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Kurioser Beef "Narcos" reloaded: Escobars Bruder streitet sich mit Elon Musk über Flammenwerfer

Ja, das ist Pablo Escobar und nicht Roberto, und ja, diese Situation hat so nie stattgefunden
Ja, das ist Pablo Escobar und nicht Roberto, und ja, diese Situation hat so nie stattgefunden
© abaca / Picture Alliance / Getty Images
Einmal so reich sein wie Elon Musk und dessen Probleme haben: Der Bruder des Koks-Königs Pablo Escobar beschuldigt den Milliardär des Ideenklaus ­– und stellt deshalb absurde Forderungen.

Wir Normalos haben in unserem Leben ziemlich beschauliche Probleme: die Steuererklärung; die Frage, was es zum Abendessen gibt; oder den Moment, wenn der WG-Kollege schon wieder nicht den Putzplan befolgt hat. Wenn man dagegen eine Drogenboss-Karriere hinter sich hat oder ein paar Milliönchen auf dem Konto hat, sieht das ganze schon wieder anders aus. Und damit wären wir bei unserer Geschichte: Der Bruder des Drogenbaron Pablo-Escobar, Roberto de Jesús Escobar Gaviria, beschuldigt nämlich den Tesla-Gründer des Ideenklaus – es geht um einen Flammenwerfer.

Escobar vs. Musk

Seit dem vergangenen Jahr bietet Elon Musks Firma "The Boring Company" Mini-Flammenwerfer an. Aus versandtechnischen Gründen heißt dieser übrigens "Not A Flamethrower", also: "kein Flammenwerfer". Der 72-jährige "ehemalige Buchhalter und Chef von Attentaten des Medellin-Kartells", wie er sich selbst bezeichnet, wirft dem Milliardär vor, die Flammenwerfer-Idee gestohlen zu haben.

2017 soll ein Tesla-Mitarbeiter die Escobars besucht und ausspioniert haben. Jetzt ist auch die Escobar-Version auf dem Markt und der ehemalige Kriminelle zieht sogar rechtliche Schritte gegen Musk in Betracht. Es sei denn, Musk komme seinen Schadenersatz-Forderungen, die er gegenüber "Metro" äußerte, nach:

Variante 1: Escobar bekommt Tesla-Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar.

Variante 2:Musk zahlt 10 Millionen Dollar an Escobar.

Variante 3: Musk schickt einen Escobar-Flamenwerfer ins Weltall und macht davon ein Video.

Spätestens jetzt können wir nicht mehr vor lachen. Diese Forderungen und überhaupt die ganze Flammenwerfer-Diskussion sind so absurd, dass wir uns fühlen wie in einer Storyline von "Narcos", Staffel 4.

Gegenüber "Metro" scherzt Escobar: "Wäre Pablo noch am Leben, würde Elon Musk uns anflehen, Tesla-Aktien und sein ganzes Geld zu nehmen, und wir würden es nicht tun. [...] Elon ist ein kleiner Junge, ich habe alles Geld, was er hat, wahrscheinlich innerhalb eines Jahres verdient." Dieses viele Geld sei auch der Ursprung für die Flammenwerfer-Idee gewesen. "Ich liebe es, Geld zu verbrennen. Manchmal ist es notwendig, Geld zu verbrennen, aus praktischen Gründen. Wir haben Milliarden verbrannt, Pablo und ich." 

Elon Musks Reaktion auf die ganze Geschichte ist derweil recht simpel: 

Dies ist kein Flammenwerfer

Währenddessen behauptet Escobar – vielleicht, um das Thema weiter lodern zu lassen, vielleicht weil es der Wahrheit entspricht –, dass in Kolumbien selbstfahrende Teslas zum Drogenschmuggel genutzt werden. Allerdings sind die Autos noch gar nicht in der Lage, komplett autonom zu fahren, was bedeuten würde, dass die Kriminellen die Teslas gehackt hätten ... doch so sehr wollte er beim Gespräch mit "Metro" dann wohl nicht ins Detail gehen.

Wir denken derweil noch an unsere Steuererklärung und den WG-Putzplan und ... oh, der Flammenwerfer der "Escobar Inc." ist im Sale!

Quelle: "Metro"

ivy

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