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Beziehungsende nach fünf Jahren: Ghosting extrem: Wie diese Frau ihren Freund abservierte, ist ziemlich hart

Sie war nicht mehr für ihn erreichbar, nicht aufzufinden und von einer Sekunde auf die andere komplett aus seinem Leben verschwunden: Wie eine Reddit-Nutzerin ihre Beziehung beendete, ist mehr als konsequent.

Ein Mädchen raucht mit zufriedenem Gesichtsausdruck eine Zigarette

Ziemlich lässige Aktion: Ein Mädchen ghostete ihren Freund nach fünf Jahren konsequent.

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Es gibt Situationen, in denen man einfach weiß, dass eine Beziehung vorbei ist. Definitiv. Und wo man eigentlich auch nichts mehr zu bereden hat. Also warum Dinge herauszögern, die gegessen sind? 

Das dachte sich auch eine Frau, die ihre Geschichte auf der Website Reddit "beichtete". Nach fünf Jahren Beziehung hatte sie ein Schockerlebnis: "Ich kam eines Morgens mit Frühstück und einem Videospiel, das er sich gewünscht hatte, bei meinem Freund vorbei, um ihn zu überraschen. Nur, um ihn nackt, schlafend und mit seiner Ex im Arm im Bett vorzufinden."

Man könnte in so einer Situation ausrasten, schreien, weinen – oder cool bleiben, durchatmen und seine Konsequenzen ziehen. Sie entschied sich für Letzteres. Und versuchte sich in einer Taktik, die eigentlich nur in frischen Beziehungen zum Einsatz kommt, wenn einer von beiden sich nicht traut, zu sagen, dass es doch nicht passt. Ghosting ist die unfeine Art, sich still und heimlich aus dem Leben des anderen zu verpieseln. Anrufe nicht anzunehmen, auf Nachrichten nicht zu antworten.

Cool bleiben und eiskalt handeln statt Wut und Tränen

Die Reddit-Nutzerin aber brachte Ghosting auf ein ganz neues Level. "Ich ließ das Frühstück und das Game in der Küche liegen, daneben mein Schlüssel für seine Haustür. Ich ging zu meinem Auto, deaktivierte meinen Facebook-Account und blockte ihn auf all meinen anderen Social-Media-Kanälen. Dann rief ich meinen Mobilfunkanbieter an und ließ mir eine neue Nummer geben, bevor ich losfuhr."

Ziemlich abgezockt. Aber die Frau traf noch weitere Vorsichtsmaßnahmen: "Ich schrieb eine Nachricht an meine Familie und meine engen Freunde, dass wir uns getrennt hätten und sie ihn bitte ebenfalls in den sozialen Netzwerken blocken sollen. Ich habe ihnen nicht gesagt, warum."

Die Betrogene hatte zumindest in einem Punkt Glück: Sie stand ohnehin davor, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Sie hatte am Tag zuvor die Zusage für einen neuen Job bekommen (deshalb eigentlich auch der Überraschungsbesuch und das Frühstück ...) und würde für diesen umziehen müssen. Genau dieser Faktor half ihr aber auch, das Ghosting zu komplettieren.

Neuer Job, neue Wohnung, neues Leben

"Ich konnte glücklicherweise direkt meine alte Wohnung kündigen und eine Woche später einen neuen Job in einer anderen Stadt anfangen. Ich habe mich komplett aus seinem Leben gelöscht und ihm keinerlei Erklärung dafür gegeben."

Die paar Tage bis zu ihrem Umzug zog die Frau zu ihren Eltern. Der untreue Ex hatte keine Chance, sie irgendwie oder irgendwo zu erreichen. "Ich glaube, mich so komplett von ihm entfernt zu haben, wird ihm mehr als alles andere weh tun, wenn er darüber nachdenkt, wie gut er es die letzten fünf Jahre mit mir hatte."

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Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?