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Erkältungsklassiker: Wie man Ingwer ganz einfach selbst pflanzen kann

Bis Ingwer auf unseren Tellern und in unseren Bechern landet, hat die bräunliche Knolle mit den knubbeligen Enden schon die halbe Welt bereist. Man kann es auch deutlich einfacher haben.

Erkältung:  Diese Fehler macht fast jeder beim Ingwertee

Während der Wind einem nun immer kälter um die Nase bläst und das hüsteln sich vieler Orts zur hartnäckigen Erkältung aufschwingt, landet auch die altbewährte Ingwerknolle immer öfter im Topf oder Becher. Bis hierhin hat die heilende Pflanze schon einen weiten Weg hinter sich, wird sie doch zum großen Teil in Indien angepflanzt und vertrieben. Dabei ist das gar nicht nötig.

Mit wenig Aufwand lässt sich die gesunde Knolle auch Zuhause anpflanzen, ohne tropische Temperaturen, ohne Garten, ohne Winterblues. Was man dazu braucht:

  • ein Stück Ingwerwurzel
  • einen Topf
  • Blumenerde
  • Frischhaltefolie
  • Gummiband oder Schnur

Ingwer gehört zu den wenigen Lebensmitteln, die von selbst nachwachsen. Das macht den Anbau unkompliziert und kostengünstig.  

Ingwer selbst pflanzen

Die knubbeligen Ausläufer der Ingwerwurzel nennt man Vegetationsknoten. Von hier aus wächst die Pflanze weiter.

DPA

Ingwer Zuhause pflanzen - so geht's

  1. Kaufe ein Stück frischen, festen Ingwer (es könnte der letzte sein, den du bezahlen musst). Wichtig ist, dass die Knolle nicht zu alt ist, damit sie noch austreiben kann.
  2. Schneide den Ingwer in etwa fünf Zentimeter große Stücke. Achte darauf, dass sich an jedem Stück ein sogenannter Vegetationsknoten befindet (siehe Bild). Hier treibt die Pflanze aus und kann weiter wachsen. 
  3. Fülle einen Topf mit Blumenerde und lege die Stücke mit der Schnittstelle nach unten hinein. Bedecke sie dann dünn mit Erde.
  4. Wenn du das Keimen der Knollen beschleunigen willst, kannst du Frischhaltefolie über den Topf spannen und mit einem Gummiband oder einer Schnur befestigen. Wie in einem Treibhaus steigt so die Luftfeuchtigkeit und die Pflanze treibt schneller aus. Alternativ kannst du auch ein großes Glas über den Topf stellen, um Plastik zu sparen. Sobald die ersten Triebe zu sehen sind, solltest du die Folie (oder das Glas) entfernen.
  5. Finde einen hellen, warmen Platz für deine Pflanze. Direkte Sonneneinstrahlung sollte allerdings vermieden werden. 
  6. Gieße die Knollen regelmäßig. Um Staunässe zu verhindern, sollte der Topf ein Loch im Boden haben, wodurch überflüssiges Wasser abfließen kann.
  7. Ingwer wächst recht schnell und erreicht Höhen von 60 bis 120 Zentimetern. Bereit zur Ernte sind die Knollen, wenn die Blätter eine gelbliche Färbung annehmen.

Fertig!

Gut zu wissen: Die Heilkraft von Ingwer, Zimt und Pfeffer: Was die Gewürze leisten - und was nicht
Zimt  Zimt ist nicht gleich Zimt. Es gibt sowohl den Echten Zimt oder Ceylon-Zimt als auch den ursprünglich aus China stammenden Cassia-Zimt. Dieser ist süßer, aromatischer und billiger. In Europa und den USA wird er überwiegend in der Küche verwendet. Auch die meisten Studien zur gesundheitlichen Wirkung werden mit Cassia-Zimt durchgeführt: Er fördert den Appetit, regt die Darmtätigkeit an und wirkt Völlegefühl und Blähungen entgegen – macht Speisen also bekömmlicher. Mit Zimtextrakten lassen sich einige Pilzerkrankungen und Bakterien bekämpfen. Eine Reihe von Laborversuchen zeigt, dass Cassia-Zimt auch den Blutzuckerspiegel senken kann. Sowohl die Insulinausschüttung war dabei höher als auch die Aufnahme von Glukose in die Zellen. Studien am Menschen sind jedoch etwas widersprüchlich: Einige zeigen, dass bereits eine tägliche Einnahme von mindestens einem Gramm über längere Zeit die Insulinwirkung und die Fettverbrennung verbessert. Andere konnten diesen Effekt nicht nachweisen. Zudem enthält Cassia-Zimt den Inhaltsstoff Cumarin, der bei geschwächten und empfindlichen Personen die Leber schädigen kann.

Zimt

Zimt ist nicht gleich Zimt. Es gibt sowohl den Echten Zimt oder Ceylon-Zimt als auch den ursprünglich aus China stammenden Cassia-Zimt. Dieser ist süßer, aromatischer und billiger. In Europa und den USA wird er überwiegend in der Küche verwendet. Auch die meisten Studien zur gesundheitlichen Wirkung werden mit Cassia-Zimt durchgeführt: Er fördert den Appetit, regt die Darmtätigkeit an und wirkt Völlegefühl und Blähungen entgegen – macht Speisen also bekömmlicher. Mit Zimtextrakten lassen sich einige Pilzerkrankungen und Bakterien bekämpfen. Eine Reihe von Laborversuchen zeigt, dass Cassia-Zimt auch den Blutzuckerspiegel senken kann. Sowohl die Insulinausschüttung war dabei höher als auch die Aufnahme von Glukose in die Zellen. Studien am Menschen sind jedoch etwas widersprüchlich: Einige zeigen, dass bereits eine tägliche Einnahme von mindestens einem Gramm über längere Zeit die Insulinwirkung und die Fettverbrennung verbessert. Andere konnten diesen Effekt nicht nachweisen. Zudem enthält Cassia-Zimt den Inhaltsstoff Cumarin, der bei geschwächten und empfindlichen Personen die Leber schädigen kann.

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