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Social Media senkt Glückslevel: Jeder fünfte britische Jugendliche findet sein Leben nicht wirklich lebenswert

Eine Studie in Großbritannien belegt den Druck, den soziale Medien auf Jugendliche ausüben. Ein Großteil hat des Gefühl, den vermeintlichen Anforderungen von außen nicht standhalten zu können.

Selfie Studie Jugendliche

Das berühmte Spiegel-Selfie. Viele Jugendliche fühlen sich von der Selbstdarstellung ihrer Generation in sozialen Medien unter Druck gesetzt.

Getty Images

Wer kennt es nicht: Man scrollt durch Instagram und bestaunt die neuesten Fotos seiner Freunde aus dem Urlaub, die neu erlernte Yoga-Pose oder das tolle Abendessen mit dem riesigen Freundeskreis. Und egal, wie zufrieden man mit dem eigenen Leben ist – irgendwie ist da immer dieses Gefühl, vielleicht nicht von Neid, aber doch von der Unzulänglichkeit des eigenen Lebens. Und wir sind nicht allein: Eine Studie des Marktforschungsinstitutes "YouGov" unter britischen Jugendlichen im Auftrag von "Prince's Trust" liefert nun erschreckende Zahlen.

Mentale Gesundheit leidet unter Social Media

Fast ein Fünftel der 2,162 befragten Jugendlichen zwischen 16 bis 25 Jahren kann der Aussage "Ich finde mein Leben lebenswert" nicht zustimmen, wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet. 27 Prozent sehen keinen wirklichen Sinn in ihrem Leben. Insgesamt ist das Glücklichkeitslevel unter Jugendlichen in den letzten Jahren stark gesunken, wenn es um Freundschaften und emotionale Gesundheit geht, zeigt die Studie. 

Das Ergebnis: Knapp die Hälfte aller britischen Jugendlichen, die heutzutage Social Media nutzen, hat mehr Angst vor der Zukunft, wenn sie sich auf Plattformen wie Instagram mit anderen vergleicht. Fast 60 Prozent gaben zudem an, dass soziale Netzwerke einen großen Druck auf sie ausübten. "Social Media ist mittlerweile omnipräsent im Leben junger Menschen und das in einer Zeit wie der Pubertät, in der man sich eh unsicher fühlt", sagt Nicke Stace, Geschäftsführer von "The Prince's Trust".

Aber es gab auch positive Stimmen: Ein Drittel der Befragten gab an, soziale Medien gäben ihnen das Gefühl, positiven Einfluss auf ihre Generation zu haben und mehr als ein Viertel sagte, Social Media mache sie glücklich. Tskenya Frazer, die bis vor kurzem regelmäßig Plattformen wie Instagram und Twitter nutzte, sagte dem "Guardian", dass sie sich schlecht fühle, immer wenn sie die Posts ihrer Freunde anschaue. "Sobald ich aufgewacht bin, habe ich durch den Feed gescrollt", erzählt sie. "Ich war immer auf den Seiten der Mädchen mit den perfekten Körpern."

Lage in Deutschland

Studien im deutschsprachigen Raum zeigen ähnliche Ergebnisse. Die Erhebung "Jugendliche im Digitalen Zeitstress" des Instituts für Jugendkulturforschung, das vom österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) und dem Internet Service Providers Austria (ISPA) in Auftrag gegeben wurde, untersuchte die Mediennutzung von 400 Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren. Jeder dritte Jugendliche fühlte sich von seinem Smartphone gestresst, zwei Drittel gaben an, kurz nach dem Aufwachen direkt auf ihr Handy zu schauen.

Beide Studien legen einen Zusammenhang zwischen der mentalen Gesundheit und dem Mediengebrauch von Jugendlichen nahe und erhöhen den Druck auf die Politik, Regelungen für Social-Media-Plattformen einzuführen. In Deutschland sind Plattformen wie Facebook seit einem Jahr verpflichtet, Hassbotschaften zeitnah zu löschen. Laut aktuellen Zahlen führte das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz bei Twitter und YouTube zu einer viertelmillion Beschwerden, Facebook meldete hingegen nur 1.048 Verstöße.

lau
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.