HOME

News aus Hamburg: Doppelmord am Jungfernstieg: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft

Lebenslänglich für Doppelmord am Jungfernstieg gefordert +++ Zug schleift Auto 300 Meter mit - Fahrer tot +++ S-Bahn: Kurzschluss verursacht Streckensperrung +++ NDR-Gebäude in Lokstedt wird abgerissen +++ News aus Hamburg.

Saal des Amtsgerichts Hamburg

Der Angeklagte aus dem westafrikanischen Niger (zweiter von links) im Hamburger Amtsgericht.

Picture Alliance

Messerattacke am Jungfernstieg: Lebenslange Haft gefordert

Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Mutter und ihre einjährige Tochter an der Hamburger S-Bahnstation Jungfernstieg hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten gefordert. Es sei zudem die besondere Schwere der Schuld festzustellen, sagte die Vertreterin der Anklage am Freitag im Hamburger Landgericht. Der 34-Jährige habe den Doppelmord aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch begangen, um die Mutter seines Kindes zu bestrafen.

Wird eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt und außerdem die besondere Schwere der Schuld festgestellt, ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen.

Der Angeklagte aus dem westafrikanischen Niger hatte vor Gericht gestanden, seine Ex-Partnerin und die gemeinsame kleine Tochter am 12. April 2018 vor den Augen zahlreicher Passanten mit einem Messer getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der Hintergrund der Bluttat ein Sorgerechtsstreit mit der ursprünglich aus Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) stammenden Frau war, die noch vier weitere Kinder mit anderen Männern hat.

NDR-Gebäude in Lokstedt wird abgerissen

Das nach Asbestfunden geschlossene NDR Büro-Hochhaus in Hamburg-Lokstedt wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Der NDR Verwaltungsrat folgte damit am Freitag einer entsprechenden Empfehlung von Intendant Lutz Marmor. "Wir haben die uns vorgelegten Alternativen Kernsanierung versus Abriss und Neubau sorgfältig geprüft. In der Summe haben uns die Vorteile eines Neubaus überzeugt. Er ist nicht nur wirtschaftlich die vernünftigste Lösung, er ist auch für die Beschäftigten eindeutig die überzeugendere Variante", sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Ulf Birch. Das Bürohaus war am 21. November nach Asbestfunden geschlossen worden.

Das neue Funktionsgebäude soll an anderer Stelle auf dem Lokstedter Betriebsgelände errichtet werden. Es werde in etwa die gleiche Nutzfläche aufweisen. Die Zeitdauer für Planung, Genehmigung und Bau ist mit etwa vier Jahren veranschlagt. Parallel dazu könne der Rückbau des 1975 erbauten Hochhauses erfolgen.

Regionalzug schleift Auto 300 Meter mit - der Fahrer stirbt

Auf der beliebten Bahnstrecke zwischen Sylt und Hamburg ist am Abend ein Autofahrer ums Leben gekommen. An einem Bahnübergang in Langenhorn (Nordfriesland) stieß der Mann aus bisher ungeklärten Gründen mit einem Regionalzug zusammen und wurde 300 Meter mitgeschleift. Erst an einer Brücke, die über die B5 führt, kamen Zug und Auto zum Stehen. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Das Wrack musste mit einem Kran geborgen werden. Der Streckenabschnitt zwischen Langenhorn und Bredstedt musste in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt werden.

"Rotzfrech": HSV-Fan darf keine Tickets mehr im Internet verkaufen

Fußball-Zweitligist Hamburger SV und ein Fan haben im Rechtsstreit um im Internet angebotene Karten für das Saison-Eröffnungsspiel gegen Holstein Kiel einen Vergleich geschlossen. Der 52-Jährige musste sich vor dem Kieler Landgericht am Freitag verpflichten, künftig keine Karten für Heimspiele des Clubs mehr öffentlich anzubieten, insbesondere im Internet. Im Gegenzug reduzierte der Verein die Vertragsstrafe auf die Kosten der von dem Mann gekauften, aber zum Spiel im August 2018 gesperrten Karten.

Der Mann aus Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) hatte die Tickets in einer Facebook-Gruppe veräußert. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des HSV untersagen jedoch den Weiterverkauf über «nicht vom HSV autorisierte Internet-Marktplätze». Die Frage von Richter Patrick Breyer, ob es denn überhaupt autorisierte Plattformen gebe, verneinte der Anwalt des Clubs. Das schließe jedoch nicht aus, dass es künftig welche geben könnte.

Der Zweitligist hatte den Fan abgemahnt und von ihm die Zahlung von 800 Euro plus 865 Euro Gebühren verlangt. Der als Schiedsrichter aktive Mann räumte vor Gericht ein, in drei Fällen Karten bei Ebay oder auf Facebook angeboten zu haben.

S-Bahn: Kurzschluss verursacht Streckensperrung

Wegen eines Feuerwehreinsatzes an einem Hamburger S-Bahnhof ist am Freitagmorgen die S-Bahnstrecke zwischen Neugraben und Wilhelmsburg gesperrt worden. Der Brand sei auf einen leerstehenden Zug auf einem Nebengleis des Bahnhofs Harburg Rathaus zurückzuführen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Dort habe es einen Kurzschluss gegeben. Daraufhin seien Unrat und Laub im Gleisbett in Brand geraten. Von der Sperrung ab etwa 6.00 Uhr waren die Züge der S-Bahnlinien 3 und 31 betroffen, wie ein Sprecher der Bahn sagte. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

Uebel& Gefährlich ist Hamburgs Musikclub des Jahres

Der Musikclub Uebel & Gefährlich ist zum besten Club Hamburgs gekürt worden. Die Musikspielstätte im Bunker an der Feldstraße hat sich mit ihrem hochwertigen und vielfältigen Musikprogramm, ihrem einladenden Ambiente und den guten Arbeitsbedingungen gegen die versammelte Club-Konkurrenz durchgesetzt, wie die Kulturbehörde und der Verein Clubkombinat Hamburg am Freitag mitteilten. "Die haben einen guten Riecher, was aktuelle Trends angeht", sagte Clubkombinants-Sprecher Jan-Kristian Nickel. Auf Platz zwei landete der Club MS Stubnitz, dahinter folgte das Molotow.

