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Fleisch in der Soße: Veganerin bedroht Mutter wegen einer Bolognese mit Messer

Der Streit zwischen Veganern und Fleischessern wird bisweilen erbittert geführt. Zwischen einer Mutter und ihrer Tochter in Italien ist die Auseinandersetzung so eskaliert, dass der Fall vor Gericht landete.

Bolognese mit Fleisch in der Pfanne

Ohne Fleisch ist eine Bolognese-Soße nicht denkbar

Picture Alliance

Viele Menschen haben kein Problem mit Fleisch, Vegetarier verzichten lieber darauf. Veganer lehnen sogar alle tierischen Produkte ab. Es gibt Argumente für jede dieser Ernährungsweisen, dennoch fällt es vielen scheinbar schwer, die Ansichten des anderen einfach mal stehenzulassen. Aus der Diskussion darüber, was eine ethisch vertretbare und gesundheitlich sinnvolle Ernährung ist, ist vielerorts eine Glaubensfrage geworden, über die erbittert gestritten wird.

Auch vor Blutsverwandten macht dieser Streit nicht Halt. Im Gegenteil: Ein aktueller Fall aus Italien beweist, dass der Riss quer durch Familien gehen kann. Wie die britische Zeitung "Telegraph" berichtet, musste sich eine vegan lebende Frau vor Gericht verantworten, weil sie ihre Mutter mit einem Messer bedroht hatte. Der Grund: Diese hatte in ihrer Gegenwart eine Bolognese-Soße mit Fleisch zubereitet.

Mutter kocht Bolognese, Tochter greift zum Messer

Weil sie ihren Job verloren hatte, war die Italienerin wieder in die Wohnung ihrer Mutter in Modena gezogen. Wie die Anwälte der Mutter erklärten, sei es daraufhin schon bald zu heftigen Auseinandersetzungen über die Essgewohnheiten in dem Haushalt gekommen. Während die 69-jährige Mutter Wert auf traditionelle italienische Küche legte, mit viel Fleisch und Butter, vermeidet ihre Tochter jegliche tierische Produkte. Eine Eskalation des Streits schien da nur eine Frage der Zeit zu sein.

Als die Mutter eines Tages eine klassische Bolognese-Soße, zubereitete, brannten bei der Veganerin die Sicherungen durch. Den stundenlangen Geruch der Fleischsoße, der durch die ganze Wohnung waberte, konnte sie nicht ertragen.

Daraufhin bedrohte sie ihre Mutter mit einem Messer. "Wenn du nicht selbst damit aufhörst, werde ich dich dazu bringen. Hör' auf, diese Soße zu machen oder ich steche dir in den Bauch", soll die Tochter nach Aussage der Mutter gedroht haben.

Zuvor habe sie über Jahre keinerlei Kontakt mit Fleisch gehabt, gab die Tochter in der Gerichtsverhandlung an. Als Entschuldigung für ihr Verhalten konnten die Richter das aber nicht gelten lassen. Die Veganerin muss nun eine Geldstrafe von 400 Euro sowie 500 Euro Schadensersatz an ihre Mutter zahlen. Dem Familienfrieden wird das sicherlich auch nicht weiterhelfen.

Quelle: "The Telegraph"

Protestaktion vor seinem Laden: Metzger jagt Veganer mit Fleisch in die Flucht
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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.