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Fernbeziehung: "Ich hoffe, du magst deine neuen Brüste": Wieso sich dieses Paar gern blamiert

In einer Fernbeziehung gibt es doch nichts Schöneres als den Moment, in dem man die bessere Hälfte am Flughafen wieder in die Arme schließen kann, oder? Besonders, wenn sich der jeweils andere fürchterlich für das neueste Abholschild schämt.

Fernbeziehung: Robyn und Crin malen peinliche Schilder für den Flughafen

Robyn und Crin mit ihren Schildern – aber nicht nur die machen ihre Beziehung besonders

Fernbeziehungen sind anstrengend. Das ewige Hin- und Herreisen, die langen Zeiten ohne den Partner. Da freut man sich doch wie Bolle auf den Moment, in dem man den anderen am Flughafen endlich wieder in die Arme schließen kann. Robyn Thomas aus Australien und ihr Freund Crin vermissen sich zwar auch sehr, wenn sie sich mal eine Weile nicht sehen können, aber die Vorfreude beim Abholen ist nicht nur der Sehnsucht geschuldet. Denn das junge Paar hat eine ganz besondere Tradition etabliert.

 "Das mit den Schildern hat angefangen, als ich ihn zum zweiten Mal am Flughafen in Brisbane abgeholt hab", erzählt Robyn NEON. "Wir hatten das Wochenende davor 'American Pie' geschaut, also habe ich ein Schild gemalt auf dem 'Willkommen zurück aus dem Bandcamp' stand, um ihn zum Lachen zu bringen." Nun sei es eine Tradition und sie würde niemals wagen, ohne Schild am Flughafen zu erscheinen. "Es ist ein Wettbewerb und die Person, der es am peinlichsten ist, verliert. Momentan gewinne ich." Kein Wunder, zuletzt wartete Robyn mit einem Schild am Flughafen, auf dem "Ich will dich heiraten, obwohl wir Cousins sind" stand. Weitere Favoriten: "Ein Glück bist du wieder da, dein Vater war ein lausiger Ersatz" und "Schön, dass du von der Klassenreise zurück bist. Papa ist so stolz auf dich!"

Fernbeziehung: Robyn am Flughafen

"Ich will dich heiraten, obwohl wir Cousins sind" – für dieses Schild wird Robyn schräge Blicke bekommen haben

 Dass sich da zwei gefunden haben, merkt man nicht nur an ihrer geteilten Liebe für peinliche Pappschilder. Kennengelernt haben sich Robyn und Crin bei der Hochzeit von Robyns Bruder – Crins bestem Freund – im Dezember 2017. "Danach bin ich zurück nach Brisbane geflogen und er ist in Melbourne geblieben, aber wir haben jeden Tag gesprochen." Kurz darauf machten sie ihre Beziehung offiziell – und dann wurde es richtig verrückt. 

Fernbeziehung: Crin am Flughafen

"Schön, dass du von der Klassenreise zurück bist. Papa ist so stolz auf dich!"

"Schon bevor wir uns kennenlernten, hatte ich eine Weltreise geplant", erzählt Robyn. "Crin wusste davon. Er entschied, dass er keine sechs Monate ohne mich verbringen wolle und buchte seine Flüge. Da waren wir seit etwa einer Woche zusammen. Einige Menschen halten uns für verrückt, aber es gibt doch keine bessere Art und Weise, jemanden kennenzulernen. Und wenn wir diese Reise gemeinsam durchstehen, können wir alles schaffen." Im Juli soll es losgehen – sechs Monate, 22 Länder, zwei frisch Verliebte. Wie es danach weitergehen soll, wissen die beiden noch nicht. "Noch gibt es keine Pläne für Umzüge oder so, aber im Juni kommt Crin für etwa einen Monat nach Brisbane und dann reisen wir erst einmal gemeinsam um die Welt und verbringen Zeit miteinander."

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jgs