Neuer Zeugenaufruf: Polizei rollt Vermisstenfall Hilal neu auf

Zum 20. Jahrestag des Verschwindens von Hilal hat die Hamburger Polizei einen neuen Zeugenaufruf im Fall des vermissten Mädchens gestartet. «Wir bitten mögliche Zeugen, die sich bislang nicht bei uns gemeldet haben, weiterhin ausdrücklich darum, sich mit uns in Verbindung zu setzen», sagte die zuständige Abteilungsleiterin im Landeskriminalamt, Inge Pape. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass es Menschen gibt, die etwas Merkwürdiges oder Auffälliges beobachtet haben, bei dem es sich möglicherweise um ein wichtiges Puzzleteil zur Aufklärung des Falls handelt."

Das damals zehnjährige türkische Mädchen wird seit dem 27. Januar 1999 vermisst. Hilal hatte an jenem Tag ein gutes Halbjahreszeugnis nach Hause gebracht. Der Vater erlaubte der Tochter, sich Süßigkeiten im benachbarten Einkaufszentrum «Elbgaupassage» im Stadtteil Lurup zu kaufen. Seitdem ist Hilal verschwunden. Vor einem Jahr brachte die Polizei eine Tafel mit einer Fahndungserinnerung an dem Einkaufszentrum an. Die Staatsanwaltschaft setzte für den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung des Falles eine Belohnung von 5000 Euro aus.

Erweiterung des Überseequartiers: Rohbau beginnt

In Hamburgs größter Baugrube in der Hafencity geht es mit dem Hochbau los. "Der Beton wird fließen", sagte der Chef von Unibail-Rodamco-Westfield in Deutschland, Andreas Hohlmann. Das Unternehmen baut im Kern des Stadtteils einen Komplex mit 14 Gebäuden, der Einzelhandel, Gastronomie, Büros, drei Hotels, ein Kreuzfahrtterminal und 650 Wohnungen umfasst. Er soll im Herbst 2022 fertiggestellt sein und ist mit Investitionen von rund einer Milliarde Euro veranschlagt. 400 Eigentumswohnungen davon werden von DC Developments entwickelt und verkauft, wie jetzt bekannt wurde. Der Hamburger Projektentwickler ist im Wohnungsbau bereits am Strandkai und im Kapitänsquartier der Hafencity engagiert.

Die Wohnungen sollen direkt über dem Einkaufszentrum entstehen. Beim 12-geschossigen, 60 Meter hohen Wohnturm liegt die erste Etage daher erst in 18 Metern Höhe, wie DC-Gesellschafter Lothar Schubert erläuterte. Maximal 96 Wohnungen des Luxussegments sollen hier wachsen, in einem weiteren Wohnkomplex sind es 300 Wohnungen für den "gehobenen Anspruch" auf zehn Etagen. Davon sollen zwei Drittel Ein- oder Zwei-Zimmer-Appartments werden. Kaufpreise konnte Schubert noch nicht nennen. Auf den in der Hafencity angewendeten Drittelmix aus Eigentums-, Miet- und Sozialwohnungen konnte den Angaben zufolge verzichtet werden, weil die Wohnungen ursprünglich nicht in der Bauplanung vorgesehen waren. Rund 220 Millionen Euro sind allein für die beiden Wohngebäude als Projektkosten angesetzt worden.

Deutscher Wetterdienst warnt: Schnee und Glatteis am Wochenende

Die Straßen in und um Hamburg könnten am Wochenende gefährlich glatt werden. Nach dem tagelangen Frost ziehe ein Tiefdruckgebiet heran, das ab Freitagabend Niederschläge bringe, sagt Thore Hansen vom Deutschen Wetterdienst. Demnach werde der Regen schon am frühen Abend in Schnee übergehen. Die Böden im Norden sind gefroren. "Es gibt das Potenzial für Glatteis", warnt Hansen. Schon am Samstag soll es aber wieder etwas milder werden. Dennoch rät Hansen den Hamburgern achtsam zu sein. "Man sollte immer mit Glatteis rechnen."

Wandsbek: Feuerwehr rettet zwei Katzen aus brennendem Keller

Die Hamburger Feuerwehr wurde in der Nacht zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Wandsbek gerufen. Während sich die Bewohner beim Eintreffen des Löschtrupps schon in Sicherheit gebracht hatten, machten sich die Feuerwehrleute auf die Suche nach zwei Katzen - und übergaben die beiden Tiere wohlbehalten dem Besitzer. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten mehr als zwei Stunden, weil sich vor dem betroffenen Keller nach Angaben der Polizei der Unrat stapelte.


News aus Hamburg von Donnerstag, 25. Januar 2019:

Urteil zugunsten von Kuck laut Kassenärzten "unfassbar"

Trotz einer Verurteilung wegen Abrechnungsbetrugs darf der Hamburger Herzspezialist Karl-Heinz Kuck seine Zulassung als Arzt behalten - diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts stößt bei den Kassenärzten auf Empörung. "Im Fall Kuck wird mit zweierlei Maß gemessen - das ist unerträglich und ein Affront gegenüber allen Ärzten, die peinlich darauf achten, der Unmenge an gesetzlichen Vorschriften Herr zu werden", erklärte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Walter Plassmann, am Donnerstag. Er wandte sich gegen ein "Sonderrecht für Promi-Ärzte".

Das Verwaltungsgericht hatte am Mittwoch erklärt, es gebe keinen Grund, an der ärztlichen Integrität von Kuck zu zweifeln. Zwar habe sich der Mediziner eines nicht unerheblichen Fehlverhaltens schuldig gemacht. Dieses sei aber "weder von Gewinnstreben noch ärztlicher Gewissenlosigkeit geprägt" gewesen.

