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Bridezilla: Tattooentfernung und Co.: Die verrücktesten Dinge, die von Brautjungfern erwartet wurden

Dass sich manche Bräute während der Vorbereitungen des großen Tages zu richtigen Furien entwickeln, ist keine Neuigkeit. Aber was sie teilweise von ihren Brautjungfern erwarten, grenzt an Wahnsinn, wie eine Diskussion im Netz beweist.

Braut und Brautjungfern

Bräute haben manchmal ziemlich hohe Ansprüche an ihre Brautjungfern

Getty Images

Brautjungfern sind eine Hochzeitstradition, die zwar vor allem in den USA weit verbreitet ist, jedoch langsam auch Stück für Stück nach Deutschland gespült wird. Allerdings kommt die Position mit ziemlich viel Verantwortung. Immerhin planen die engsten Vertrauten der Braut gemeinsam den Junggesellinnenabschied, helfen bei allgemeiner Hochzeitsplanung und suchen mit ihr das Kleid aus. 

Unter der Überschrift "Brautjungfern, erzählt uns das Verrückteste, was ihr je machen solltet" sammelten Mitglieder der Buzzfeed-Community die absurdesten Anforderungen, die ihnen untergekommen sind. Und die haben es wirklich in sich!

Die absurdesten Anforderungen an Brautjungfern

So schreibt eine Userin: "Meine Freundin war mal Brautjungfer und die Braut bat sie, sich ihre Tattoos weglasern zu lassen. Sie hatte ein sehr detailliertes Tattoo eines Regenwaldes auf dem ganzen Arm und die Braut fand, dass das auf ihren Fotos nicht gut aussehen würde. Man muss wohl nicht dazu sagen, dass meine Freundin absagte und seither nicht mehr mit der Braut gesprochen hat."

Eine andere Userin berichtet: "Meine inzwischen ehemalige Freundin wohnte damals in Michigan, ich in Texas. Natürlich wurde es bei uns um einiges früher heiß als bei ihr, weshalb ich viel Zeit am Pool verbrachte, um mich abzukühlen. Als ich im Norden ankam, war sie schockiert von meinen Bikiniabdrücken und meiner Bräune und schickte mich zum Spray-Tan, damit ich auf ihren Bilder gut aussehen würde. Außerdem mussten alle anderen Brautjungfern und sie selbst auch hin, damit wir alle gleich aussehen würden. Am Tag der Hochzeit pflaumte sie mich dann an, weil die Spray-Farbe auf die Kleider abfärbte und Ränder hinterließ."

Auch gut: "Die Zeremonie sollte draußen stattfinden – in einem Vogelreservat. Am Morgen der Hochzeit bekamen die Eltern der Braut, der Bräutigam und ich alle Schaufeln und Mülltüten in die Hand gedrückt und den Auftrag, die Gänsescheiße vom Ort der Zeremonie zu entfernen. Es dauerte Stunden."

Noch besser: "Meine beste Freundin der letzten 20 Jahre hat letztes Jahr geheiratet und während der Planung änderte sich ihre Persönlichkeit auf einmal komplett. Ich wurde gebeten, Schuhe zu tragen, die mindestens einen 13-Zentimeter-Absatz haben – AM STRAND –, weil ich nur 1,55 Meter groß bin und alle anderen Brautjungfern mindestens 1,70m. Die durften Flip Flops anziehen. Wir sollten alle unsere Kleider selbst bezahlen, was kein Problem ist, aber wir wurden nicht nach unserem Budget gefragt. Wir kommen alle frisch aus der Uni und schaffen es gerade so, über die Runden zu kommen. Sie fand ein 800-Dollar-Kleid und weigerte sich, nach einer günstigeren Option zu suchen, nachdem wir sie alle gefragt hatten. Zu guter Letzt schmiss sie unsere andere beste Freundin (wir sind zu dritt aufgewachsen) aus der Hochzeit, weil sie von Natur aus rote Haare hat und das die Aufmerksamkeit von der Braut stehlen würde."

Am Besten: "Meine Schwester hat SICH SELBST geheiratet. Ich musste einen schwarzen Pullover kaufen, nach Colorado fliegen und eine von etwa acht Brautjungfern sein, die zum Altar liefen, während meine Schwester ein Hochzeitskleid trug, sich selber das Ehegelübde gab und dann zu 'Here I go again on my own' von den White Snakes rausging. Am Schlimmsten war eigentlich, dass sie in die Einladungen schrieb, dass die Zeremonie sie recht viel Geld kosten würde und wir ihr alle Geld geben sollten, um die Kosten zu decken, nachdem wir alle schon Flugtickets gekauft und Hotels bezahlt hatten, weil sie die einzige aus unserer Familie ist, die da draußen wohnt."

Einer noch: "Für den 'Junggesellinnenabschied' wollte die Braut, dass alle acht Brautjungfern gemeinsam mit ihr einen Wildnis-Staffellauf machen. Nur etwa zwei Leute in unserer Gruppe waren sportlich. Wir mussten zwei Nächte campen, während wir 16 Meilen durch die Berge und Wälder von Atlanta rannten. Es gab Toilettenunfälle, verstauchte Knöchel und Sonnenbrand. Am letzten Abend des Wochenendes wollten wir eigentlich los und durch die Bars ziehen. Schlussendlich haben wir geduscht und waren um zehn im Bett, weil wir alle so müde waren."

Na gut, ein letzter geht noch: "Aus Sicht der Braut: Ich habe anscheinend vergessen, meiner Trauzeugin zu sagen, dass sie nicht mit dem Bräutigam schlafen soll. Mein Fehler."

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jgs
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