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Designermode: Gucci verkauft 320-Euro-Badeanzug, mit dem man nicht in den Pool darf

Designermode ist oft nicht für den kleinen Geldbeutel gemacht. Und so verkauft das Modelabel Gucci einen Badeanzug für stolze 320 Euro. Das Blöde daran: Frau darf damit nicht ins Wasser – zumindest nicht, wenn es Chlor enthält.

Eine Frau sonnt sich an einem Pool. Wer den Badeanzug Modell "Sparkling swimsuit with Gucci logo" trägt, sollte das Wasser auch lieber meiden. Das teure Teil darf nicht mit Chlor in Berührung kommen. (Symbolfoto)

Eine Frau sonnt sich an einem Pool. Wer den Badeanzug Modell "Sparkling swimsuit with Gucci logo" trägt, sollte das Wasser auch lieber meiden. Das teure Teil darf nicht mit Chlor in Berührung kommen. (Symbolfoto)

Getty Images

Wie verrückt die Modewelt manchmal ist, zeigt ein Badeanzug von Gucci, der aktuell viral geht. Das italienische Unternehmen hat einen Einteiler entworfen, der nicht geeignet ist, um damit ins Wasser zu gehen. Das gute Stück darf nämlich nicht mit Chlor in Berührung kommen. 

"Aufgrund der Beschaffenheit dieses speziellen Stoffes, sollte dieser Badeanzug nicht in den Kontakt mit Chlor kommen", heißt es in der Beschreibung für das Modell "Sparkling swimsuit with Gucci logo" auf der Internetseite des Herstellers.

Das englische Online-Versandhaus Net-A-Porter geht sogar so weit, im Produkthinweis zu schreiben: " Um das Beste aus diesem Artikel herauszuholen, empfehlen wir, dass Sie ihn nicht zum Schwimmen tragen". Auch Lotion, Sonnenmilch und Öl könnten die Farbe verändern. Dies sei kein Herstellungsfehler.

Gucci auf Twitter verhöhnt

Das Erstaunlich: Das Teil ist in nahezu keinem Online-Shop mehr erhältlich, sondern ausverkauft. Kein Wunder, dass es auf Twitter höhnische Kommentare hagelt: "Warum zum Geier nennt man das Badeanzug? Nennt den Scheiß doch einfach Unterwäsche!", schreibt einer. Andere meinen:  "Das sind die Zeiten in denen wir leben: Ein 380-Dollar-Badeanzug von Gucci ist ausverkauft, obwohl er nicht im Pool getragen werden kann" oder "Ich habe nicht mit einem einzigen Idioten Mitleid, der 380 Dollar für einen Badeanzug ausgibt. Und nun lernen sie, dass sie damit nicht schwimmen dürfen", heißt es da.

Das Modelabel Gucci ist jedoch nicht alleine mit seinen teilweise absurden Designs. So sorgte unlängst das französische Luxus-Label Balenciaga für Aufsehen mit T-Shirts, an die vorne Hemden angenäht waren. Im Jahr zuvor sorgte eine 2000-Euro-Tasche für Empörung, die stark an eine Ikea-Tasche erinnerte.

Quellen: Versandhaus Net-A-Porter/Twitter

jek
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