"Es ist unfassbar, dass uns jetzt ein Richter sagt, wir sollen es dabei mal nicht so genau nehmen", sagte Plassmann dazu. Wenn ein Krankenhausarzt Leistungen wie ein niedergelassener Arzt anbieten wolle, müsse er sich auch an die gesetzlichen Vorgaben halten.

Fahrlässige Tötung: Angeklagte im Prozess um Tod eines Vierjährigen verurteilt

Im Prozess um den Tod eines vierjährigen Jungen, der an einer Supermarktkasse in Hamburg-Harburg einen Stromschlag erlitt und kurz darauf verstarb, hat das Amtsgericht Hamburg-Harburg die Betreiber des Geschäfts zu zehn Monaten Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Der 44-Jährige und seine 48 Jahre alte Schwester hätten sich der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen schuldig gemacht, sagte die Richterin am Donnerstag.

Der kleine Jonathan hatte am 31. Mai 2016 beim Berühren eines Geländers an der Kasse einen Stromschlag bekommen und war einen Tag später gestorben. Die Staatsanwaltschaft hatte für die Angeklagten eine Strafe von einem Jahr Haft auf Bewährung gefordert. Die Verteidigung wollte einen Freispruch erreichen.

Tennis-Anlage am Rothenbaum bekommt Sanierung in Millionenhöhe

Die traditionsreiche Tennisanlage am Hamburger Rothenbaum wird bis 2020 umfassend modernisiert. Darauf einigten sich am Donnerstag die Stadt Hamburg, der Deutsche Tennis Bund (DTB), der Club an der Alster sowie der Mäzen Alexander Otto. Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich auf bis zu zehn Millionen Euro. Den Hauptanteil von acht Millionen Euro spendet der Unternehmer Otto. Jeweils eine Million Euro steuern der DTB und die Stadt bei.

"Wir haben uns vorgenommen, Deutschlands größte und traditionsreichste Tennisanlage für die Zukunft gut aufzustellen, zukunftssicher zu machen und zu modernisieren", sagte Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote vor Journalisten. Es sollen Bedingungen geschaffen werden, "dass die internationalen Turniere im Beachvolleyball und auch insbesondere im Tennis im angemessenen Rahmen stattfinden können", meinte er weiter.

Prozess um Plünderungen bei G20 gegen einen 30-Jährigen

Die Plünderungen von Geschäften beim G20-Gipfel in Hamburg haben ein gerichtliches Nachspiel. Vor dem Amtsgericht Hamburg muss sich am kommenden Freitag ein 30-Jähriger verantworten. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 7. Juli 2017 zusammen mit anderen Personen in einen Drogeriemarkt und einen Lebensmittelmarkt im Schanzenviertel eingedrungen zu sein. Er habe Getränkeflaschen, Zigaretten und weitere Dinge aus den Märkten gestohlen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Bei den Plünderungen in den beiden Geschäften sei ein Schaden von mehr als zwei Millionen Euro entstanden.

Der 30-jährige Deutsche soll auch mehrfach Glasflaschen auf Polizisten geworfen haben, das erste Mal nach Auflösung der "Welcome to Hell"-Demonstration am 6. Juli 2017 am Fischmarkt, dann am folgenden Abend vor den Plünderungen im Schanzenviertel und erneut im selben Bereich am Tag danach. Einen Beamten habe er an der Schulter getroffen. Die Anklage lautet unter anderem auf schwerer Landfriedensbruch, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und versuchte gefährliche Körperverletzung.

Fußgänger in Harburg von Auto erfasst und tödlich verletzt

Ein 66-jähriger Mann wurde gestern Abend in Harburg von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt. Der 66-Jährige wollte mit seinem Hund die Buxtehuder Straße überqueren – nach jetztigem Ermittlungsstand, ohne auf den stadteinwärtigen Verkehr zu achten. Ein 33-jähriger Autofahrer kam trotz Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kollidierte mit dem Fußgänger. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins AK Harburg gebracht. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.

41-Jähriger nach Einbrüchen als Verdächtiger festgenommen

Die Polizei hat am Dienstag einen 41 Jahre alten mutmaßlichen Einbrecher festgenommen, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Er soll gemeinsam mit zwei weiteren Tätern im September 2018 in zwei Hamburger Einfamilienhäuser eingestiegen sein, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die drei Männer in beiden Fällen durch gekippte Fenster in die Häuser in Hamburg-Wellingsbüttel und Hamburg-Marienthal eingedrungen sind. Dabei erbeuteten sie Bargeld in Höhe von rund 100.000 Euro sowie Wertgegenstände wie Schmuck und Uhren.

Einen Teil dieser Schmuckstücke konnte die Polizei nun bei einer Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen sicherstellen. Dies führte zur Festnahme des 41-Jährigen. Die Ermittlungen zu den zwei weiteren Tatverdächtigen dauern den Angaben zufolge weiter an.

ADAC-Hubschrauber Christoph Hansa: Mehr als 1500 Notfälle in 2018

Der ADAC-Hubschrauber Christoph Hansa ist im vergangenen Jahr von seiner Basis in Hamburg-Bergedorf aus zu rund 1506 Notfällen gestartet - 93 Mal mehr als 2017. Dabei wurde mehr als 1200 Patienten geholfen, wie die ADAC-Luftrettung am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Mit 65 Prozent war der häufigste Anforderungsgrund ein internistischer Notfall wie Herz- oder Kreislauferkrankungen. Unfälle im Haushalt, während der Freizeit oder beim Sport machten in neun Prozent der Fälle einen Abflug notwendig. Je sieben Prozent machten Verkehrsunfälle und neurologische Notfälle wie ein Schlaganfall aus.

