Sohn von Kronprinzessin Videos spielen wichtige Rolle im Høiby-Prozess

Richter Jon Sverdrup Efjestad: Videomaterial soll bei der Beweisführung helfen. Foto: Ole Berg-Rusten/NTB/dpa
Richter Jon Sverdrup Efjestad: Videomaterial soll bei der Beweisführung helfen. Foto
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Seit Beginn der Gewaltvorwürfe gegen Marius Borg Høiby haben die Ermittler mehrere Handys und Datenträger beschlagnahmt. Der Angeklagte soll mehrere der mutmaßlichen Taten gefilmt haben.

Im Prozess gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit sollen Video-Aufnahmen helfen, Licht ins Dunkel um die schwersten Anschuldigungen gegen ihn zu bringen. Seit August 2024 - dem Zeitpunkt der ersten Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby - haben die Ermittler unter anderem mehrere Handys beschlagnahmt. Der 29-jährige Angeklagte soll zwischen 2018 und 2024 mehrere Frauen vergewaltigt und sexuell missbraucht haben, während sie laut Anklage "nicht wach" waren und sich nicht zur Wehr setzen konnten. 

Die mutmaßlichen Opfer soll er während der ihm vorgeworfenen Sexualstraftaten gefilmt haben. Der Sohn der Kronprinzessin bestritt die schweren Straftaten zum Prozessauftakt am Dienstag. Der Norweger muss sich wegen Dutzender teils schwerer Vergehen verantworten. Zu den 38 Anklagepunkten zählen auch Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung sowie Drogen- und Verkehrsdelikte. Einige dieser Taten hat Marius Borg Høiby zugegeben.

Um die mutmaßlichen Opfer zu schützen, ist die Berichterstattung über die Verhandlung eingeschränkt. Die Video-Aufnahmen werden im Gericht hinter verschlossenen Türen abgespielt.

dpa

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