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NFL-Superstar Tom Brady küsst seinen Sohn auf den Mund - warum die Empörung darüber lächerlich ist

Tom Brady und sein Sohn küssen sich
Ein Kuss sorgt für Diskussionsstoff: NFL-Superstar Tom Brady und sein Sohn Jack
© Screenshot Facebook/Tom vs Time
Kurz vor dem Super Bowl macht die lebende Sportlegende Tom Brady bereits kräftig Schlagzeilen - die allerdings nichts mit American Football zu tun haben: In einer Doku ist zu sehen, wie Bradys Sohn seinen Vater auf den Mund küsst.

Tom Brady ist einer der erfolgreichsten Sportler aller Zeiten, im American Football hat es nie einen erfolgreicheren Spieler gegeben. Am Sonntag spielt der NFL-Superstar in Minneapolis mit seinen New England Patriots gegen die Philadelphia Eagles um den NFL-Titel. Ganz Amerika fiebert dem Spiel, das Bradys achte Super-Bowl-Teilnahme markiert, entgegen. Nur im Netz wird gerade weniger über die sportlichen Fähigkeiten des Quarterbacks diskutiert, sondern über eine Szene aus seinem Privatleben.

In der Facebook-Doku "Tom vs Time" gewährt Brady ein paar Einblicke in seinen Alltag. Der Film zeigt unter anderem Bradys Sohn Jack, der seinem Vater einen circa fünfsekündigen Kuss aufdrückt, als dieser gerade auf der Massagebank liegt. Nicht nur für das puritanische Amerika ist dieser Moment offenbar zu schwer zu verarbeiten - quer durchs Netz wird die Szene hitzig diskutiert.

Tom Brady: Diskussionen um Vater-Sohn-Kuss

Sogar einigermaßen seriösen Seiten wie "The Cut", dem Style-Blog des "New York Magazine", ist der Kuss einen ganzen Artikel wert: "Ich habe etwas gesehen, das ich nicht mehr rückgängig machen kann", schreibt die Autorin, die schon in der Überschrift fragt, wie wir alle das denn finden, dass Brady seinen Sohn für satte fünf Sekunden auf den Mund küsst.

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Auch der TV-Sender "CBS New York" wirft wegen des Clips Fragen über die angemessene Zuneigung zwischen Eltern und Kindern auf. Bei Twitter und Facebook fühlen sich zahlreiche User peinlich berührt und analysieren die angeblich zu lange Dauer des Kusses oder die Tatsache, dass er auf den Mund und nicht auf die Wange erfolgt.

"Nur ein Perverser ist hier peinlich berührt"

Abgesehen davon, dass Bradys Erziehungsmethoden seine Privatsache sind (auch wenn er sie mit derartigen Ausschnitten aus seinem Leben öffentlich macht), sagt die lächerliche Verstörung oder gar Empörung letztlich mehr über den Betrachter aus als über Brady. Oder wie es ein Twitter-User formuliert: "Nur ein Perverser ist hier peinlich berührt."

Brady selbst tut gut daran, die Diskussionen bisher nicht mit einem öffentlichen Statement zu adeln. Er hat in diesen Tagen wichtigere Dinge zu tun. Am Sonntag ist schließlich Super Bowl. Es könnte der sechste Meistertitel seiner einzigartigen Karriere werden. Sohn Jack wäre das sicher einen Kuss wert.

tim

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