Die restlichen zwölf Prozent entfielen auf Arbeits-, Schul- und Kinderunfälle sowie auf sonstige Notfälle. Mit 805 Flügen fand mehr als die Hälfte der Einsätze in Hamburg statt. 376 Mal ging es nach Niedersachsen, 300 Mal nach Schleswig-Holstein. 21 Mal war Mecklenburg-Vorpommern das Ziel, vier Einsätze lagen in Bremen.

Towers verlieren in Nürnberg

Die Hamburg Towers haben in der 2. Basketball-Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Hanseaten verloren am Mittwochabend ihr Nachholspiel bei den Nürnberg Falcons mit 83:89 (40:39), bleiben trotz der sechsten Auswärtsniederlage aber Tabellenzweiter. "Das war ein sehr hartes Spiel, mit dem ich phasenweise zufrieden war", sagte Cheftrainer Mike Taylor. "Allerdings fehlt uns nach wie vor die Konstanz, was uns im letzten Viertel zum Verhängnis geworden ist. Zudem ist die Verteidigung gegen gegnerische Guards ausbaufähig." Bester Werfer war Jannik Fresse mit 23 Punkten. Nächster Gegner sind am Sonntag die MLP Academics Heidelberg in der heimischen Arena in Hamburg.

Tarifeinigung für Flughafen-Sicherheitsleute erzielt

Für das Sicherheitspersonal an den deutschen Flughäfen gibt es eine Tarifeinigung. Das teilte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi nach langen Gesprächen mit der Arbeitgeberseite am frühen Donnerstagmorgen mit. Damit drohen an den Flughäfen keine Warnstreiks mehr.

Kunden sauer: Mehr Beschwerden bei Hochbahn, HVV & Co.

Bei den Hamburger Verkehrsunternehmen gingen 2018 deutlich mehr Beschwerden ein als in den Vorjahren. Das geht aus einer Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der CDU hervor. Demnach meldeten sich 30.000 Mal Fahrgäste, um sich unter anderem über Verspätungen, Zugausfälle oder unfreundliches Personal zu beklagen. Am meisten Kritik musste die Hamburger Hochbahn einstecken. sie kassierte mit mehr als 18.000 Beschwerden fast zwei Drittel der Kritik. Gemessen an den 780 Millionen Fahrgästen bewege sich die Gesamtzahl der Beschwerden aber nach wie vor auf einem niedrigen Niveau, betonte der Senat.

Quellen: Hamburger Morgenpost


News aus Hamburg von Mittwoch, 24. Januar 2019:

Betrunkener 25-Jähriger pöbelt in S-Bahn und attackiert Fahrgast

Am Montagabend kam es am S-Bahnhof Altona zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Betrunkenen und einem Fahrgast. Laut Angaben der Polizei trat ein 25-jähriger Mann gegen 20:55 Uhr am Bahnsteig mehrfach auf einen 34-jährigen Mann ein. Der Attacke sei ein Streit vorausgegangen, weil der 25-Jährige – stark alkoholisiert – laut herumpöbelte und anschließend in die Bahn urinierte. Der Geschädigte wies den Betrunkenen beim Aussteigen auf sein Fehlverhalten hin, worauf dieser mit den Tritten reagierte. Mitarbeiter der DB-Sicherheit mussten den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei festhalten und beruhigen. Auch gegen die Arbeit der Beamten leistete er erheblichen Widerstand. Ein Strafverfahren gegen den 25-Jährigen wurde eingeleitet.

Landesbetrieb will mehr Parkplätze für Anwohner am Flughafen

Unliebsamen Dauerparkern in Wohngebieten beim Hamburger Flughafen soll das Abstellen ihrer Fahrzeuge erschwert werden. Der Landesbetrieb Verkehr plant die Ausdehnung des seit 1991 bestehenden Bewohnerparkgebietes, wie er am Mittwoch mitteilte. Vorgesehen sei, fünf zusätzliche Bereiche auszuweisen. Das bisherige Anwohnerparken erstreckt sich zwischen der Flughafen-/Zeppelinstr. und der Alsterkrugchaussee.

Mit Hilfe einer Online-Befragung sollen Details im Austausch mit den Anwohnern erarbeitet werden. Dabei gehe es unter anderem um die genauen Zuschnitte der Gebiete oder die Höchstparkdauer, teilte der Landesbetrieb mit. Die Umfrage werde voraussichtlich im Februar 2019 gestartet. Werden die Pläne des Landesbetriebs befürwortet, sollen die weiteren Anwohner-Parkgebiete am Flughafen vor den im Juni beginnenden Sommerferien ausgewiesen werden.

Bund hält Kritik von Ärzten an Stickoxid-Grenzwerten absurd

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Kritik von über 100 Lungenfachärzten an den geltenden Stickoxid-Grenzwerten als "politische Effekthascherei" zurückgewiesen. Die Forderung der Experten, den europaweit geltenden Grenzwert für Stickstoffdioxid auszusetzen, sei unverantwortlich gegenüber der betroffenen Bevölkerung, sagte Hamburgs BUND-Landesgeschäftsführer Manfred Braasch am Mittwoch. Hamburg hatte im vergangenen Jahr als erstes Bundesland wegen hoher Stickoxidbelastung auf zwei Straßenabschnitten Diesel-Fahrverbote verhängt.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme bezweifeln mehr als hundert Lungenspezialisten den gesundheitlichen Nutzen der in Europa geltenden Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide, da es keine wissenschaftliche Begründung für deren Rechtfertigung gebe.

FDP will Imam-Ausbildung in Hamburg

Die FDP fordert vom rot-grünen Hamburger Senat, stärker auf eine Ausbildung der Imame in der Hansestadt hinzuwirken. Bislang erfolge die Ausbildung der in Deutschland und Hamburg tätigen Imame überwiegend in muslimischen Ländern und zu erheblichen Teilen in der Türkei unter Einfluss der dortigen Religionsbehörde Diyanet, sagte die Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion, Anna von Treuenfels-Frowein, der Deutschen Presse-Agentur. Dieser Einfluss der türkischen Regierung setze sich dann in Deutschland in Form des türkischen Religionsverbandes DITIB fort.

