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Neuer Hightech-Standort: Ein Hauch von Silicon Valley – Hamburg plant die Science City in Bahrenfeld

In Bahrenfeld plant die Stadt einen neuen Wissenschaftsstandort der Superlative. Zwischen Forschung und Lehre auf Spitzenniveau soll ein Quartier entstehen, in dem Arbeit und Freizeit zusammentreffen.

Entwürfe der geplanten Science City

Kurze Wege, Vernetzung von Arbeit und Freizeit. Die neue Science City soll Deutschlands größter Forschungscampus werden.

"Erstmals wird Wissenschaft zum Motor von Stadtentwicklung", schreibt die Universität Hamburg mit Hinblick auf das Zukunftsprojekt "Science City Bahrenfeld". Im Hamburger Westen soll ein Wissenschaftsstandort entstehen, der Lebensqualität und Forschung vereinen soll. In erster Linie erinnert das Projekt sehr an das Silicon Valley in Kalifornien, nur eben mit dem Schwerpunkt auf Naturwissenschaften.

Mit 125 Hektar soll die Science City jedoch bedeutend kleiner werden als das berühmte IT- und Start-Up-Zentrum in den Vereinigten Staaten. Auf dieser Fläche wird eine weiträumige Erweiterung des Forschungscampus Bahrenfeld entstehen, der sich auf den gesamten Stadtteil  auswirken soll. Eines der Zentren der Science City soll der Ausbau des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) werden. Des Weiteren sollen die Fachbereiche Physik, Chemie und Teile der Biologie dorthin ausgegliedert werden. In neuen und modern ausgestatteten Gebäuden und Großanlagen sollen Wissenschaftler künftig studieren, arbeiten und leben.

Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen als Ganzes

Um den Forschungscampus herum soll die Science City Erholungs- und Freizeitareale im Quartier unterbringen. So sollen Forschung und Freizeit näher zusammengebracht werden. Die Stadt plant deshalb den Bau von insgesamt 2500 Wohnungen sowie die Installation verschiedener Freizeitflächen. Darunter auch Sport-und Gesundheitsbereiche. Der Altonaer Volkspark in unmittelbarer Nähe soll dabei als "grünes Herz" den Mittelpunkt der Erholung bieten.

Das selbst ausgeschriebene "Zukunftsbild 2040" sieht einen Zeitplan von 20 Jahren für die Fertigstellung des Quartiers vor. Einige Einrichtungen und Gebäuden werden schon in Kürze das Areal beziehen. Hamburgs erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, sieht den Ausbau des Forschungszentrums Bahrenfeld als einen wichtigen Schritt für Hamburgs Zukunft. Der zukünftigen Wissenschaftsstadt bescheinigt er "beste Standortbedingungen für wissenschaftliche Einrichtungen, Start-Ups und innovative Unternehmen".

Science City: Größter Forschungscampus Deutschlands

Bis die Wissenschaftsstadt fertiggestellt ist, dauert es noch einige Jahre. Dann ist die Science City jedoch der größte Forschungscampus Deutschlands. Östlich der Luruper Chaussee entsteht zudem der Innovationspark Altona. Dort sollen Start-Ups und innovative Unternehmen zusammen Forschung betreiben. Die ersten Start-Ups sollen bereits Ende 2020 in das Quartier ziehen.

Studenten, Forscher und kreative Köpfe profitieren auch von der Modernität der Forschungsanlagen und dem praxisnahen Bezug. Junge Unternehmen, die aus den Forschungsfeldern der Uni hervorgehen, bekommen im Innovationszentrum die Möglichkeit, in Labors und Büros zu arbeiten.

Im nächsten Jahr beginnen die Architektur-Wettbewerbe für die Science City. Denn dort, wo Spitzenforschung betrieben werden soll, muss es schließlich auch spitzenmäßig aussehen.

Quellen: Stadt Hamburg, Universität Hamburg

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fk

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