahnt hatten: "Als sich Will und Kate trennten, war ich überzeugt davon, dass sie nicht mit dem Herzen bei der Sache waren", schrieb Miriam Stoppard in der Boulevardzeitung "Daily Mirror". "Sie trennten sich nicht, weil sie einander nichts mehr bedeuteten - das Gegenteil war der Fall. Meiner Meinung nach stand Kate hinter dieser Entscheidung, weil sie mehr Einsatz von Will erwartete. Aber diesmal ... hat Will ja die Initiative ergriffen."

Nur einer brach mit der Tradition

Doch schon 24 Stunden später war es wieder vorbei mit der Traumbeziehung: Die britische "Sun" verkündete, dass Kate und Will nach eigenen Aussagen "nur gute Freunde" seien. Ein Kumpel des Prinzen soll gesagt haben: "William sollte einen Gast mitbringen und es war nahe liegend, dass seine Wahl auf Kate fiel. Seine Haltung zu ihr ist eindeutig: Er will gut mit ihr befreundet bleiben. Das ist alles."

Was ist passiert? Auch wenn es die britische Presse herunterspielte, so war schon bei Kate und Wills Trennung im April klar, dass es nicht zu einer Hochzeit kommen kann. John Harris schrieb zu diesem Zeitpunkt in der britischen Tageszeitung "The Guardian": "Man kann nicht einfach zum Royal werden, nur weil man das will." Daran hat sich nichts geändert. Im 20. Jahrhundert hat es bislang nur ein König gewagt, diese Regel zu missachten: Edward VIII. Aber seine Liebe zu der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson kam ihn teuer zu stehen. Am 20. Januar 1936 bestieg er den Thron, am 10. Dezember desselben Jahres musste er abdanken. Die Begründung: Das britische Volk würde Mrs. Simpson nicht als Königin akzeptieren. Edward war seinerseits nicht bereit, sich eine andere Braut zu suchen und verzichtete auf die Krone.

Ein bisschen mehr Rückgrat

Auch wenn die britische Presse und die Öffentlichkeit auf Kates Seite sind: Prinz William hat nicht genug Rückrat, um mit dieser Tradition des Königshauses zu brechen. Bislang hat er sich ja nicht gerade als politischer Meinungsträger profiliert - höchstens als "party animal". Nicht gerade der Rebell, der sich mit den Windsors anlegen wird.

Das nächste öffentliche Treffen von Prinz Williams und seiner Ex fand beim Diana-Memorial-Konzert statt. Doch obwohl Will die schöne Kate und ihre Familie in die Prinzenloge eingeladen hatte, saßen die beiden vorsorglich nicht nebeneinander. Kate war zwei Reihen hinter Will platziert worden - wie eine gute Bekannte eben. So sah es auch ein Freund der Royals: "Natürlich sind sie enge Freunde. Aber sie brauchen beide etwas Abstand und wollen ihre Freundschaft nicht mit Spekulationen belasten. Insbesondere wollen sie vermeiden, dass ihre Freundschaft im Zentrum des Medieninteresses steht."

Privat soll sich das Paar angeblich nach dem Konzert in aller Heimlichkeit getroffen und dann die Nacht miteinander verbracht haben. Kate Middleton soll am Abend der Veranstaltung um Mitternacht in Williams Londoner Wohnsitz, Clarence House, eingelaufen sein. Ihr Auto - das sie Zuhause gelassen hatte - wurde zwei Stunden später von einem Bediensteten des Prinzen nachgeholt. Gegen Ende des Diana-Konzerts hatte Kate lauthals den Take-That-Hit "(I want You) Back for Good" mitgesungen. Vielleicht will sie William ja wirklich zurückhaben. Es hat jedenfalls ganz den Anschein.


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