"Deutsche Behörden sind hier praktisch nicht beteiligt, sie haben - wie der Hamburger Senat - nicht einmal konkrete Zahlen und Informationen zu Herkunft und Ausbildung der Geistlichen", sagte Treuenfels-Frowein und bezog sich dabei auf eine Senatsantwort auf eine entsprechende Kleine Anfrage. Der Senat hatte darauf verwiesen, dass die deutsche Rechtsordnung keine Genehmigungs- oder Anzeigepflicht für Religionsgesellschaften, Gotteshäuser oder Geistliche vorsehe. 

Es lägen jedoch allgemeine Erkenntnisse darüber vor, dass ein erheblicher Anteil der Imame im Ausland ausgebildet wurde. "Dies gilt auch für die Imame im Verband DITIB, dessen Imame als türkische Staatsbedienstete vom türkischen Staat entlohnt werden."

Die Regierung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe damit "vollen Durchgriff auf "ihre" Imame" in Deutschland, sagte Treuenfels-Frowein. "Dies ist angesichts der autokratischen Entwicklung in der Türkei und der wachsenden Bedrohung durch islamistischen Extremismus keine gute Nachricht." Eine Förderung der Integration sei so nicht zu erwarten.

Siebenjährige wird von unbekanntem Mann angesprochen – und reagiert vorbildlich

Am Dienstagmorgen wurde ein sieben Jahre altes Mädchen in Schenefeld von einer unbekannten Person auf dem Schulweg angesprochen. Der etwa 1,70 Meter große, schlanke Mann soll dem Mädchen verbal mitgeteilt haben, mit ihm mitzukommen.

Die Siebenjährige reagierte jedoch vorbildlich und ignorierte den fremden Mann völlig. Im Anschluss erreichte sie das Haus einer Freundin, wo sie ihre Mutter und anschließend die Polizei informieren ließ. Die Polizei Schenefeld sucht im Zuge der Ermittlungen nun nach Hinweisen auf den Mann und bittet potentielle Zeugen nach Hilfe. 

Der unbekannte Mann soll laut Polizeiangaben im mittleren Alter sein und zur Tatzeit eine schwarze Hose und eine grün-schwarze Jacke getragen haben. Zudem habe er einen Rucksack bei sich getragen und fließend deutsch gesprochen haben.

Wer zu dem Vorfall Hinweise einbringen kann, oder sonstige Beobachtungen zur Tatzeit in der Lindenallee gemacht hat, der soll sich bitte unter der Nummer 040-83000530 bei der Polizei Schenefeld oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden. 

HSV-und KZ-Gedenkstätte Neuengamme starten Kampagne gegen Rassismus

Im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Diskriminierung von Minderheiten wollen der Fußball-Zweitligist Hamburger SV und die KZ-Gedenkstätte Neuengamme künftig zusammenarbeiten. Auftakt der langfristigen Kooperation bilde eine Veranstaltung am kommenden Sonntag (27. Januar/18.00 Uhr) im Haus des Sports, bei der das Jugendprojekt "Fußball im Nationalsozialismus" im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt werde, teilte die Kulturbehörde am Donnerstag mit. Der 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Der Tag bezieht sich auf die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.

Es gehe darum, "ein deutliches Zeichen für die Verantwortung im Sport zu setzen", sagte HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann zu der Kooperation. "Wir sind uns unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst und positionieren uns klar gegen jegliche Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit."

Fast 400 Obdachlose aus EU-Ländern aus Hamburg ausgewiesen

Mehr als 300 Obdachlose aus EU-Staaten hat die Hamburger Ausländerbehörde im vergangenen Jahr zur Ausreise aufgefordert. Wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft hervorgeht, erließ das Einwohnerzentralamt gegen insgesamt 389 EU-Bürger einen Bescheid zur Aberkennung der Freizügigkeit. In 312 Fällen stellte die Behörde fest, dass der Grund zur Rechtfertigung der Freizügigkeit, wie zum Beispiel Arbeit, Ausbildung oder Arbeitssuche, entfallen war oder nie bestanden hatte. Bei diesen Menschen handelte es sich in der Regel um Obdachlose, vor allem aus Polen, Rumänien und Bulgarien. Weiteren 77 EU-Ausländern wurde das Aufenthaltsrecht entzogen, weil sie zu Haftstrafen verurteilt worden waren.

21 EU-Bürger wurden im vergangenen Jahr aus Hamburg in ihre Heimatländer abgeschoben. Unter ihnen waren nach Angaben der Einwohnerzentralamts sieben Obdachlose.

Schlagermove: Veranstalter stellt Alternativrouten vor

Eine mögliche Verlagerung des Schlagermoves weg aus St. Pauli hat am Dienstag den Cityausschuss der Bezirksversammlung in Hamburg-Mitte beschäftigt. Der Veranstalter des Umzugs, an dem in den vergangenen Jahren jeweils zwischen 350 000 und 500 000 Schlager-Fans teilnahmen, stellte dabei in einer öffentlichen Anhörung vier mögliche Alternativrouten vor, die ihm von Bezirkspolitikern der SPD und der Grünen vorgeschlagen worden waren. Hintergrund sind die Belastungen der Bewohner St. Paulis durch die Großveranstaltung. Der Schlagermove findet bereits seit 22 Jahren in dem Amüsierviertel statt.

Neben einem reinen Rundkurs um das Heiligengeistfeld, einer Umrundung der Binnenalster oder des Michels nebst Portugiesenviertel wurde auch eine Verlagerung zum Großmarktgelände diskutiert. In allen vier Fällen kam der Veranstalter Hossa-Hossa zu dem Schluss, dass die Routen schon aus organisatorischen und Sicherheitsgründen ungeeignet seien. Dabei wurde die Einschätzung von Experten von Polizei und Feuerwehr größtenteils geteilt.

Ziel sei es deshalb "definitiv, auf dem Kiez zu bleiben", sagte Axel Annink von Hossa-Hossa. Er verwies auch auf zahlreiche Verbesserungen der letzten Jahre wie mehr mobile Toiletten gegen das Wildpinkeln und Reinigungstrupps, die den Müll entlang der Umzugsstrecke beseitigen würden. Außerdem gebe es umfangreiche Anwohnerinformationen.

Handelskammer Hamburg wählt neuen Präses

Das Plenum der Handelskammer Hamburg wählt am Donnerstag einen Nachfolger für den zurückgetretenen Präses Tobias Bergmann. Zur Wahl stellen sich der Finanzunternehmer Torsten Teichert und Johann Killinger, der das Hafenunternehmen Buss leitet. Die Wahl gilt für die restliche Laufzeit der Wahlperiode des Plenums, das ist ungefähr ein Jahr. Im nächsten Jahr wird ein neues Kammerplenum gewählt. Teichert hat bereits öffentlich erklärt, dass er ohnehin nicht länger zur Verfügung stehe. Zudem wählt die Kammer fünf von sechs Vizepräsides neu. Für diese Positionen kandidieren zehn Kandidaten.

Die Wahlen sind notwendig geworden, nachdem Bergmann Anfang Dezember als Präses zurückgetreten war. Er war der Anführer der so genannten Kammer-Rebellen "Die Kammer sind wir" und hatte Anfang 2017 mit seiner Gruppierung einen triumphalen Wahlsieg errungen. Die Wahlsieger konnten jedoch zentrale Wahlversprechen nicht umsetzen, insbesondere die Aufhebung der Pflichtbeiträge für die Kammer. Nach internen Streitereien sah Bergmann keine hinreichende Unterstützung mehr und warf das Handtuch.

+++ Mehr News aus Hamburg gibt es in der stern-Hamburg-Facebook-Gruppe +++


News aus Hamburg von Dienstag, 22. Januar 2019:

S-Bahn Stellingen: Junger Mann rettet 54-Jährigen vor einfahrendem Zug

Am S-Bahnhof Stellingen hat am Sonnabend ein junger Mann durch eine schnelle Reaktion vermutlich ein Menschenleben gerettet. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, sei ein 54-jährige Mann gegen 9 Uhr morgens am Bahnsteig entlang getorkelt und stürzte plötzlich auf das Bahngleis.

Ein 28-jähriger Mann hatte den Vorfall bemerkt und handelte schnell. Er sprang aufs Gleis und zog den Bewusstlosen an den Rand der Bahnsteigkante. Passanten kamen zur Hilfe und setzten einen Notruf ab. Danach warnten sie den Lokführer der einfahrenden S-Bahn per Handzeichen. Der Zug konnte rechtzeitig zum Stehen gebracht werden. Nachdem die Polizei am Einsatzort eintraf, konnten sie den bewusstlosen Mann sicher auf den Bahnsteig ziehen. Der Mann zog sich eine Kopfverletzung zu und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: "Hamburger Morgenpost"

Weniger Einbrüche in Hamburg – Opposition fordert Bekämpfung von Betrug

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamburg ist im vergangenen Jahr nach Medienberichten deutlich zurückgegangen. Laut polizeilicher Kriminalstatistik für 2018 seien 4601 Delikte verübt worden, nach 5769 im Jahr davor. Das bedeutet einen Rückgang um gut 20 Prozent. Auch die Zahl der Taschendiebstähle sank den Berichten zufolge von 16 727 auf 13 826, also um gut 17 Prozent. Eine positive Entwicklung soll die Statistik auch in den Bereichen Raub, Körperverletzung und Fahrraddiebstahl zeigen. Die Polizei gab offiziell noch keine Zahlen bekannt. "Auch 2019 werden wir alles geben, um die Einbruchszahlen weiter zu senken", hieß es lediglich auf der Facebook-Seite der Behörde.

"Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Einbrüche auch in Hamburg endlich zurückgeht", erklärte der Innenexperte der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dennis Gladiator. Hamburg hole damit den Bundestrend nach. Die konsequente Schwerpunktsetzung der Polizei mit der Sonderkommission Castle hätten zu dem Erfolg beigetragen. Gladiator forderte zugleich mehr Anstrengungen bei der Bekämpfung der Betrungs- und Cyberkriminalität. "Hier steigt die Zahl der Opfer nämlich leider rasant." Auch der FDP-Innenpolitiker Carl Jarchow bemängelte: "Insbesondere bei Betrugsdelikten findet seit Langem nur das Verwalten und weniger ein Bekämpfen von Straftaten statt."

Mindestens vier rechtsextremistische Vorfälle bei der Polizei seit 2015

Bei der Hamburger Polizei hat es seit 2015 mindestens vier rechtsextremistische Vorfälle gegeben. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage der Linken-Bürgerschaftsabgeordneten Christiane Schneider hervor. Wegen des Versendens eines Fotos von einem Tannenbaum mit Hakenkreuz-Kugeln in einer Chatgruppe war Anfang 2015 ein Angestellter im Polizeidienst gekündigt worden. 2016 wurde ein Beamter wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Zoll hatte bei ihm Waffen und Nazi-Devotionalien sichergestellt.

Eine Geldstrafe erhielt ein Beamter, der 2016 durch ein Foto den Eindruck erwecken wollte, seine Kollegen seien den Angriffen der "Antifa" schutzlos ausgeliefert. Weil das Originalfoto dem Copyright unterlag, wurde er vom Landgericht Stade wegen Verstoßes gegen das Urhebergesetz verurteilt. Im März vergangenen Jahres entließ die Hamburger Polizei einen Angestellten, der auf einer Anti-Merkel-Kundgebung als Redner aufgetreten war. Der Betroffene reichte dagegen Klage ein, die Kündigung ist nicht rechtskräftig.

Der Senat erwähnte ferner drei Ermittlungsverfahren. Eins davon aus dem Jahre 2016 wegen Körperverletzung im Amt und Volksverhetzung sei von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden. In einem anderen Fall werde seit 2018 wegen Beleidigung ermittelt. Zudem laufe ein Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Senat betonte, dass disziplinarische Eintragungen nach bestimmten Fristen aus den Akten gelöscht werden müssen.

Schlag gegen Drogenhändler-Ring im Norden: zwei Haftbefehle

Der Polizei im Norden ist ein Schlag gegen einen Drogenhändler-Ring gelungen. Im Innenhof eines Autohandels in Kiel-Suchsdorf stellten die Ermittler 26 Kilogramm Cannabis mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 235.000 Euro sicher. Die Beamten nahmen einen 36-Jährigen, der gerade Drogen an einen Abnehmer übergeben wollte, bereits am 17. Januar fest, wie die Ermittler am Montag mitteilten.

Beamte des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein hatten schon seit geraumer Zeit zusammen mit dem Zollfahndungsamt Hamburg gegen den Mann wegen Einfuhr und unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt. Zudem wurde ein 26-Jähriger aus Kiel festgenommen. Die beiden mutmaßlichen Täter sitzen laut Behörden nun in Untersuchungshaft. Außerdem gab es acht Wohnungsdurchsuchungen in Kiel und drei in Hamburg. Dabei wurde laut Polizei weiteres Cannabis beschlagnahmt. Vier Verdächtige seien vorläufig festgenommen worden.

Polizei stellt Hanfplantage und Ecstasy in Hamm sicher

beamte des Polizeikommissariats 41 haben am Montag eine rund acht Kubikmeter große Hanfplantage in einem Wohnhaus in Hamburg-Hamm sichergestellt. Die Polizisten waren ursprünglich wegen des Verdachts auf Körperverletzung vor Ort. Dort erhielten sie einen Hinweis auf eine mutmaßliche Marihuana-Aufzuchtplantage in einer naheliegenden Wohnung. 

Die Beamten durchsuchten daraufhin die Wohnung einer 32-jährigen Frau und entdeckten tatsächlich die Aufzuchtplantage, die aus etwa 24 erntereifen Pflanzen bestand. Darüber hinaus wurden geringe Mengen an Ecstasy und Marihuana sichergestellt. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde die 32-Jährige jedoch wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Erweiterung des Containerbahnhofs am Burchardkai abgeschlossen

Mit Inbetriebnahme des letzten von zwei neuen Bahnkränen hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) die Erweiterung des Containerbahnhofs Burchardkai (CTB) abgeschlossen. Durch die neuen Kräne und zwei weitere Gleise sei die Umschlagskapazität des mit Abstand größten Einsenbahnhafens in Europa um 200 000 auf nun 850 000 Standardcontainer pro Jahr erhöht worden, teilte CTB-Geschäftsführer Andreas Hollmann am Dienstag mit.

Die nun insgesamt vier unabhängig voneinander agierenden Bahnkräne ermöglichten eine flexiblere Abfertigung und schnellere Reaktionsmöglichkeiten beim Umschlag auf die Schiene, sagte er. Auf jetzt zehn Gleisen könnten die mit 740 Metern längsten zulässigen Züge abgefertigt werden. An den Kosten der Baumaßnahmen in Höhe von 13 Millionen Euro habe sich auch das Eisenbahnbundesamt beteiligt.

Kilometerlange Staus auf A 7 und A 23 im Berufsverkehr

Autofahrer brauchen im Berufsverkehr am Dienstag viel Geduld: Auf den Autobahnen 7 und 23 ist es in Richtung Hamburg am Dienstagmorgen zu kilometerlangen Staus gekommen. Nach Angaben der Verkehrsleitzentrale staute es sich auf der A 7 von Quickborn bis Stellingen auf einer Länge von zwölf Kilometern. Auf der A 23 kam es zwischen Pinneberg und dem Dreieck Hamburg-Nordwest auf acht Kilometern Länge zu Behinderungen. Ein Unfalls kurz nach dem Autobahndreieck hatte die Verkehrslage im ohnehin schon dichten Berufsverkehr zusätzlich verschärft.

Auto- und Radfahrer müssen in Hamburg mit Glätte rechnen

Der Winterdienst der Stadtreinigung hat die Hamburger am Dienstagmorgen vor glatten Straßen und Radwegen gewarnt. Auf dem gefrorenen Boden könne sich überall in der Stadt gefährliche Glätte durch überfrierende Nässe bilden, teilte die Stadtreinigung mit. Zwar sei der Winterdienst seit dem frühen Morgen mit rund 110 Mitarbeitern im Einsatz, doch gerade auf nicht gestreuten Wohn- und Nebenstraßen sei besondere Vorsicht geboten, heißt es weiter. Die wichtigsten Hauptverkehrsstraßen sollen bis zum einsetzenden Berufsverkehr mit genügend Streusalz versorgt sein.


News aus Hamburg von Montag, 21. Januar 2018:

Jungfernstieg-Mord: Mado M. lässt Richter zappeln

Nächstes Kapitel in der Posse um den Prozess gegen Mado M.. Der wegen Mordes an seiner Ex-Freundin und der gemeinsamen Tochter angeklagte Mann aus dem Niger verweigerte heute die Vorführung in den Sitzungssaal. Da zudem ein Schöffe erkrankt war, vertagte das Gericht den Prozess auf Freitag. Ursprünglich wollten die Richter heute verkünden, ob zur Schuldfähigkeit von Mado M. ein neues Gutachten erstellt werden muss. Sein Verteidiger hatte einen Befangenheitsantrag gegen den Psychiater gestellt, der dem Angeklagten volle Schuldfähigkeit bescheinigt hatte. Mado M. selbst besteht derzeit offenbar darauf, mit dem Botschafter seines Heimatlandes zu sprechen. Die Morde an seiner ehemaligen Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter hat M. bereits gestanden.

Jungfernstieg-Mord Prozess in Hamburg

Mado M. hat den Mord an seiner Ex-Freundin und der gemeinsamen Tochter bereits gestanden. Ein Urteil gibt es aber noch immer nicht.

DPA

FDP-Anfrage: Jede dritte Abschiebung aus Hamburg scheitert

Bei der Rückführung ablehnter Asylbewerber gibt es in Hamburg offenbar immer wieder Probleme. Wie NDR 90,3 berichtet, scheiterte 2018 in der Hansestadt jede dritte Abschiebung. Demnach konnten 600 Menschen aus unterschiedlichen Gründen nicht abgeschoben werden – das habe eine Anfrage der FDP-Fraktion in der Bürgerschaft ergeben. Wie aus der Antwort des Senats hervorgeht, wurden die abzuschiebenden Personen in den weitaus meisten Fällen von der Polizei nicht am Wohnort angetroffen. Andere waren krank oder die Familie nicht vollständig. Einige sollen sich derart heftig widersetzt haben, dass die Aktion abgebrochen werden musste. Insgesamt seien 2018 knapp 1.100 Menschen aus Hamburg abgeschoben worden – das sind 100 weniger als ein Jahr zuvor. 

11-Jähriger von Kleintransporter erfasst und schwer verletzt

Statt im Unterricht endete der Schulweg eines Fünftklässlers heute Morgen im Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei wurde der 11-Jährige in Hamburg-Niendorf von einem Kleintransporter erfasst und schwer verletzt. Der Junge wurde vom Außenspiegel des Wagens am Kopf getroffen und auf die Straße geschleudert. Der Schüler wurde zunächst notärztlich versorgt und danach ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizeibericht besteht keine Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kam.

"Ersthelfer" beklauen bewusstlosen Diabetiker 

Bereits am vergangenen Montag haben Unbekannte einen 27-Jährigen am U-Bahnhof Merkenstraße dreist beklaut. Das Opfer ist Diabetiker und brach einem ersten Bericht der "Hamburger Morgenpost" gegen 17.15 Uhr nach dem Aussteigen aus der U-Bahn auf dem Bahnsteig im Stadtteil Billstedt mit einem Zuckerschock zusammen. Demnach eilte das Diebes-Duo zunächst zu Hilfe, einer von beiden informierte den Notarzt. Als der Rettungswagen wenig später eintraf, machten sich die vermeintlichen "Ersthelfer" aus dem Staub. Im Gepäck: das hochwertige Smartphone des Opfers und etwa 125 Euro in bar. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dicke Luft: Polizei räumt Shisha-Bar in Eppendorf

Feuerwehreinsatz in einer Shisha-Bar in Hamburg-Eppendorf. Eine Frau war am Wochenende in der beliebten Bar am Eppendorfer Baum gestürzt, nachdem ihr wegen mutmaßlich erhöhten Kohlenmonoxid-Werten schwindlig geworden war. Laut "Hamburger Abendblatt" musste sich die Frau im UKE wegen Vergiftungserscheinungen ärztlich versorgen lassen. Die von den Ärzten informierte Feuerwehr rückte aus und stellte erhöhte Kohlenmonoxid-Werte fest. Polizeibeamte schickten die etwa 20 Gäste gegen ein Uhr ins Freie. Nachdem die Bar durchlüftet war, durften sie weiterfeiern.

Schüsse aus dem Auto: Polizei stoppt Hochzeitskorso

Ein jähes Ende nahm der Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft am Wochenende im Stadtteil Mümmelmannsberg. Der Korso mit insgesamt 14 Autos war zunächst wegen "aggressiven Fahrverhaltens" aufgefallen. Nachdem zeitweise Straßen blockiert und aus einem Auto mit einer Schreckschusswaffe geschossen wurde, stoppten Beamte die offenbar etwas übermotivierte Hochzeitsgesellschaft. Die Kontrollgruppe "Autoposer" beschlagnahmte drei Autos wegen Manipulationen am Auspuff. Festnahmen gab es nicht.

E-Auto aufladen: Hamburg bleibt die beste Adresse

Mit 834 öffentlichen Ladestationen für Elektroautos bleibt Hamburg die Nummer 1 unter den Großstädten in Deutschland. Das geht aus der neuen Statistik des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Auf dem zweiten Platz liegt Berlin, wo sich Fahrer von E-Autos derzeit an 779 verschiedenen Ladepunkten bedienen können. Deutschlandweit gab es Ende 2018 demnach 16.100 Ladestellen, die von Energieunternehmen, Parkhaus- und Parkplatzbetreibern sowie Hotels und Supermärkten bereitgestellt werden. 

Innensenator Grote: Olympia in Hamburg kein Thema 

Hamburgs Innensenator Andy Grote hat Gedankenspielen über eine weitere Bewerbung der Hansestadt um Olympische Spiele eine Absage erteilt. "Das Referendum war eine demokratische Entscheidung, die man akzeptieren muss", sagte er im Deutschlandfunk. Stattdessen arbeite Hamburg an anderen Sportprojekten, von denen alle Bürgerinnen und Bürger profitieren, so der SPD-Politiker weiter. "Wir investieren hier in den Sport, so dass jeder etwas davon hat. Ich glaube, dass wir darüber auch wieder die Akzeptanz für den Sport insgesamt und irgendwann auch wieder für Sportveranstaltungen kriegen." Für die bisherigen Bemühungen zeichnete das Internationale Olympische Komitee (IOC) Hamburg im vergangenen September mit dem Titel "Global Active City".

Quellen: Hamburger Morgenpost, Hamburger Abendblatt

fk/js / DPA

Das könnte sie auch interessieren

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.